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    Afghanistan, Pakistan, Iran: Da lang, nein, da lang!

    Von Daniel Neun | 29.Juli 2010

    Afghanistans Prokonsul Hamid Karzai fordert die eigenen Nato-Besatzungstruppen zu Angriffskriegen “anderswo” auf. Die Kriegsstrategen, gleichwohl blamiert und aufgeflogen, versuchen es weiter mit dem Wikileaks-Trick.

    Der 2001 in Bonn eingesetzten Prokonsul des Nordatlantikpaktes Hamid Karzai gab heute eine, wie “Associated Press” (1) schrieb, “weitreichende Pressekonferenz”. Karzai wörtlich:

    “Die Internationale Gemeinschaft ist hier um Terrorismus zu bekämpfen, aber da ist Gefahr anderswo und die handeln nicht.”

    In der Nacht zu Montag  bei Wikileaks veröffentlichte US-Militärspionage-Dokumente belegen vermeintlich eine direkte Unterstützung von “Taliban” in der Nato-Besatzungszone durch Pakistan. Wie ap nun kryptisch schreibt, nannte Hamid Karzai Pakistan während der Pressekonferenz zwar nicht beim Namen, betitelte ihn aber mit “unsere Brüder”.

    Karzai verlautbarte als Megafon seiner Nato-Besatzungstruppen, nur die “internationale Gemeinschaft” habe die Fähigkeit, tatsächlich etwas gegen “Schutzräume” (“sanctuary”, andere Übersetzungsmöglichkeit: “Heiligtum”) von Terroristen ausserhalb Afghanistans zu unternehmen.

    “Die Frage ist, warum tun sie das nicht?”

    Der britische Premierminister, der sich zur Zeit in Indien befindet, kommentierte in Richtung Pakistan durchaus verständnisvoll:

    “Um fair mit der Regierung Pakistans zu sein, die haben gegen diese Gruppen gehandelt. Wir benötigen, dass sie mehr tun und wir werden sie dabei unterstützen mehr zu tun.”

    Um das, was das Vereinigte Königreich, die USA und alle anderen Nato-Staaten mehr benötigen, ausführlich zu besprechen, wird der pakistanische Präsident Asif Ali Zardari nächste Woche Großbritannien besuchen. (2)

    Ein Blick von ganz oben

    Die USA ziehen, unter einer Vielzahl verschiedener Ausreden, um den Iran herum massiv Streitkräfte zusammen. Allein in Afghanistan und Irak rüstet die Obama-Regierung in Washington auf 1.3 Millionen Soldaten und Söldner auf. (Über 1 Million US-geführte Soldaten und Söldner in Irak und Afghanistan, 24.Dezember 2009)

    Die Streitkräfte Pakistans oder Aserbaidschans, die dort oder in den arabischen Monarchien stationierten US-Truppen, sowie die Seestreitkräfte im Persischen Golf, sind dabei nicht mit eingerechnet. Ebenso nicht die Seestreitkräfte, welche die Mitgliedsländer der “Europäischen Union”, wie Deutschland oder Frankreich, unter britischem Oberkommando im Arabischen und Roten Meer zusammengezogen haben – zur “Piratenbekämpfung”, mit U-booten und U-Boot-Zerstörern.

    Einen Tag nach der Veröffentlichung der US-Militär-Files über Wikileaks in der Nacht zu Montag, hatte US-Präsident Barack Obama am Dienstag in “beschleunigter Gesetzgebung” einen Sonderetat mit Zwei-Drittel-Mehrheit durch den Kongress peitschen lassen. Dieser beinhaltet u.a. 33.5 Milliarden Dollar zusätzlich für den Krieg in Afghanistan, sowie 6.2 Milliarden Dollar für das Aussenministerium Hillary Clintons und “Programme” in Afghanistan, Pakistan und Irak.

    Zur gleichen Zeit konnte man in der bellizistischen US-Presse lesen, dass die bei Wikilieaks veröffentlichten US-Daten “die Kooperation zwischen Iran, Al Qaeda und anderen sunnitischen Extremisten-Gruppen” beweisen würden und dass die islamische Republik “die al-Qaida, als auch die Taliban bewaffnet, angeleitet und finanziert” habe. (Der Wikileaks-Trick entlarvt sich, 28.Juli)

    Ebenso wurden durch die US-Dokumente Pakistan und dessen Geheimdienst ISI in der gleichen Sache beschuldigt – trotz Milliarden-Subventionen durch die eng kooperierende USA, die im Land selbst massiv mit Söldnern, Spionen und regulären Soldaten vertreten ist.

