Aktiv gegen Stuttgart 21Aktiv gegen Stuttgart 21

« | Home | »

Die Erklärung Obamas zur Affäre um Flug 253

Von Daniel Neun | 8.Januar 2010

US-Regierung gibt Zusammenfassung der letzten Regierungsversion zum vermeintlichen Flugzeug-Attentat von Detroit heraus.

Das Weisse Haus hat im Laufe der Nacht zwei Erklärungen veröffentlicht, die jetzt weltweit durch Nachrichtenagenturen und Zeitungen interpretiert und besungen werden. Die eine Erklärung ist eine Zusammenfassung der offiziellen Version des Geschehens rund um das angebliche Flugzeug-Attentat von Detroit am 25.Dezember (1) und die zweite von Präsident Barack Obamas über angekündigte “Sicherheitsmassnahmen” und Umbauten im Regierungs-Apparat (2). Beide Erklärungen sollte man lieber selbst lesen, bevor man den Interpreten lauscht.

Mein Remix dazu lautet folgender:

1. Die ganze Nummer dient kurzfristig u.a. dazu, wie angesagt, die Nacktscanner weltweit einzuführen. Bezeichnenderweise hat das ja die EU-Räteregierung bereits vor dem vermeintlichen “Attentat” von Detroit verlangt und nach dem 25.Dezember die europäische Regierungspartei FDP auf Taschenformat zusammengefaltet. (3)

Die Nacktscanner sind nur ein kleiner Teil des vor kurzem in Stockholm beschlossenen “Stockholmer Programms”, dem dritten 5-Jahresplan der EU zum strukturellen Aufbau einer administrativen Bevölkerungskontrolle. Den Anfang machte das Tampere Progamm 1999, es folgte 2004 das Haager Programm, dessen winziger Teil die Direktive zur Bevölkerungserfassung ist, welche wir wiederum als “Vorratsdatenspeicherung” kennen.

2. Das geplante “Anti-Terror-Komitee” der EU (4,5), bei dem bei allen noch denkenden Menschen sämtliche Alarmglocken läuten müssen, ist nichts als der faschistische Polizeistaat, vor dem nicht nur ich, sondern sehr, sehr viele Dissidenten unter 500 Millionen EU-Häftlingen schon vor Jahren gewarnt haben. Das Komitee soll sich aus allen Schreckenszentren der einzelnen EU-Mitgliedsstaaten zusammensetzen, die samt und sonders nach dem Vorbild des NCTC, dem “Counterterrorismus”-Zentrum der USA gebildet worden sind. In Deutschland wurde das entsprechende Pendant am 1.Dezember 2006, nach dem Libanonkrieg und der “Kofferbomben”-Kampagne, unter dem Tarnnamen “Anti-Terror-Zentrale” eingerichtet. (LAW ON TERROR) Aufgabe dieser Zentren ist die Vernichtung der Gewaltenteilung und Demokratie durch Verschmelzung von Militär-, Innen- und Justizbehörden, als “lähmender” Hemmschuh der Assimilation der Menschen unter den Willen der Räteregierung. Über das Mittel der Furcht sollen die Menschen gefügig für den Systemwechsel und den Putsch von oben gemacht werden.

Dazu sei nochmal das Einfachste erklärt, weil selbst das Einfachste hierzulande niemand mehr begreift: es ist in “Europa” möglich, zum Gesetzgeber von einer halben Milliarde Menschen zu werden, ohne jemals von irgendwem gewählt zu werden. Minister in Deutschland werden vom Kanzler ernannt und müssen nicht einmal vom Parlament bestätigt werden. Justiz- und Innenminister sitzen dann in Brüssel und beschliessen Direktiven, die bei uns automatisch Gesetz werden. Das ist kein Science-Fiction-Film, das ist die Realität.

