Totkranker C.I.A.-Whistleblower Jeffrey Sterling: Hilferuf aus U.S.-GefÀngnis

effrey Sterling, 49 Jahre, ist schwer krank und erhĂ€lt im BundesgefĂ€ngnis Englewood in Colorado nicht die dringend benötigte Behandlung sondern er solle viel Wasser trinken. Sterling reichte am 11.August 2016 eine Beschwerde an die GefĂ€ngnisleitung ein, in der er darum bittet, seine medizinischen Aufzeichnungen aus dem GefĂ€ngnis an seine Frau zu ĂŒbertragen, so dass sie diese von einem Fachmann ausserhalb des GefĂ€ngnisses ĂŒberprĂŒft werden können.

AffÀre um Bundesnachrichtendienst: Der erste echte Whistleblower und der Skandal

Wieder einmal verstehen BĂŒrgerrechtler und Öffentlichkeit nichts von dem was gerade rund um und im Bundesnachrichtendienst passiert. Eine ErlĂ€uterung. Der Apparat in Deutschland ist eine traditionelle Macht. Man kann sagen (und gerade Faschisten tun das gerne) er ist „die Macht“ – aber eben nur die inoffizielle, ein essentieller Baustein des Tiefen Staates, nicht die der vor zwei Jahren zu Beginn der AffĂ€re außer Funktion gesetzten Republik. Eben diese Verwechslung von Macht und Republik macht autoritĂ€res oder gar totalitĂ€res Denken identifizierbar. Was sich nun im Apparat ereignet hat, dem der Bundesnachrichtendienst seit seiner Formierung nach dem Faschismus als eine Art Überspinne vorhockt, ist Folgendes: zum ersten Mal hat ein Agent, Verzeihung, ein „Mitarbeiter“ des B.N.D. die PflichterfĂŒllung nach dem Grundgesetz ĂŒber Korpsgeist, Kadavergehorsam und Omerta gestellt und einem gewĂ€hlten ReprĂ€sentanten des Volkes (der Republik, wir verstehen das) seine Bespitzelung durch den „Auslandsnachrichtendienst“ mitgeteilt. Der Gewissenskonflikt war offenbar dieses eine Mal, bei diesem einen Whistleblower (es gibt kein deutsches Wort dafĂŒr), zu groß. Und nicht zuletzt der rechtliche Konflikt. Denn noch einmal in Zeitlupe:

Professor stellt nach Staatsgeheimnis-Gesetz ĂŒber TOR-Zugang Whistleblower-Plattform online

Masayuki Hatta, Wirtschaftsprofessor an der Surugadai University stellte am 19.Dezember 2014 als Antwort auf das neue Gesetz an der Waseda-UniversitĂ€t in Tokio eine Open-Source-Plattform vor, auf der Angestellte der Regierung anonym ĂŒber einen sicheren digitalen ZugangsschlĂŒssel via The Onion Router (TOR) MissstĂ€nde benennen und Journalisten diese Daten unter 4ge3uua3uaxuhhaq.onion abrufen können.