    Washington und Islamabad: Geld, Attentate, Heuchelei

    Im September 2009 hatte das Parlament Pakistans einen fünfköpfigen Sonderausschuss gebildet, um die Aktivitäten der US-Söldnertruppen von Blackwater im Land zu untersuchen. Ebenso waren massive Ankäufe von Immobilien durch “US-Bürger” in Islamabad an die pakistanische Öffentlichkeit durchgesickert. Ebenso wurde bekannt, dass der Kriegskonzern Blackwater (mittlerweile unter dem Namen “Xe” firmierend) nahe der Stadt Pataro in der südostpakistanischen Provinz Sindh Hunderte von Morgen Land gekauft hat – angeblich für ein “Agrarforschungsinstitut”.

    Am Mittwoch dem 28.Oktober war US-Aussenministerin Hillary Clinton in Pakistan zu dreitägigen Gesprächen eingetroffen. Am gleichen Tag hatte die “New York Times” unter Bezug auf US-Regierungsquellen berichtet, der Bruder des afghanischen Präsidenten, Ahmed Wali Karzai, helfe der CIA als Soldempfänger beim Betrieb von Todesschwadronen direkt aus einem alten “Taliban”-Hauptquartier heraus. Ebenfalls am 28. überfiel in Afghanistan ein Kommando von “Bewaffneten in Polizeiuniformen” ein Gästehaus mit 34 UNO-Mitarbeitern mitten in Kabul und töteten 4 von ihnen, während Isaf-Besatzungstruppen und afghanische Polizeibehörden stundenlang tatenlos zusahen. Und am gleichen Tag explodierte auf dem Marktplatz der Provinzhauptstadt der Nordwestlichen Grenzprovinz Peshawar eine Autobombe, welche über 100 Menschen in den Tod riss.

    Bereit einen Tag später sagte der Polizei-Generalinspekteur (IG) in der Nordwestlichen Grenzprovinz, Malik Naveed, vor dem Sonderausschuss des pakistanischen Parlamentes aus. Dort berichtete der Polizei-Chef, dass Spione aus Indien, Israel und Afghanistan am Attentat in der Provinzhauptstadt Peshawar beteiligt waren. Und nicht nur das: der regionale Polizei-Provinzchef Naveed beschuldigte Indien, Israel und Afghanisten und Truppen des US-Söldnerkonzerns DynCorp in die Kämpfe in der Grenzprovinz insgesamt verwickelt zu sein.

    Der weltweit operierende Söldnerkonzern DynCorp beschäftigt als Vertragsnehmer wiederum die Söldnerfirma Inter-Risk. Diese Firma bekam vom pakistanischen Innenstaatssekretär Tasneem Ahmad Qureshi letzten September 87 Lizenzen für den Ankauf verbotener Waffen. Angeblich wusste der Vorgesetzte von Staatssekretär Tasneem Ahmad Qureshi, Pakistans Innenminister Rehman Malik, rein gar nichts, obwohl Premierminister Raza Gilani die Genehmigung unterschrieben hatte. Den Deal hatte die US-Botschaft in Islamabad betrieben, für die Inter-Risk ebenfalls arbeitet.

    Vor dem parlamentarischen Sonderausschuss hatte ausserdem der Polizeichef von Islamabad, Kaleem Imam, mitgeteilt, er habe 4 festgenommene US-Bürger “unter diplomatischer Immunität” wieder auf freien Fuss gesetzt. Diese waren einen Tag vor dem Massaker in Peshawar am Dienstag dem 27.Oktober in zwei Fahrzeugen, schwer bewaffnet, mit Kameras ausgestattet und als “Afghanen” verkleidet, durch die Polizei von Islamabad aufgegriffen worden, weil sie sich verdächtig verhielten. Die US-”Diplomaten” widersetzten sich der Festnahme und versuchten eine Durchsuchung ihrer Fahrzeuge zu verhindern. Laut mehreren pakistanischen Presseberichten bekam das pakistanische Innenministerium unter Rehman Malik daraufhin einen Anruf aus der US-Botschaft. Die US-”Diplomaten” wurden auf freien Fuß gesetzt. In der pakistanischen Öffentlichkeit brach daraufhin helle Empörung aus. Ein Sprecher der US-Botschaft unter Richard Snelsire behauptete auf Anfrage, von all dem keine Ahnung zu haben.

