Der PrĂ€sident beginnt einen Krieg? Der Kongress gĂ€hnt. Er droht einen zu beenden? Große Verurteilung!

Die ĂŒberparteiliche Abstimmung des Senats letzte Woche, um PrĂ€sident Trump fĂŒr seine Entscheidung, Truppen aus Syrien und Afghanistan abzuziehen, zurechtzuweisen, sagt uns leider viel darĂŒber, was in Washington, DC, falsch lĂ€uft. WĂ€hrend sich die beiden Parteien lautstark um Kleinigkeiten streiten, schließen sie sich bei Themen wie endlosen Kriegen im Ausland begeistert zusammen. Mit wenigen Ausnahmen taten sich Republikaner und Demokraten zusammen, um den PrĂ€sidenten zu warnen, weil dieser sogar gemeint hatte, dass es Zeit ist, dass die US-Soldaten aus Afghanistan und Syrien zurĂŒckkehren.

Der Koreakrieg: der moralische Bankrott des Interventionismus

Ein Artikel in der New York Times vom Sonntag mit dem Titel „Remembering the Forgotten War“ („Erinnerung an den vergessenen Krieg“ zeigt perfekt den moralischen Bankrott der Philosophie des Interventionismus im Ausland. Der Autor Hampton Sides, der dazu aufruft, den Koreakrieg in Erinnerung zu rufen, lobt einige der populĂ€ren Rechtfertigungen fĂŒr Tod, Verletzung und VerstĂŒmmelung von US-Soldaten im Koreakrieg.

Hampton erzÀhlt die Geschichte eines Veteranen namens Franklin Chapman, der noch am Leben ist.

Kongressbericht: USA könnten einen Krieg gegen China oder Russland verlieren

Die Vereinigten Staaten von Amerika geben immer um ein Vielfaches mehr Geld aus als jeder andere und fĂŒhren mehr Kriege als jeder andere. Doch obwohl LĂ€nder wie Russland ihre militĂ€rischen Ziele zunehmend einschrĂ€nken, behaupten die Berichte immer wieder, dass Russland eine ernsthafte Bedrohung fĂŒr die DurchfĂŒhrung von Angriffen auf die Heimatfront der USA ist.

Ein Junge namens Bibi

Dieser Netanjahu ist höchst „druckausgesetzt“ (die hebrĂ€ische Entsprechung des Wortes wurde fast ausschließlich fĂŒr ihn erfunden), ein Mann, der seine Ansichten je nach politischer Zweckdienlichkeit Ă€ndert, sodass er am Abend das dementieren kann, was er am Morgen gesagt hat. Keinem seiner Worte sollte man trauen. Um sein politisches Überleben zu sichern, kann er jederzeit lĂŒgen und betrĂŒgen.

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Eine kostspielige Rede

Der israelische Wohlfahrtsstaat, der einmal Neidobjekt vieler LĂ€nder war (erinnern Sie sich an den Kibbuz?), zerbricht. Alle unsere Sozialdienste zerbröseln. Das Geld geht an die riesige Armee, die groß genug fĂŒr eine Mittelmacht wĂ€re. SchlĂ€gt also irgendjemand vor, das MilitĂ€r drastisch zu verkleinern? NatĂŒrlich nicht. Was denn, unseren tapferen Soldaten das Messer in den RĂŒcken stoßen? Unseren zahlreichen Feinden die Tore öffnen? Aber das wĂ€re ja Verrat!

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