Hab Mitleid mit dem Mandelbaum

Mandelblit (so sprechen wir in Israel den Namen aus) ist in einer unmöglichen Lage. Der MinisterprĂ€sident wurde von der Polizei offiziell beschuldigt, dass er sich in zwei FĂ€llen habe bestechen lassen. Jetzt muss Mandelblit entscheiden, ob der MinisterprĂ€sident vor Gericht gestellt werden soll. Aber Benjamin Netanjahu war lange Zeit sein WohltĂ€ter und hat ihm zu seiner hohen Stellung verholfen. Beißt ein Hund in die Hand, die ihn fĂŒttert? Oder soll Mandelblit sich davor drĂŒcken, seine Pflicht zu tun?

Bundesanstalt mauert

PresseerklĂ€rung der BĂŒrgerinitiative Umweltschutz LĂŒchow-Dannenberg e.V. vom 3. August 2016 Die Bundesanstalt fĂŒr Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) will sich nicht dazu Ă€ußern, welche Gorleben-Kapitel und welche Autoren durch die wirtschaftsnahe Martini-Stifung prĂ€miert wurden. Auf Anfrage der BĂŒrgerinitiative Umweltschutz LĂŒchow-Dannenberg (BI), erklĂ€rte ihr Sprecher Andreas Beuge, aus RĂŒcksicht auf das laufende Ermittlungsverfahren gegen die BGR könne er dazu keine AuskĂŒnfte erteilen. Der Hintergrund: Der Republikanische Anwaltsverein (RAV) und Einzelpersonen hatten nach einem Bericht der Tagesschau ĂŒber die Martini-Stiftung Strafanzeige gegen die BGR bei der Staatsanwaltschaft Hannover wegen des Verdachts auf VorteilsgewĂ€hrung, Vorteilsnahme bzw. Bestechung und Bestechlichkeit nach §§ 331-334 StGB gestellt. Aus dem Bericht der Tagesschau ergab sich das Bild eines Ă€ußerst komplexen und wenig transparenten Geldflusses von der Industrie in die BGR. “Die Stiftung sollte dazu dienen, junge bzw. verdiente Mitarbeiter der BGR durch maßvolle finanzielle Anreize zu belohnen”, hieß es da.

Bezahlte Gutachten? Strafanzeige gegen BGR gestellt

VorteilsgewĂ€hrung und Vorteilsnahme, Bestechung und Bestechlichkeit sieht der Republikanische Anwaltsverein in den VorgĂ€ngen zwischen der Hans-Joachim-Martini-Stiftung und der Bundesanstalt fĂŒr Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) – und reichte Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Hannover ein.