    Einen Tag später erfolgte das Attentat in Peshawar. Und in Islamabad stand US-Aussenministerin Hillary Clinton und packte zu den bereits zugesagten 7.5 Milliarden Dollar “für den zivilen Aufbau in Pakistan” (z.Hd. der Regierung) noch einmal 355 Millionen Dollar obendrauf. (Pakistan: Laut Polizei-Inspekteur US-Söldner, Indien, Israel und Afghanistan hinter Attentat von Peshawar, 02.November 2009)

    Wie gesagt – das waren Ereignisse weniger Tage in Pakistan vor einem Dreivierteljahr. Der Polizei-Generalinspekteur Malik Naveed der Nordwestprovinz (“North-West Frontier Province”, NWFP, oder Khyber Pakhtunkhwa) lebt übrigens immer noch, geht jetzt aber “in Ruhestand”. (3)

    Das US-Militärspionage-Megafon Wikileaks – nicht jeder hörte die Signale

    Nur sehr wenige Informationsmedien, auch aus dem unabhängigen Spektrum, schluckten nicht die Stories in den Wikileaks veröffentlichten US-Geheimdienstberichten. In der “Jungen Welt” (4) schrieb deren einziger guter Autor Knut Mellenthin:

    “Verdächtigungen, daß der ISI nicht alle Verbindungen zu den Taliban und anderen afghanischen Aufständischen abgebrochen habe, sind nicht neu. Diese Behauptungen sind schwer zu bewerten und könnten insbesondere für einzelne Personen oder Teile des ISI zutreffen. Durchaus möglich ist auch, daß einige dieser Kontakte mit Wissen US-amerikanischer Stellen gepflegt werden. Die Wikileaks-Dokumente scheinen indessen, soweit bisher zu erkennen ist, zu diesem Thema keine harten Fakten zu liefern.”

    Ria Novosti schrieb (5):

    “Doch Obama hat das bekommen, worum er den Kongress seit fast sechs Monaten anschnorrte – zusätzliche 37 Milliarden Dollar für die neue Afghanistan-Strategie. Am 27. Juli billigte das Repräsentantenhaus nach dem Senat den entsprechenden Gesetzentwurf. Diese Geldspritze, die zu den für dieses Jahr verordneten 130 Milliarden Dollar für den Afghanistan- und den Irakkrieg hinzukommt, soll dem Militäreinsatz der USA neue Impulse verleihen. Kaum einer glaubt mittlerweile, dass die Taliban endgültig verdrängt werden können, doch dieses Geld soll dazu beitragen, ihnen bis zum vermeintlichen Beginn des Abzugs der US-Truppen im Sommer 2011 das Genick zu brechen.”

    Das Genick gebrochen bekam wieder einmal der genicklose Kongress, sowie die Amerikaner. Regierung und Militär gingen einfach nach der alten Methode der pädagoíschen Bevölkerungsbetrafung vor: wollen die Leute ein Ende des Krieges, eskaliere ihn oder beginne einen neuen, wollen sie einen Rückzug der eigenen Soldaten, schicke noch mehr, wollen sie irgendetwas und wählen entsprechend, dann kaufe, erpresse und korrumpiere entsprechend die Parteien, dass ihre Abgeordneten genau das Gegenteil davon tun wofür sie gewählt wurden. Genauso die entsprechenden Medien.

    Wikileaks schoss sich mit dieser Veröffentlichung selbst ins Bein und isolierte sich gefährlich. Die pseudo-demokratische Blogger-Bourgeoisie blies nun nicht nur zu einem neuen Krieg, sondern auch noch gegen Wikileaks und alle anderen Whistleblower. Die Speerspitze der Bewegung war wieder einmal die “Huffington Post”. Der Schwachsinn kannte keinen Grenzen mehr. Obwohl seit Jahren der alte CIA-Proxy und Kriegsfürst Gulbuddin Hekmatyar (der heute noch gute Freunde aus seiner Studentenzeit in Deutschland hat) mit der Regierung Karzai “verhandelt”, heisst es nun:

    “Hekmatyar – gestützt von iranischem und pakistanischem Geld – pendelt heute zwischen Iran und Pakistan und koordiniert Kauf und Lieferung von iranischen und nordkoreanischen Waffen, welche die Taliban benutzen um Truppen der USA, der Koalition und Afghanistans zu töten.” (6)

    Gab es früher den einen oder anderen, den aus US-Waffenbeständen in Afghanistan “verschwundene” und dann bei den “Taliban” aufgetauchte Stinger-Raketen nachdenklich gemacht hatten, so seufzte nun auch die “Huffington Post” erleichtert auf. Statt unangenehme Fragen über den Krieg an die Finanziers wie die “Demokratische Partei” richten zu müssen, hatte man nun für alles eine einleuchtende Erklärung: die “Taliban” mit US-Waffen hatte diese vom US-Verbündeten Pakistan. (7)