3. Obama und die US-Regierung betont bwz führt zwei Abkürzungen ein, zwei “Zauberformeln”. Diese zeigen den weiter forcierten Weg  der USA zu Polizeistaat und Diktatur auf.
Abkürzung Nr.1: “CT”. Vorher war schon der Witzbegriff “Intelligenz-Gemeinde” (“intelligence communitity”, IC) ein wahres Leuchtfeuer der Zivilisation. Nun wird der Leitbegriff “Counterterrorism” (CT) dazu benutzt, um Militär, Spionage und Polizei weiter miteinander verschmelzen zu lassen. Genau das passiert auch in der Berliner Republik seit dem 11.September 2001 in extrem forcierter Gangart.
Abkürzung Nr.2: “AQAP”. “Al-Qaeda in the Arabian Peninsula” ist der die neueste Gedankenoffensive der Wahrheitsministerien und wie immer der grösste Schwachsinn aller Zeiten. Es wird sich in der US-Regierung noch nicht einmal Mühe gegeben, die massive Werbekampagne für diesen Markenartikel des virtuellen “Feindes” zwecks neuer Kriege und Interventionen direkt im gesamten Golfraum zu vertuschen. “Promotion” nennt man so etwas, leider auch in Deutschland. Man “promoted” (befördert) so die eigenen Militärbewegungen, die Schlinge um den Iran zieht sich enger und lächelnd, sabbernd, klatschend, trompetend, versprechend, leise heimsäuselnd grüsst der Bildschirm dazu.

4. Bezüglich des “Attentats” werden die Zeugenaussagen und Fakten weiter nach Kräften vertuscht, zweite Festnahme eines Passagiers am Detroiter Flughafen, Kameramann im Flugzeug der das “Attentat” filmte, der Mann am Amsterdamer Flughafen, welcher den später Festgenommenen ohne Passdokument an Bord brachte. Das sind die Zeugenaussagen eines Rechtsanwaltes – glaubwürdiger als eine Regierung, die wie jede andere solange in dem Maße lügt, wie sie damit durchkommt.

Die Anweisungen, die Obama nun offiziell seinen einzelnen Behörden gibt, sind grösstenteils Vernebelung. Der Name, der in Amsterdamer Flughafen Schiphol in eine Datenbank eingegeben wurde (für eine Identität deren Schicksal aus meiner Sicht nichts mit dem des später Festgenommenen zu tun haben muss), stand nicht auf der “No-Fly-List”, welche vom “Terrorist Screening Center” des FBI erstellt wird. Das ist der zentrale Punkt.

Dass das FBI nun ganz weit hinten genannt wird in der Liste der Hausaufgaben (2), wird seine Gründe haben. Die “No-Fly”-List wird auch “terrorist watchlist” oder “terrorist watch list” genannt. Man beachte nun, dass es in der Zusammenfassung der Regierung zu den Ereignissen wörtlich heisst (1):

“Mr.Abdulmutallab wurde festgenommen durch die Costums and Border Protection (CBP) und später befragt durch das Federal Bureau of Investigation (FBI). Mr.Abdulmutallab stand nicht auf der Terroristen-Beobachtungsliste (“terrorist watchlist”) der US-Regierung (USG)”

In der Erklärung des Präsidenten heisst es wörtlich über die Anweisungen des Präsidenten an das  “FBI / Terrorist Screening Center”:

“eine gründliche Überprüfung des Betriebs der Terroristen-Raster-Datenbank (terrorist screening database) durchzuführen und den gegenwärtigen Status aller “bekannten und mutmasslichen Terroristen” festzustellen, angefangen mit der no-fly-Liste.”

Weder in dem einen, noch in dem anderen Dokument, wird erklärt, dass es sich bei “terrorist watchlist” und “no-fly-list” effektiv um ein- und dasselbe handelt.

Auf alle Widersprüche in der offiziellen Darstellung, Faktenlage und Lügen der Behörden will ich nicht noch einmal ausführlich eingehen, sondern verweise auf die untenstehende dreiteile Dokumentation.

Nur folgendes: die “Costums and Border Protection”-Behörde CBP untersteht dem Heimatschutz-Ministerium. Diese Behörde hat 5 verschiedene Versionen über die Festnahme eines zweiten Passagiers von Flug 253 am Flughafen von Detroit erzählt, mittlerweile musste diese Behörde die Festnahme zugeben. Am Flughafen von Detroit warteten am 25.Dezember CBP-Beamte um den angeblichen Sohn des Industriellen  und Bankers Umaro Mutallab festzunehmen, die US-Behörden waren bereits vor dem vermeintlichen Flugzeug-Attentat über Farouk Mutallab informiert (6). Trotzdem warnten sie nach eigenen Angaben nicht die Besatzung des Flugzeugs. Angeblich hatte die US-Grenzschutzbehörde CBP nach dem Abheben der Maschine in Amsterdam noch einmal eine Datenbank überprüft und war dann zufällig auf Farouk Mutallab gestossen (dessen Nachname immer noch durch die US-Behörden konsequent  mit “Abdulmutallab” angegeben wird.

