Haftbefehl in Schweden gegen Julian Assange aufgehoben

„Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.“ Unter Berufung auf schwedische Behörden teilte der Stern mit, dass am Samstagabend der am Freitag, den 20.August erlassene Haftbefehl gegen den Wikileaks-Gründer Julian Assange zurückgenommen worden sei und der Verdacht sich als unbegründet erwiesen hat.

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Werter Robert Gates: Julian Assange ist nicht Ihr neuer Osama bin Laden!

Wikileaks-GrĂĽnder soll hinter Schwedische Gardinen – damit wĂĽrde ein Wunschtraum einiger moralloser Geister erfĂĽllt werden. In Schweden gab es bisher keinen Grund, den Wikileaks-GrĂĽnder Julian Assange zu verhaften im Gegensatz zu den Vereinigten Staaten, die der Ansicht sind, Haftbefehl wegen der veröffentlichten Dokumente ĂĽber den Afghanistankrieg zu erlassen.

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Video: Julian Assange zu neuer Wikileaks-Veröffentlichung von US-Spionage-Akten

Der GrĂĽnder von Wikileaks Julian Assange hat gestern via Video in einer neuen Diskussionsveranstaltung des Londoner Frontline Club die Veröffentlichung der restlichen bislang unveröffentlichten 15.000 Dokumente aus den Spionage-Akten des US-Militärs angekĂĽndigt, welche Wikileaks durch unbekannte Quellen zugespielt worden waren. Der Unterschied zu der Veröffentlichung der ersten Welle von 76.000 US-Militär-Dateien in der Nacht zum 26.Juli: diesmal ĂĽberprĂĽft das Team von Wikileaks, was es da eigentlich der Weltöffentlichkeit präsentiert. Frontline Club, gestern Abend (1). Zu der Veranstaltung „Die Daten-Revolution“ sind geladen: Heather Brooke, investigative Journalistin, Rechtsanwalt Mark Stephens (Fachgebiet Medienrecht) und Simon Rogers, Verwalter der Datenbank des „Guardian“. Per Video zugeschaltet ist Julian Assange, GrĂĽnder von Wikileaks.

Afghanistan, Pakistan, Iran: Da lang, nein, da lang!

Afghanistans Prokonsul Hamid Karzai fordert die eigenen Nato-Besatzungstruppen zu Angriffskriegen „anderswo“ auf. Die Kriegsstrategen, gleichwohl blamiert und aufgeflogen, versuchen es weiter mit dem Wikileaks-Trick. Der 2001 in Bonn eingesetzten Prokonsul des Nordatlantikpaktes Hamid Karzai gab heute eine, wie „Associated Press“ (1) schrieb, „weitreichende Pressekonferenz“.

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