    Na dann…

    Die Geschichte mit der US-Task Force 373 und der deutschen Task Force 47

    In der “New York Times” (8) schrieb man gestern, tief in der Aktenflut der über Wikileaks lancierten US-Dokumente seien Belege für eine enge Kooperation zwischen der deutschen Todesschwadron TK 47 (die auch in das Kunduz-Bombardement am 3.September 2009 mit über 130 Toten verwickelt ist) und die us-amerikanische Todesschwadron TK 373, die aus dem deutschen Bundeswehr-Stützpunkt in Mazar-i-Sharif heraus operiert.

    Dazu bleibt nur noch eins zu zitieren (9):

    “Alles Wissen werde an die Opposition weitergegeben, sagte Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg im gemeinsamen Morgenmagazin von ARD und ZDF. Die Bundestagsfraktionen seien auch über den Einsatz der US-Spezialeinheit “Task Force 373″ informiert worden, sagte der Minister weiter. Er rate den Obleuten, bei solchen Unterrichtungen “dann auch wach” zu sein und zuzuhören. Jedem Informierten, darunter auch Journalisten, sei die Existenz der auf das Ausschalten von führenden Taliban und Terroristen konzentrierten Einheit seit Jahren bekannt gewesen...

    Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Ströbele forderte hingegen “die Wahrheit über das lesen, was die Bundeswehr konkret in Afghanistan treibt”. Im Interview mit der “Neuen Presse” aus Hannover sagte er, er bemühe sich “seit einem halben Jahr zu erfahren, was an geheimen Kommandoaktionen durch die Bundeswehr unterstützt wird”. Vor allem wolle er wissen, was die Operationstruppe “TF 47″ der Bundeswehr dort mache.”

    Noch Fragen?

    Analyse und Einschätzung

    Unsere Republik ist ein Saustall. Unser Parlament, wie unsere Presse, ist ein Haufen Lügner oder voller Idioten, die deswegen gekauft werden, weil sie Idioten sind. Der Rest wird gekauft, weil er kollaborierungswillig und antipolitisch ist. Unser Militär besteht aus Befehlsgebern und Befehlsempfängern. Die Befehlsgeber haben keine Skrupel und die Befehlsempfänger keine Ahnung. So sieht´s auch in der Polizei und Spionagediensten aus.

    Zum Schluss die gute Nachricht: das ganze fällt langsam auf.

    Der Plan der US-Strategen – und das heisst vor allem um den neuen Afghanistan-Kommandeur David Petraeus und seinem langjährigen Vertrauten im übergeordneten Zentralkommandos, den designierten Leiter James Mattis -  sieht meiner Einschätzung nach so aus:

    um eine Karre, die in den Dreck gefahren ist, wieder flott zu machen, musst Du sie erstmal raus bekommen. Dazu gibt´s Du ordentlich Gas und lenkst in irgendeine Richtung – in irgendeine. Wenn die Sache – und die Sache ist der Krieg - erstmal wieder ins Rollen gekommen ist, dann kann man auch wieder lenken.

    So sieht´s aus.

    Ergänzung 15.30 Uhr:

    Hier noch die neuesten Schmankerl aus der Militärspionage, die niemand ernst genommen hätte, wenn sie nicht geheim, streng geheim, obergeheim, megageheimst via Wikileaks in den Glaubwürdigkeits-Channel gelangt wären.

    - “Frankfurter Rundschau” (10) proudly presents: Bin Laden trinkt einmal im Monat Tee mit seinen Freunden “Mullah Omar”, “Mullah Dadullah” und “Mullah Baradar”  in Pakistan, belobigt Bombenbauerinnen  und organisiert “Selbstmordattentäter” in Afghanistan…

    - auch diese “Welt” (11) kann nicht plausibel erläutern, warum man islamistische extremistische fundamentalistische “Selbstmordattentäter” eigentlich in Dollar bezahlt und nicht mit Jungfrauen von der nächsten Welt.

    Aber lesen tut sich´s gut. Wirklich.

