« Af-music-Label verschenkt zum Valentinstag drei komplette Alben zum downloaden | Home | BBU stellt Strafanzeige gegen Unbekannt wegen Manipulationen und Täuschungen beim Projekt Stuttgart 21 »
Griechenland-Bankrott: Finanz-Blitzkrieg gescheitert – Bundestag muss lesen
Heute morgen veröffentlichte die "Financial Times Deutschland" eine Selbstverständlichkeit: der Parlamentspräsident von Deutschland und zweithöchste Repräsentant der Republik, Nobert Lammert, erklärt, die Abgeordneten des Bundestages würden vor einer Abstimmung über das "zweite Griechenland-Paket" sich durchlesen, was sie unterschreiben sollen. Wenn sie es dann noch verstehen, wäre dies eine Sensation.
Von Daniel Neun | 14.Februar 2012
Heute morgen veröffentlichte die “Financial Times Deutschland” eine Selbstverständlichkeit: der Parlamentspräsident von Deutschland und zweithöchste Repräsentant der Republik, Norbert Lammert, erklärt, die Abgeordneten des Bundestages würden vor einer Abstimmung über das “zweite Griechenland-Paket” sich durchlesen, was sie unterschreiben sollen. Wenn sie es dann noch verstehen, wäre dies eine Sensation.
Der relevante magere Auszug der FTD über die Äußerungen von Bundestagspräsident Norbert Lammert:
“Er hoffe, dass in den beiden kommenden Wochen bis zur geplanten Abstimmung alle Bedingungen erfüllt würden, die “eine Zustimmung des Bundestags ohne weitere Befassung ermöglichen”, sagte Lammert. ´Ob die dafür vorgesehene Beratungszeit reichen wird, wird man sehen.`”
Meine Analyse zur Situation schrieb ich vor rund einer Woche: es geht nur noch darum, die im internationalen Finanzkartell “Institute of International Finance” IIF organisierten Banken und Finanzgläubiger Griechenlands bei dessen unabwendbaren Staatsbankrott mit Staatsgeldern explizit aus Deutschland maximal auszubezahlen. (8. Februar, Analyse: Deutschland soll Banken in Griechenland-Bankrott ausbezahlen, Blitzkrieg-Versuch im Bundestag)
Daß sich die Parlamentarier Deutschlands nun durchlesen müssen, was sie unterschreiben sollen, ist für die Abgeordneten des Deutschen Bundestages die schlimmste aller denkbaren Strafen. Nichts hassen sie mehr als das, abgesehen davon, es auch noch verstehen zu müssen.
Sie haben nun mein Mitgefühl.
Topics: Aktuelle Nachrichten, Bevölkerungskontrolle, Kapital, Politik, Verfassung, Republik, Demokratie | 4 Kommentare »
* * */
















14.Februar 2012 at 14:11
Als junger Mann konnte ich das nie nachvollziehen, aber jetzt wird mir langsam klar, warum sich in der Geschichte der Menschheit so viele Bürger für eine Monarchie oder gar Diktatur erwärmen konnten.
Bei einer Monarchie kann man mit dem Regenten Pech haben.
In einer Demokratie, wie wir sie kennen, scheint die Schäbigkeit die Regel zu sein…
Beliebter Kommentar. Wie beurteilen Sie ihn?
24
1
14.Februar 2012 at 14:20
OF, das muss die Regel sein, weil sie sonst funktionieren würde und nicht so wäre, wie wir sie kennen.
14.Februar 2012 at 23:28
“Daß sich die Parlamentarier Deutschlands nun durchlesen müssen, was sie unterschreiben sollen, ist für die Abgeordneten des Deutschen Bundestages die schlimmste aller denkbaren Strafen”
———-
ach was, die werden die innenseiten des vertrages mit Dagobert Duck geschichten bekleben und die letzte seite wird einzig, ein dickes feld zum unterzeichnen beeinhalten. hätten die auch nur noch ein fünkchen verstand über, wäre das ein sofortiger kündigungsgrund.
Wie bewerten Sie den Kommentar?
9
0
15.Februar 2012 at 19:45
Meine Meinung hat sich ehrlich gesagt in den letzten Jahren auch sehr verändert. Man weiss langsam wirklich nicht mehr für welche Seite man sich entscheiden soll.
Jeder Anwärter für ein höheres Amt ist vor der Wahl wirklich in Ordnung und “wählenswert” und dannach kabummmm…
Es ist wirklich eine Misere.
Gruß Chris
Wie bewerten Sie den Kommentar?
3
0