Vierundsechzigste Montagsdemonstration in Stuttgart

Der Widerstand gegen das Industrie- und Regierungs-Programm „Stuttgart 21“ (S21) in Baden-WĂĽrttemberg hält auch 33 Tage vor der Landtagswahl unvermindert an. Heute startete um 18 Uhr die 64. Montagsdemonstration des „AktionsbĂĽndnis gegen Stuttgart 21“ auf dem Arnulf-Klett-Platz direkt vor dem alten Hauptbahnhof. Als Redner der Auftaktkundgebung sprechen u.a. die Kabarettistin Christine Prayon und der Schriftsteller Rainer Wochele. AnschlieĂźend zieht die Montagsdemo zum SchloĂźplatz, wo um 19 Uhr der traditionelle Schwabenstreich stattfindet.

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Polizei-Infos von höchster Stelle: Offenbarungen zum 30.9.

Widerstand gegen Programm „Stuttgart 21“: Brisante EnthĂĽllungen ĂĽber Informationen aus dem Polizeibereich vor und nach dem „Schwarzen Donnerstag“ im SchloĂźpark. Stuttgart: In einer eidesstattlichen Erklärung legt ParkschĂĽtzer Mark Pollmann heute offen, was er von einem Informanten aus obersten Polizeikreisen erfahren hat. Eine eidesstattliche Erklärung kann jedermann, auch anonym, bei einem Anwalt abgeben.

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NordflĂĽgel-Prozess in Stuttgart: Milde Urteile, ein Freispruch

Staatsanwaltschaft ermittelt schlampig, Beweise mangelhaft Stuttgart: Vier der fünf Angeklagten, die am 26. Juli 2010 den leeren Nordflügel des Stuttgarter Hauptbahnhofs mehrere Stunden lang friedlich und gewaltfrei besetzt hatten, wurden heute zu zehn Tagessätzen zu 5 bis 35 Euro verurteilt. Sie hatten mit der Besetzung gegen den geplanten Abriss des denkmalgeschützten Gebäudes und gegen Stuttgart 21 demonstriert. Bereits zu Beginn seines Plädoyers forderte Oberstaatsanwalt Bernhard Häußler einen Freispruch für einen der Angeklagten, da dieser sich nicht im Nordflügel aufgehalten hatte. Die Staatsanwaltschaft hatte ihm trotzdem einen Strafbefehl zugestellt, gegen den er Einspruch eingelegt hatte.

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Der alte Kaiser mit einem Nachwort von Angela Merkel

In diesen Tagen des Kampfes um die Befreiung der Menschen von diktatorischen Regimen trennt sich die Spreu vom Weizen bei Politikern, Personen des öffentlichen Lebens und den KĂĽnstlern. Es gibt aufrichtige Menschen, die sich trotz dadurch ergebender Nachteile ihr Leben lang fĂĽr ein besseres Leben fĂĽr alle ohne UnterdrĂĽckung einsetzen wie Konstantin Wecker, der sich vehement gegen den Afghanistankrieg einsetzte, „Castor schottern“ unterstĂĽtzte und in Stuttgart gegen den unsinnigen Bau des Bahnprojektes auftrat. Folgenden Song hat der Liedermacher Wecker zur UnterstĂĽtzung der Bevölkerung in Ă„gypten und in allen anderen Ländern gewidmet. Auf seiner Facebook-Seite hat er dazu geschrieben: Liebe Freunde! Hier sozusagen des Kaisers neue Kleider – mein Song „Der Alte Kaiser“ mit Hosni Mubarak in der Hauptrolle und als Hommage an die Aufständischen in Ă„gypten! Mit einer kleinen Watschn an unsere „Kindliche Kanzlerin“ im Abspann. (Dank an das Hippo fĂĽr die Bebilderung – sauguad is des gwordn!!) Euer Konstantin

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