    16.25 Uhr. Einen noch..

    “Nach amerikanischen Medienberichten hatte der amerikanische Gesandte für Afghanistan und Pakistan, Holbrooke, schon am Sonntag Pakistans Präsidenten Zardari versichert, dass die amerikanische Regierung nicht hinter dem Informationsleck stehe. In gewisser Weise kommt die Veröffentlichung Washington indes nicht ungelegen. Manche Offizielle sähen nun den Vorteil, dass sie mehr Druck auf Pakistan ausüben könnten, den Amerikanern zu helfen, berichtete die Zeitung „New York Times“. ” (12)

    (…)

    Artikel zum Thema:
    28.07.2010 Der Wikileaks-Trick entlarvt sich
    26.07.2010 Die Wikileaks-Veröffentlichung und die Afghanistan-Pakistan-Strategie der USA
    23.01.2010 US-Verteidigungsminister Gates bestätigt öffentlich Operationen der Söldnertruppen Blackwater und DynCorp in Pakistan

    Quellen:
    (1) http://www.google.com/hostednews/ap/article/ALeqM5hvWEqwq3CrRvaQCmt21MfoYhjZJQD9H8JVF00
    (2) http://www.bloomberg.com/news/2010-07-29/cameron-denies-terror-comments-damaged-relations-with-pakistan-government.html
    (3) http://www.thenews.com.pk/daily_detail.asp?id=249424
    (4) http://www.jungewelt.de/2010/07-29/001.php
    (5) http://de.rian.ru/analysis/20100728/127288398.html
    (6) http://www.huffingtonpost.com/geoffrey-wawro/afghanistan-the-end-is-ne_b_661467.html
    (7) http://www.huffingtonpost.com/jeremy-white/taliban-missiles-likely-s_b_662812.html
    (8) http://www.nytimes.com/2010/07/29/world/europe/29iht-nato.html
    (9) http://www.tagesschau.de/inland/wikileaksafghanistan100.html
    (10) http://www.fr-online.de/politik/auf-der-wikileaks-spur-von-bin-laden/-/1472596/4515832/-/index.html
    (11) http://www.welt.de/politik/ausland/article8708369/Wikileaks-belegt-Bin-Laden-kaempfte-am-Hindukusch.html
    (12) http://www.faz.net/s/Rub0CCA23BC3D3C4C78914F85BED3B53F3C/Doc~EF0781781DE4E45CE8B2DCA9346192A32~ATpl~Ecommon~Scontent.html

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    Topics: Militär und Krieg, Spionage und Attentate | 26 Kommentare »

    26 Kommentare to “Afghanistan, Pakistan, Iran: Da lang, nein, da lang!”

    1. Afghanistan, Pakistan, Iran: Da lang, nein, da lang! - blog von mattin meint:
      29.Juli 2010 at 4:09 pm

      [...] von radio utopieAfghanistan, Pakistan, Iran: Da lang, nein, da lang!von Daniel Neun | 29.Juli 2010Afghanistans [...]

    2. Daniel Neun meint:
      29.Juli 2010 at 4:29 pm

      Ey.
      Wo bleiben meine Huldigungen, Ihr Schwachköpfe?!

    3. lupo meint:
      29.Juli 2010 at 5:26 pm

      DynCorps, hatte schon in Bosnien eigene Sex Sklaven Ringe, mit Minderjährigen und mit der Bosnischen Mafia. Ein ziemlich übler Haufen, was sich unter ausländischer Schutzmacht so überall etabliert.

    4. nino meint:
      29.Juli 2010 at 5:49 pm

      also, daniel, beschimpfen lässt sich wohl keiner gern hahaaha :D

    5. Feuer und Flamme meint:
      29.Juli 2010 at 6:14 pm

      Oh gehuldigt seist du großer Daniel. Ohne dein erleuchtetes Wissen müsste ich den pseudointellektuellen Dumm-macher “Spiegel” lesen oder zur Not die “SüdTeusche”. Dank dir wird der Taliban Nebel der NATO vertrieben und alles wird klarer.

    6. Ach was! meint:
      29.Juli 2010 at 7:59 pm

      Bitte!
      Wann ENDLICH kommt die vorher hier benutzte Schrift auf dieser Seite wieder zum Einsatz? Ich finde, jetzt ließt es sich sehr viel schlechter!
      Sollte keine Änderung eintreten, werde ich die Seite, die ich wirklich für außerordentlich informativ halte, eben nicht mehr aufrufen.
      Soviel zum konsequenten Handeln.

    7. Zweifler meint:
      29.Juli 2010 at 8:46 pm

      @ Ach was!

      Also ich finde, jetzt hast du dich selbst geoutet.

      Diese Seite gibt dir keinen Input, denn sonst würdest du nicht wegen unbedeutender Äußerlichkeiten auf die brisanten Infos so schnell verzichten.

      Ich rate mal, du bist von Beruf Verbeamteter und Krümelkacker ohne viel Intellekt.