Britische Geheimdienste “beobachteten” den schwerreichen Industriellen-Sohn Farouk Mutallab nicht nur, er war auch in Kontakt mit V-Leuten des MI5. Er besuchte als Teil eines saudisch finanzierten Netzwerkes Ausbildungen in den USA, sein Ausbilder Yasir (Yashir) Qadhi war im gleichen Zeitraum, im Sommer 2008, “führender Teilnehmer” einer Counter-Terror Strategiekonferenz in den USA. Veranstalter dieser Strategiekonferenz: das Counterterrorismus-Zentrum NCTC.

Meinem Verständnis nach besteht das von Obama erwähnte “systemische Versagen” bei diesem vermeintlichen Attentatsversuch darin, dass nicht alle Dienste und alle zuständigen Beamten mitzogen und deshalb die Inszenierung aufflog. Die britische Spionage führte, meiner bescheidenden Meinung nach, US-Dienste bewusst und gezielt in die Irre, genauso wie andere Dienste aus EU-Staaten, die in diese Affäre verwickelt sind. Das US-Militär musste in letzter Sekunde seine nicht nur geplanten, sondern lautstark geforderten Militäroperationen im Jemen absagen. Das war alles haarscharf. Nun soll, nichtsdestrotz, eine US-Militärbasis im Jemen errichtet werden. (8)

Ein Gutteil der Operation und Vorbereitung ging offensichtlich von der EU aus, die versuchen wird, sich an der Intervention im Jemen als Sprungbrett zum Persischen Golf zu beteiligen. Dieser Witz vom absichtlich im Gepäck eines Iren geparkte und dann “vergessene” Sprengstoff des tschechischen Geheimdienstes (7) – der damit über Deutschland flog – müsste wirklich dem letzten Hobbit zu Denken geben. Man denke da ein einziges Mal an die Pläne von ex-Innenminister Wolfgang Schäuble zum Abschuss ziviler Passagiermaschinen und dem Versuch, für sowas auch noch die Verfassung zu ändern.

Ich rate jetzt wirklich dazu, das Geschwätz in den Konzern- und Staatsmedien komplett abzuschalten und sich immer aus mehreren Quellen selbst zu informieren. Alles andere ist Zeitverschwendung. Desweiteren mache ich hier noch einmal – und das wirklich zum 100. Male – darauf aufmerksam, dass keine einzige “Partei” des Bundestages auf diese ganze Krise reagiert hat, ausser die CDU, die ihre Nacktscanner durchgeboxt hat.

Es gibt zwar irgendwelche Kürzel im Parlament, wie “SPD” oder “Grüne” oder “Linke”, nur sind diese bedeutungslos und das “Parlament” entweder im Urlaub oder beim Rausreden. Ich rate dringend dazu dies jetzt endlich einmal einzusehen, diese “Parteien” aufzugeben und sich darum zu kümmern, die Piratenpartei mit allen (noch) legalen Mitteln der freien Presse und parlamentarischen Demokratie ins Landesparlament von NRW zu boxen, sonst bauen die uns hier alles ab. Dabei auf irgendwelche weinenden Hornochsen am Wegesrand zu warten, gehört in dieser Situation zu den dümmsten aller Massnahmen.

Ergänzung 08.30 Uhr:

Ooops, den noch: der “Antiterror”-Koordinator der EU (seit wann gibt´s den denn?) namens Gilles de Kerchove hat sich für/gegen Nacktscanner (“Körperscanner”) ausgesprochen. Falls sie das nicht glauben, glauben sie der Wochenschau, die immer noch/wieder unter “Tagesschau” (9) firmiert.

Unter viel Gewinde und Gebücke und Gedrehe muss nun der EU-Schreckenskoordinator Kerchove als erster nach vorne, um zu sagen: ja, nee, ja doch, nee, klar, naja, also irgendwie, willste mal ´nen Körperscan?

Auch das mit der “al-Qaida”, oder “Al Kaida”, oder wie sie auch immer geschrieben wird, also das sei schrecklich, so der Schreckenskoordinator der Räteregierung.

