Weltweit erster globaler KĂŒstenwachen-Gipfel
Tokios FĂŒhrungsanspruch und Ambitionen als bedeutender Global Player der Regierung unter MinisterprĂ€sident Shinzo Abe
Categorized as: Kapital, Ressourcen • MilitĂ€r, Krieg • Politik, Diplomatie
Tokios FĂŒhrungsanspruch und Ambitionen als bedeutender Global Player der Regierung unter MinisterprĂ€sident Shinzo Abe
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Obwohl in den letzten Jahren die Ăffentlichkeit die Steigerung der MillitĂ€rausgaben nicht zurĂŒckgewiesen hat, hat der VorstoĂ zu EinsĂ€tzen im Ausland zu einem bedeutenden RĂŒckschlag gefĂŒhrt, wobei gestern 120.000 Demonstranten in Tokio die Regierung aufforderten, von diesen PlĂ€nen zurĂŒckzutreten.
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In ĂŒber sechzig StĂ€dten und Gemeinden folgten die Menschen, vorwiegend junge BĂŒrger, dem Aufruf und organisierten Demonstrationen. Allein in Tokio beteiligten sich laut Angaben in der Presse ĂŒber sechstausendfĂŒnfhundert Personen im Bezirk Shibuya gegen die neue Kriegsoffensive der Politiker unter MinisterprĂ€sident Shinzo Abe, die gehorsamen BefehlsempfĂ€nger auslĂ€ndischer Scharfmacher, der Armee und der ĂŒblichen Wirschaftskonzerne.
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Ende April 2015 reiste Shinzo Abe in die U.S.A. um sich neue Instruktionen abzuholen, die das Vorgehen zu einer Ănderung der pazifistische Verfassung Japans einschliesst. PrĂ€sident Obama gab am 28.April im Weissen Haus dem Premierminister zu Ehren und zur bitter notwendigen Aufwertung in dessen eigenem Land ein fĂŒrstlichen Staatsbankett.
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Die AtomaffĂ€re in Fukushima eskaliert sich selbst, in Ermangelung von Fakten. Eine Analyse. Heute morgen reicht es Robert HetkĂ€mper. Um 7 Uhr unserer und 15 Uhr japanischer Zeit fragt, live aus Tokio zugeschaltet, der Asien-Korrespondent des ARD im Morgenmagazin der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten Deutschlands, was da in Fukushima eigentlich vor sich geht. Wie könne es sein, dass in einem schon vor dem Erdbeben stillgelegten ReaktorgebĂ€ude 4 des AKW Fukushima I nun auch noch ein Feuer ausbreche? Und warum werde dies von US-Soldaten gelöscht und nicht von den Angestellten des Kraftwerksbetreibers Tokyo Electric Power Company (Tepco), von dem man sowieso schon seit 20 Jahre wisse, dass die nicht ganz koscher seien? Warum seien nur noch 50 Mitarbeiter des Atomkonzerns auf dem gesamten riesigen KraftwerksgelĂ€nde? Und wie könne es sein, dass praktisch jeden Tag die Welt mit einer neuen Explosion in einem Atomkraftwerk aufwache? Das Ganze wirke, so ZDF-Asien-Korrespondent HetkĂ€mper, „wie ein Comic“ mit den populĂ€ren Endzeit-Szenarien eines menschenleeren, atomar verseuchten Tokios. Robert HetkĂ€mper, weiss Gott kein Quertreiber, sondern sehr konservativen Charakters, ĂŒbertrifft mit dieser einfachen Nachdenklichkeit das Niveau fast jeden Journalisten, der ĂŒber die seit Tagen andauernde AtomaffĂ€re aus Fukushima berichtet.
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