Livestream aus Cape Canaveral: USA verlassen Epoche der bemannten Raumfahrt

Heute startet um 17.26 Uhr unserer Zeit vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral das letzte der Space Shuttles, die „Atlantis“ (Livestream der US-Weltraumbehörde Nasa). Mission STS-135 fĂĽhrt noch einmal zur Internationalen Weltraumstation (ISS), deren Zukunft ebenfalls ungewiss ist. Die Vereinigten Staaten von Amerika, die derzeit drei Kriege fĂĽhren, einen sogar ohne die Autorisation des Parlamentes und damit gegen die eigene Verfassung, zerstören damit am heutigen Tag einen weiteren unersetzlichen Teil ihrer eigenen Identität.

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DAS WANDERNDE AUGE – Die Konterrevolution des kalten, harten Bargelds

Das Königshaus Saudi-Arabiens und seine Verbündeten schütten Milliarden von Dollar über dem “neuen Ägypten”, einem implodierenden Jemen und der plötzlich nützlichen Muslimbruderschaft aus. Der große arabische Aufstand, so der Investigativjournalist Pepe Escobar, wird zunehmend unter einem Berg des Ölreichtums zu Tode erstickt.

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USA: Abstimmung ĂĽber Libyen-Krieg in letzter Minute abgesagt, Treffen der „Republikaner“ am Abend

Machtkampf in den USA zwischen Kongress und Präsident um Autorisierung des Libyen-Krieges. Einflussreiche Mitglieder der Partei „Republikaner“ haben gestern nach heftigen Debatten im „Republican Study Committee“ in letzter Sekunde eine Abstimmung ĂĽber Concurrent Resolution 51 des Abgeordneten Dennis Kucinich (Partei „Demokraten“) verhindert (1). Die Resolution hatte offenbar unter Abgeordneten beider Staatsparteien eine Mehrheit gefunden. Inhalt der Resolution: schlicht die Entmachtung des Kongresses der USA zu verhindern und den Möchtegern-Imperator Barack Obama zur Einhaltung der Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika zu zwingen.

Willkommen in der gewalttätigen Welt des Herrn Hopey Changey

Als GroĂźbritannien 1956 die Kontrolle ĂĽber Ă„gypten verlor, sagte Premierminister Anthony Eden, er wolle den nationalistischen Präsidenten Gamal Abdel Nasser „vernichtet … ermordet haben … mir ist´s egal ob es dann zu Anarchie und Chaos in Ă„gypten kommt.“ Diese frechen Araber, hatte Winston Churchill 1951 gefordert, sollten „in die Gosse getrieben werden, aus der sie nie hätten herauskommen sollen.“ Die Sprache des Kolonialismus mag sich geändert haben, der Geist und die Scheinheiligkeit sind gleich geblieben.