“Die EU solle sich deswegen stärker im Jemen engagieren, forderte der Terror-Experte. Als mögliche Felder nannte er Hilfe beim Aufbau von Polizei, Justiz und Nachrichtendiensten.”

Chronologie zum Thema:
05.01.2010 Flug 253 Chronologie: Akt III – von Detroit nach Jemen
04.01.2010 Flug 253 Chronologie: Akt II – von London nach Houston
03.01.2010 Flug 253: Chronologie einer Inszenierung
28.12.2009 Hände weg vom Iran! Kein Krieg im Jemen und in Pakistan! Deutsche Truppen nach Hause!

Quellen:
(1) http://www.whitehouse.gov/sites/default/files/summary_of_wh_review_12-25-09.pdf
(2) http://www.whitehouse.gov/sites/default/files/potus_directive_corrective_actions_1-7-10.pdf
(3) http://www.radio-utopie.de/2009/12/29/eu-kommission-rat-fdp-salami-taktik-fur-nacktspanner-und-gestorte/
(4) http://derstandard.at/1262208868935/Skepsis-ueber-geplantes-Antiterror-Komitee
(5) http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/geheimdienste-und-polizei-engere-kooperation-bei-terror-praevention;2507014
(6) http://www.latimes.com/news/nation-and-world/la-na-airline-terror7-2010jan07,0,7706989.story
(7) http://de.news.yahoo.com/2/20100106/tpl-sprengstoff-im-fluggepaeck-von-arglo-ee974b3.html
(8) http://www.radio-utopie.de/2010/01/07/us-militar-plant-luftwaffenstutzpunkt-im-jemen/
(9) http://www.tagesschau.de/ausland/koerperscanner118.html

Diesen Artikel empfehlen und weiterverbreiten:
  • Twitter
  • Google Bookmarks
  • Google Buzz
  • del.icio.us
  • Digg
  • Yigg
  • MisterWong.DE
  • LinkArena
  • Blogosphere
  • Add to favorites
  • LinkedIn
  • FriendFeed
  • MySpace
  • RSS
  • PDF
  • Print

Topics: Spionage und Attentate | 17 Kommentare »

* * */

17 Kommentare to “Die Erklärung Obamas zur Affäre um Flug 253”

  1. Die Erklärung Obamas zur Affäre um Flug 253 - blog von mattin meint:
    8.Januar 2010 at 08:34

    [...] von radio utopieDie Erklärung Obamas zur Affäre um Flug 253von Daniel NeunUS-Regierung gibt Zusammenfassung der [...]

    Wie bewerten Sie den Kommentar? Daumen hoch 0 Daumen runter 0

  2. Tweets die Die Erklärung Obamas zur Affäre um Flug 253 | Radio Utopie erwähnt -- Topsy.com meint:
    8.Januar 2010 at 08:35

    [...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von CONTRACOMA, CONTRACOMA erwähnt. CONTRACOMA sagte: RadioUtopie: Die Erklärung Obamas zur Affäre um Flug 253: US-Regierung gibt Zusammenfassung der letzten Regierungs… http://bit.ly/8rQ92Y [...]

    Wie bewerten Sie den Kommentar? Daumen hoch 0 Daumen runter 0

  3. Tur-kay meint:
    8.Januar 2010 at 10:58

    Alle Indizien sprechen dafür. Man will nicht nur sowie bis jetzt die Bevölkerung einfach nur beeinflussen, sondern die Bevölkerung total kontrollieren. Das ist nicht notwendig um mehr Geld zu verdienen, das ist notwendig wenn man ein schrecklich großes Krieg führen will. Es könnte ja sein , dass bei diesem Vorhaben von der eigenen Bevölkerung nicht genügend Rückendeckung da ist.

    Wie bewerten Sie den Kommentar? Daumen hoch 0 Daumen runter 0

  4. freethinker meint:
    8.Januar 2010 at 13:48

    Dasselbe Spiel was schon lange gespielt wir heißt Terrorinszenierung und die Darstellung lässt sich variieren. Im Westen nichts neues, der Weg in die Diktatur (und keiner merkt es!)

    Wie bewerten Sie den Kommentar? Daumen hoch 0 Daumen runter 0

  5. Lupe, der Satire-Blog meint:
    8.Januar 2010 at 17:06

    die milliardenausgabe für die terrorbekämpfung ist nur eine scheinsicherheit. da geschluckte substanzen kaum erkennbar sind, könnten in verschiedenen, sich im körper zersetzenden ballonähnlichen hüllen verschiedene substanzen geschluckt werden, die wenn sie aufeinander treffen, eine explosion auslösen.