      Die handeln nämlich immer so wie du, das riecht man schon von Weitem.

    8. phantomplanet meint:
      29.Juli 2010 at 9:33 pm

      sehr guter Artikel wieder mal. Aber das mit der Schrift nervt mich auch…

    9. Toni meint:
      29.Juli 2010 at 9:56 pm

      @Achwas!

      Danke, auch ich finde die Schrift für meine Augen “nicht LESBAR”.

      Toni

      p.s. aber ich lese gern hier, bitte ändert den Font wieder.

    10. XOX meint:
      29.Juli 2010 at 10:42 pm

      ——– Original-Nachricht ——–
      > Betreff: Ihre Bundestagsreden
      > Datum: Mon, xxxxx 2010 > Von: xxxxxxxxxx
      > An: sahra.wagenknecht@bundestag.de
      >
      >
      >
      > Sehr geehrte Fr. Wagenknecht,
      >
      > sie geben Schwarz/Gelb und Rot/Grün richtig Paroli, meinen Respekt
      > haben Sie übrigens ein sehr guter Auftritt bei Pelzig.
      >
      > Ich würde Sie gerne in Ihrer Arbeit für das Volk unterstützen, dabei
      > wäre es aber für mich und Sie wichtig, dass Sie das Geldsystem verstehen!
      >
      > Nur sie verstehen leider nicht wie das Geldsystem funktioniert, dabei
      > würde ich Ihnen gerne behilflich sein!
      >
      > Damit Die Linke etwas erreichen kann, ich habe bisher mit den Grünen
      > sympathisiert, bis zum CO2 Schwindel!
      >
      > Wenn eine bestimmte Anzahl (kritische Masse) von Menschen
      > durchblicken, dass Geld eine Illusion ist und das Geld von den Banken
      > aus dem Nichts kreiert, geschöpft wird und die Menschen verstehen,
      > dass Banken kein Geld verleihen, sondern Geld einfach physisch oder
      > virtuell in Computern ohne jeglichen Gegenwert und Deckung
      > produzieren, dann wird das Ausmaß in Bewusstsein rücken und das
      > Misstrauen, in einer Massenabhebung enden. Das führt zu einem nicht
      > wieder gut zu machenden Misstrauen gegenüber den Banken.
      >
      > “Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert,
      > hätten wir eine Revolution – und zwar schon morgen früh.”
      >
      > Henry Ford (1863-1947)
      >
      > Ich würde mich über einen Anruf von Ihnen sehr freuen xxxxxxxxxxxxxxxxx
      >
      > Fabian – Gib mir die Welt plus 5 Prozent 1/7
      > http://www.youtube.com/watch?v=kBeZGLlCxDM
      >
      > Hochachtungsvoll

      > xxxxxxxxxxxxxxxxxx

      Und hier die Antwort:

      Sehr geehrter Herr xxxxx,
      vielen Dank für Ihre Mail. Solche Rückmeldungen sind sehr wichtig für mich.
      Das von Ihnen verlinkte Video finde ich in diesem Zusammenhang
      allerdings wenig hilfreich. Verschwörungstheoretisches aus einem
      rechtsoffen/antisemitisch-sektiererischem Umfeld wird für die Analyse
      der wirtschaftlichen Lage wenig erkenntnisfördernd sein.
      Mit freundlichen Grüßen,
      Sahra Wagenknecht.

    11. XOX meint:
      29.Juli 2010 at 10:42 pm

      Wer kann mir Telefonkontakte herstellen?

      Bei denen ich nicht folgende Antwort erhalte:

      z.B:

      “Sie sind dem Herrn/Frau(xy)nicht bekannt”

      oder

      “Er/Sie hat keine Zeit”

      oder

      “Sie erhalten eine Antwort”

      die aber nie kommt.

      Hier sind die Personen, die ich meine:

      Nigel Farage,
      Prof. Wilhelm Hankel,
      Dr. Wilhelm Nölling,
      Prof. Karl Albrecht Schachtschneider,
      Prof Joachim Strabatty,
      Prof. Dr. Josef Huber,
      Prof. Bernd Senf,
      Prof. Max Otte,
      Andreas Clauss,
      Dirk Müller,
      Christoph Hörstel,

      Diese Telefonkontakte sollten aber vertraulich sein.

      schreiben sie bezüglich kontaktaufnahme an:

      wanderfreunde6 /und dann/ (at) web. de

      danke

      Danke

    12. Seinschein meint:
      29.Juli 2010 at 10:53 pm

      das Layout dieser Seite ist mit Abstand das schlechteste was mir je vor die Augen kam. Der Inhalt hilft da auch nicht drüber weg. Und als vor kurzem hier auch noch dass CSS geändert wurde dachte ich, jetzt wollen die hier ihre Leser vergraulen. Soweit zu den Äußerlichkeiten.

