Venezuela: US Regimewechsel ist im Gange!

Jede von den USA initiierte „Regime Change“-Operation muss ScharfschĂŒtzen haben, die dem kritischen Zweck dienen, der Bevölkerung weißglĂŒhende Angst einzujagen und selbst die bisher Unbeweglichen zu mobilisieren. Und auf den Punkt gebracht, hat Venezuela seine ScharfschĂŒtzen bekommen! „Maskierte MĂ€nner“, die zufĂ€llig Demonstranten erschießen. NatĂŒrlich wird die lokale Bevölkerung sie als verdeckte SicherheitskrĂ€fte der Regierung betrachten, die auf unbewaffnete Unschuldige schießen, und beginnen, sich auf die Seite der Anti-Maduro-KrĂ€fte zu stellen. Außer, dass es sich sehr wahrscheinlich entweder um bewaffnete OppositionskrĂ€fte oder vielleicht sogar um AuslĂ€nder (lies: CIA) handelt, die zur ErfĂŒllung dieser kritischen Aufgabe entsandt wurden.

Der PrĂ€sident beginnt einen Krieg? Der Kongress gĂ€hnt. Er droht einen zu beenden? Große Verurteilung!

Die ĂŒberparteiliche Abstimmung des Senats letzte Woche, um PrĂ€sident Trump fĂŒr seine Entscheidung, Truppen aus Syrien und Afghanistan abzuziehen, zurechtzuweisen, sagt uns leider viel darĂŒber, was in Washington, DC, falsch lĂ€uft. WĂ€hrend sich die beiden Parteien lautstark um Kleinigkeiten streiten, schließen sie sich bei Themen wie endlosen Kriegen im Ausland begeistert zusammen. Mit wenigen Ausnahmen taten sich Republikaner und Demokraten zusammen, um den PrĂ€sidenten zu warnen, weil dieser sogar gemeint hatte, dass es Zeit ist, dass die US-Soldaten aus Afghanistan und Syrien zurĂŒckkehren.

Der Koreakrieg: der moralische Bankrott des Interventionismus

Ein Artikel in der New York Times vom Sonntag mit dem Titel „Remembering the Forgotten War“ („Erinnerung an den vergessenen Krieg“ zeigt perfekt den moralischen Bankrott der Philosophie des Interventionismus im Ausland. Der Autor Hampton Sides, der dazu aufruft, den Koreakrieg in Erinnerung zu rufen, lobt einige der populĂ€ren Rechtfertigungen fĂŒr Tod, Verletzung und VerstĂŒmmelung von US-Soldaten im Koreakrieg.

Hampton erzÀhlt die Geschichte eines Veteranen namens Franklin Chapman, der noch am Leben ist.