    Wie bewerten Sie den Kommentar? Daumen hoch 0 Daumen runter 0

  6. anschauen meint:
    9.Januar 2010 at 00:37

    http://www.dailykos.com/story/2010/1/4/821905/-White-House-is-investigating-whether-intel-was-intentionally-withheld-re:-Flight-253-bomber

    Wie bewerten Sie den Kommentar? Daumen hoch 0 Daumen runter 0

  7. Klara Blick meint:
    9.Januar 2010 at 11:45

    Dazu fällt mir das Gedicht von Erich Kästner ein.
    (Es war übrigens nach 1933 verboten)

    Knigge für Unbemittelte

    Ans deutsche Volk, von Ulm bis Kiel:
    Ihr eßt zu oft! Ihr eßt zu viel!
    An deutsche Volk, von Thorn bis Trier:
    Ihr seid zu faul! Zu faul seid ihr!

    Und wenn sie auch den Lohn entzögen!
    Und wenn der Schlaf verboten wär!
    Und wenn sie euch so sehr belögen,
    daß sich des Reiches Balken bögen!
    Seid höflich und sagt Dankesehr.

    Die Hände an die Hosennaht!
    Stellt Kinder her! Die Nacht dem Staat!
    Euch liegt der Rohrstock tief im Blut.
    Die Augen rechts! Euch geht’s zu gut.

    Ihr sollt nicht denken, wenn ihr sprecht!
    Gehirn ist nichts für kleine Leute.
    Den Millionären geht es schlecht.
    Ein neuer Krieg käm ihnen recht,
    So macht den Ärmsten doch die Freude!

    Ihr seid zu frech und zu begabt!
    Seid taktvoll, wenn ihr Hunger habt!
    Rasiert euch besser! Werdet zart!
    Ihr seid kein Volk von Lebensart.

    Und wenn sie euch noch tiefer stießen
    und würfen Steine hinterher!
    Und wenn Sie euch verhaften ließen
    und würden nach euch Scheibe-schießen!
    Sterbt höflich und sagt Dankesehr.

    Wie bewerten Sie den Kommentar? Daumen hoch 0 Daumen runter 0

  8. goldman meint:
    9.Januar 2010 at 13:40

    Zurück zu December 30, 2009:
    „Nigerian President Umaru Yar’Adua on Tuesday in Saudi Arabia signed the 2009 supplementary budget on his sick bed, the Special Adviser to the president on publicity, Segun Adeniyi, said on Tuesday. (…) Speculations were rife that Mr. Yar’Adua might sign the N352 billion supplementary budget bill into law after his principal secretary, David Edevbie, took the document to him in Jeddah. (…)

    http://234next.com/csp/cms/sites/Next/News/National/5504559-146/story.csp

    Wie bewerten Sie den Kommentar? Daumen hoch 0 Daumen runter 0

  9. goldman meint:
    9.Januar 2010 at 14:01

    “Posted by Dr. Kenaz from Abuja on Dec 30 2009
    A friend of mine called me in Saudi Arabia few minutes ago, telling me that my President cannot talk nor do anything on his own wonder how he signed the budget on his sick bed. He told me that, the truth of the matter will unfold in the next 24hours that I should watch out. I hope bad news will not come in the next 24hrs, God bless Nigeria!

    Posted by TATA on Dec 30 2009
    was it necessary to even sign the budget after 30 days had passed? could a budget be legitimate if signed after 30 days?

    Posted by karambata on Dec 30 2009
    what a shame…… WHAT A SHAME!!!

    Posted by BIG BOSS on Dec 30 2009
    Trust me, the President signed the budget. On my way back from Yemen yesterday, I stopped briefly in Jeddah. I not only saw him, I played squash with him.

    Posted by Nwoke Oma on Dec 30 2009
    Nigerians are all barks and not bite. How can this be happening to 150 MILLION PEOPLE?