      Für die Inhalte und all die Mühe die in jedem Beitrag steckt, möchte ich mich bedanken.

    13. XOX meint:
      29.Juli 2010 at 11:36 pm

      Mein Programm habe ich zu 99% fertig.

    14. blechtrommler meint:
      30.Juli 2010 at 2:16 am

      # Daniel Neun meint:
      29.Juli 2010 at 4:29 pm

      Ey.
      Wo bleiben meine Huldigungen, Ihr Schwachköpfe?!

      Das ist aber schade um ein so hoffnungsvolles Talent. Doch Hochmut kommt vorm Fall…

    15. Daniel bitte! meint:
      30.Juli 2010 at 2:26 am

      Willst Du wirklich das die Quängelbande hier den ganzen Tag rumdödelt und sich über die Schriftarten aufregt, während da jemand wieder an dem Schachspiel rumfummeln will und die Pracht Deines Schaffens völlig aus den Augen gerät?

      Ich weiß, die sollen sich nicht so anstellen und den Text einfach in ihrer Schriftart auf Steintafeln meißeln, aber…

      Die Neun International Media Group hat wohl in ihrem Hauptquatier im Tal der Weißheit, zwischen bunten Vöglen, tropischen Pflanzen, Jungfrauen, römisch dekandenten Speisen und Wasserfällen auf ihren 30-Zoll-Flachbildschirmen Windows 7 installiert und die Schriftenglättung eingestellt, wa?

      In so einer kleinen, alten und vergilbten würfelförmigen Heizung mit eingebautem Monitor sieht das natürlich anders aus. Und was ist mit den ganzen “Linken” die immer mit ihrem eingelaufenem Lappi milchschäumend im Cafe sitzen?

    16. Mahaf meint:
      30.Juli 2010 at 2:53 am

      @Ach was! Konsequentes Konsumieren oder eben konsequentes Nicht-Konsumieren übersieht oft leider allzu leicht die Möglichkeiten eigenen Gestaltens. Wer schreibt hier eigentlich vor, welche Fonts, Fontgrößen, Zeilendurchschüsse etc. beim Lesen von Artikeln auf etwaigen Webseiten verwendet werden sollen? Die Erschaffer von Browsern haben längst schon dem User die Möglichkeit an die Hand gegeben, auf das Erscheinungsbild von Webseiten in den “Einstellungen” bzw. in der “Ansicht” Einfluss zu nehmen. Dadurch ändert sich sogar ganz variabel der Zeilendurchschuss. Wie sonst sollten z.B. Sehbehinderte sich die Möglichkeit verschaffen können, ihre bevorzugten Quellen adäquat erschliessen zu können? Was tun dann wohl erst Blinde? Richtig, sie koppeln Software an ihre Browser, die vorlesen kann!
      Tja – und das Witzigste an dem Artikel ist m.E. das Ausgraben einer teetrinkenden Leiche, die den Bewohnern des Tales der Ahnungslosen noch einmal so richtig einen Schauer über den Rücken jagen soll – Oh Mann: Stehenbleiben und Hände hoch! Nichts ist verheerender als geistiger Stillstand…

    17. Afghanistan, Pakistan, Iran: Da lang, nein, da lang! | meint:
      30.Juli 2010 at 5:29 am

      [...] und Dank an: Daniel Neun – Radio Utopie Sorgen Sie für die Verbreitung dieses Artikels und speichern Sie diesen unter folgenden [...]

    18. Ludwig Eser meint:
      30.Juli 2010 at 7:49 am

      Hey Leutz! Die ihr euch über Typographie aufregt.

      Ihr habt ‘nen Browser. Das ist so ein Teil auf euerm Rechner, der gern auch euer ureigenstes CSS liest und die Seite danach formatiert oder aber nur die im Hauptmenue so gar nicht versteckte Einstellung “Eigene Schriftart in X Punkt für Brillenträger mit Schnauzbart und angeborener Leseschwäche verwenden” auswertet.

      Damit kann man z.B. Lametta auf den Bildschirm zaubern und endlich wieder alle Texte in Comic Sans MS oder sogar Hieroglyphen lesen!

      Coole Sache, so’n Browser.

      Wenn man ihn bedienen kann.