    Posted by Desire on Dec 30 2009
    DO U GUYS THINK THE PRESIDENT IS STILL ALIVE? WELL, TIME WILL TELL. THE TIME FOR REVOLUTION IS FAST APPROACHING…WE SHALL FOLLOW THE FOOTSTEP OF GHANA, THIS IS GETTING TOO MUCH.”
    http://234next.com/csp/cms/sites/Next/News/National/5504559-146/story.csp

    Wie bewerten Sie den Kommentar? Daumen hoch 0 Daumen runter 0

  10. goldman meint:
    9.Januar 2010 at 18:30

    (…)

    “The Senate passed the 353.6 billion naira ($2.4 billion) supplementary budget last month, which includes capital spending of around 253 billion naira, of which 114 billion is earmarked for “post-amnesty intervention” in the Niger Delta, the restive heartland of the country’s oil industry.”
    http://newsfeedresearcher.com/data/articles_w1/president-yaradua-budget.html

    Wie bewerten Sie den Kommentar? Daumen hoch 0 Daumen runter 0

  11. Daniel Neun meint:
    9.Januar 2010 at 21:22

    goldman,
    das ist ganz grosses Tennis, was Du da machst. Eine Linksammlung von Dir ist im Spam-Filter hängen geblieben, ich habe das korrigiert.
    Ich möchte Dich und alle anderen Wachen und Aktiven einladen, auch unser Forum zu benutzen.
    Desweiteren können alle Artikel, die irgendwo unbeachtet im Weltinformationsnetz herum liegen, auch in den Postkasten von Net News Express geworfen werden. So werden diese (kostenlos und unverbindlich) multipliziert. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jeder Artikel wird auf seinen Inhalt überprüft.
    http://net-news-express.de/index.php?page=reportsubmit

    Vielen Dank. Jeder kann etwas ändern, wenn er es will und bereit ist, dafür ein paar Minuten am Tag zu investieren. Demokratie ist Freiheit durch Arbeit, Diktatur ist manifestiertes Leid durch die Angst Vieler, der die Passivität folgt und letztlich erst das grösste Fantom dieser Welt gebiert: die Macht des Menschen über den Menschen.

  12. goldman meint:
    10.Januar 2010 at 00:17

    „Vor drei Monaten haben die meisten Kommandeure ein Amnestieangebot von Präsident Umaru Yar’Adua akzeptiert. In Yenagoa, Port Harcourt und Warri, den drei wichtigsten Städten des Deltas, legten rund 15.000 Kämpfer ihre Waffen nieder.

    Nun sitzt Amaibi im Hilton-Hotel in der Hauptstadt Abuja, wo er mit der Regierung über Hilfen für seine Kämpfer verhandelt. Statt grünbrauner Kampfmontur trägt der Rebell einen feinen Anzug. Die Gemeinden sollen künftig an allen Ölprojekten im Delta mit zehn Prozent beteiligt werden.
    (…)
    http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:agenda-nigerias-begehrte-energie/50056028.html?page=2

    Wie bewerten Sie den Kommentar? Daumen hoch 0 Daumen runter 0

  13. goldman meint:
    10.Januar 2010 at 20:11

    … bestimmte Probleme lassen sich auch im Billard nur durch das Spiel über mehrere Banden lösen …

    10% des US-Öls kommt aus Nigeria, genauer gesagt aus dem Niger-Delta. Die Royal Dutch/Shell Group (“ Schiphol“) wird seit Jahren von Aufständischen („Niger-Ölkrieg“) sowie von Gazprom und Chinesen unter Druck gesetzt. Die Rebellengruppe Mend hatte 2009 den „totalen Krieg“ ausgerufen. Hinter den Rebellen sollen auch mutmaßlich ranghohe Militärs stehen. Mitte 2009 schloss Nigerias Präsident einen Waffenstillstand mit den Delta-Rebellen, der im Nov 2009 auslief; die Rebellen wollten 10% der Öleinnahmen.

    Gewisse „nigerianische“ Kreise wollen nun aber das Delta „befrieden“, dafür wurde am 24.11.2009 von Nigerias Senat ein Nachtragsbudget verabschiedet. Nigerias Präsident musste dieses Nachtragsbudget lauf Verfassung innerhalb von 30 Tagen unterzeichen, d.h. bis 25.12.2009 (!).

    Nigerias Präsident Yar’Adua wurde plötzlich herzkrank in ein saudi-arabische Klinik in Jiddah eingeliefert; denn er wollte nicht unterschreiben. Möglicherweise musste man ihn etwas unter Druck setzen. Ein Druckmittel war möglicherweise, dem Sohn seines Freundes Mr. Mutallab die Eier zu verbrennen und das ganze als Terroranschlag auf die USA aussehen zu lassen. Am 13.12.2009 trat Mr. Mudallah als Chef der First Bank of Nigeria zurück. Am 16.12.2009 kaufte irgendjemand in bar ein Ticket für den Hin- und Rückflug seines Sohnes nach Detroit via Amsterdam am 25.12.2009.

    Nach Ablauf des „Ultimatums“ am 25.12.2009 wurde Sohn Mutallab gemeinsam mit einem „Sicherheitsbeamten“ aus xxx ins Flugzeug gesetzt (Nigeria hat seit 2008 einen Vertrag mit dem Mossad).

    Der Brand der Eier von Mr. Mudallah junior wurde im Flugzeug gefilmt, worauf Nigerias Präsident Yar’Adua den Nachtragshaushalt Nigerias angeblich im Krankenhaus des OPEC-Partners Saudi-Arabien nach dem “Anschlag” auf den Sohn von Mr. Mudallah willig unterschrieben haben soll. Nigerias Opposition fordert nun als Beweis für die (echte) Unterschrift ihres Präsidenten ebenfalls ein Video.

    Für die US-Freunde und ihre Saudis fiel bei dieser “Maßnahme” auch etwas ab; sie hatten eine super Story, um den Jemen (weiter) zu bombardieren …
    http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:agenda-nigerias-begehrte-energie

    Wie bewerten Sie den Kommentar? Daumen hoch 0 Daumen runter 0

  14. goldman meint:
    10.Januar 2010 at 20:26

    LOL …

    BILD schrieb: Per SMS verabschiedete sich Terror-Bomber Umar Farouk Abdul Mutallab (23) bereits Wochen vor dem verhinderten Anschlag auf den Flug Delta NW 253 von seinem Vater Dr. Alhaji Umaru Mutallab. (…) “Ich habe eine neue Religion gefunden, den echten Islam „Du solltest mich einfach vergessen, ich komme nie wieder!“

    Der Vater ist höchst alarmiert, als er diese SMS erhält – und informiert am 19. November 2009 die CIA: Sein Sohn habe sich radikalisiert und stelle ein Sicherheitsrisiko dar.

    Der Vater scheint sehr intelligent zu sein, denn aufgrund dieser unverblümten SMS-Drohung („Du solltest mich einfach vergessen, ich komme nie wieder!“) läuft er sofort zur CIA, damit sein geliebter Sohn auf die NO-FLY-LIST kommt und NIE mehr fliegen darf.

    Wie bewerten Sie den Kommentar? Daumen hoch 0 Daumen runter 0

  15. goldman meint:
    10.Januar 2010 at 21:07

    Go ahead and Google “muttalab, nigeria, bank, mossad, defense”

    Wie bewerten Sie den Kommentar? Daumen hoch 0 Daumen runter 0

  16. Travelbob meint:
    11.Januar 2010 at 13:13

    Hallo Daniel,

    hervorragender Blog – vielen Dank dafür.

    Heute aktuell auf SPON: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,671181,00.html

    Der Jemen rückt immer mehr ins Fadenkreuz. Auf einmal scheinen alle, aber wirklich alle Fäden zusammen zu laufen.

    Man hätte den Beitrag auf SPON auch als Lehrbeitrag für Propagandaschulung unter dem Titel “Wie man einen Krieg vorbereitet” verkaufen können.

    Einen schönen Tag noch

    Wie bewerten Sie den Kommentar? Daumen hoch 0 Daumen runter 0

  17. goldman meint:
    11.Januar 2010 at 18:54

    Apropos „Unterhosenbomber“ …

    “Der nigerianische Präsident Umaru Yar’Adua, der seit Wochen in einem Krankenhaus in Saudi-Arabien behandelt wird, soll wesentlich schwerer erkrankt sein als bekannt. Die in Lagos erscheinende Zeitung “Next” berichtete am Sonntag, Yar’Adua leide unter einer Gehirnerkrankung und erkenne nicht einmal seine Frau. (…)

    http://derstandard.at/1262209237342/Raetseln-ueber-Praesidenten-Nigeria-seit-Wochen-praktisch-fuehrungslos

    Wie bewerten Sie den Kommentar? Daumen hoch 0 Daumen runter 0