    19. Ach was! meint:
      30.Juli 2010 at 1:00 pm

      @ Zweifler:
      was für´n Schwachsinn sondern Sie da ab, zu beurteilen (verurteilen), was ich bin. Wer sind Sie , dazu ein Recht zu haben?
      Wenn Sie es genau wissen wollen: ich habe einen 400Euro Job, lebe sonst von Hartz 4, und ja, diese Seite ist mir sehr wichtig! Bisher habe ich sie seit ca. 1 Jahr täglich besucht und mit Interesse gelesen. Deswegen nervt mich das Schriftbild auch so. Aber das ist nix im Vergleich zu so saudummen Kommentaren wie Ihren!
      Schönen Tag noch!

    20. Armand meint:
      30.Juli 2010 at 1:09 pm

      Eine utopische Huldigung auch meinerseits.
      Du machst einen guten Job, bitte weiter so!

    21. Daniel Neun meint:
      30.Juli 2010 at 1:12 pm

      Ok, ok, Ach was!,
      für solche Menschen wie Sie schreiben wir in allererster Linie und das gern. Also mal von vorn.

      Schicken Sie mir doch bitte eine kurze Einschätzung zu der neuen Schrift via email (Adresse im Impressum).
      Wir machen event. noch eine Umfrage. Wir wollen ja nicht, dass uns die Leute wegen sowas wegrennen und dann wieder Spiegel Online lesen.

    22. cs meint:
      30.Juli 2010 at 1:39 pm

      @Daniel
      1. Lob (dicke, dicke ohne “Schmäh”)

      2. Ich weiss nicht, ob’s ein relevantes Mosaiksteinchen ist, aber es gibt ein Zitat vom US-Botschafter Susman, der – damals frisch im Amt – am 2.12.2009 in einem Interview der BBC-Breakfast-Show kundtat, “we’re in Pakistan for the long term, to ensure they have a stable government and to help them to feed the Taliban”. In den BBC-Archiven war das kurz darauf nicht mehr zu finden, bzw. rauseditiert.

      Dokumentiert ist der Audio-Schnipsel im NoAgenda-Podcast #153. Ein Ausschnitt liegt hier:
      http://rapidshare.com/files/409979993/NoAgenda_153_Ambassador_Susman.mp3

      Möglicherweise hab ich dir das vor Monaten schonmal per Mail geschickt (?).

      Ist eigentlich schonmal jemandem aufgefallen, das in den 90k Wikileaks-Docs der Begriff “poppies” nicht vorkommt?

      -

      @XOX (#11)

      Andreas Clauss hab ich letzten Oktober in seinem Berliner Büro angerufen und hatte ihn sofort selbst dran. Ich habe mich mit ihm für ein paar Tage später verabredet, als er einen Vortrag in relativer Nähe hielt. Wir haben uns über eine Stunde privat unterhalten.

      Klappt vielleicht nicht immer, aber hast du’s schon versucht?

      Gruß,
      cs

      PS.
      Firefox:
      “strg” und “+” -> Zoom: Schrift wird größer (und weicher/fetter)
      “strg” und “0″ -> back to normal

    23. XOX meint:
      30.Juli 2010 at 5:22 pm

      @ cs

      Ja, er hat eine E-Mail bekommen, aber er scheint im Urlaub zu sein.

      Ich habe dort auch meine Tel.-Nr. hinterlassen.

    24. Roberta meint:
      31.Juli 2010 at 1:44 am

      Gordon Duff: Wiki-leaks is Israel like we all didn`t know.

      Gordon Duff ist Vietnam-Veteran, war UN-Diplomat und Finanzberater verschiedener Regierungen.

    25. Adalberts Meckerecke (IV) – Von Wasserprivatisierung und anderem gefährlichen Schwachsinn « Der AmSeL-Gedanke Plus = Gemeinschaft meint:
      31.Juli 2010 at 3:23 pm

      [...] ersteren zu verstehen ist). Wie immer lieferte dazu Daniel Neun von Radio Utopie am 29.07.10 (=> Klick) wieder einmal eine sehr gute und aufschlussreiche Zusammenfassung. Sie zeigt die absichtlich [...]

    26. helga müller meint:
      1.August 2010 at 3:34 pm

      Alle Politiker werden wahrscheinlich nur dann als solche offiziell bestätigt, wenn sie die eigene(Kriegs-)Logik öffentlich auch vertreten..
      http://www.abgeordnetenwatch.de/frage-575-37931–f241037.html#q241037
      Unfaßbar daß mein Land nicht von gerechten und ehrbaren Leuten regiert wird