100 Milliarden Euro anderer Staaten fĂŒr die Banken, 100 Milliarden Euro neue Schulden fĂŒr Spanien

Morgen wird im Augiasstall der Postmoderne, im grĂ¶ĂŸten Sauhaufen Deutschlands und Europas, im Bundestag, der PlĂŒnderungsfeldzug des Kapitalismus gegen die Demokratien und ihre BĂŒrger auf dem Kontinent Europa fortgesetzt werden. Aus dem Staatsguthaben maßgeblich der Demokratien Deutschland, Niederlande und Finnland werden 100 Milliarden Euro genommen. Dann werden sie Banken in den Rachen geworfen. Und dann wird dafĂŒr auch noch der Staat Spanien in Haftung genommen, ĂŒber die volle Summe.

SchÀuble verteilt schon mal rund 62 Milliarden Euro aus ESM-Topf an die Banken

WĂ€hrend die Geiseln Spanien und Zypern durch das Banken-Kartell und seine GeldmĂ€rkte mit der Erschießung gedroht wird, der grĂ¶ĂŸte und zweitgrĂ¶ĂŸte Sauhaufen Deutschlands (Bundestag und Bundesrat) am Freitag einen Putsch gegen die Verfassung durchwinken werden und die berĂŒhmte „breite Öffentlichkeit“ in Deutschland mit roten Backen ihren informativen Nachdurst stillt, setzt sich Wolfgang SchĂ€uble heute in BrĂŒssel in aller Ruhe in die Eurogruppe und beschließt, dem Banken-Kartell und seinen GeldmĂ€rkten nochmal so ca. 62 Milliarden Euro in den Rachen zu schĂŒtten. FĂŒrÂŽs erste.

ESM Finanzdiktatur: EU-Kommissar beschwört fĂŒnf LĂ€nder, sagt, Deutschland will es doch auch

Der am 2. Februar in BrĂŒssel von allen 17 Regierungen im Euro-WĂ€hrungsgebiet unterschriebene Vertrag ĂŒber die Installation der internationalen Staatsfinanzkontrollorganisation „EuropĂ€ischer Stabilisierungsmechanismus“ (ESM) steht außerhalb jeden Rechts des Staatenbundes „EuropĂ€ische Union“ und hebt, so er entsprechend umgesetzt wĂŒrde, SouverĂ€nitĂ€t, Gewaltenteilung und Demokratie in den Unterzeichnerstaaten auf.

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Internationale Aktionskonferenz gegen Verarmungspolitik der Troika vom 24. bis 26. Februar in Frankfurt am Main

Frankfurt am Main: WĂ€hrend in Griechenland Hunderttausende verzweifelt gegen das von der Troika aus EZB, EU und IWF diktierte und maßgeblich von der Bundesregierung vorangetriebene Sparpaket protestieren und in Spanien Zehntausende gegen die so genannten Arbeitsmarktreformen demonstrieren, bereitet sich ein breites BĂŒndnis aus sozialen Bewegungen, Gewerkschaftsmitgliedern, Occupy-Gruppen, Attac, Erwerbsloseninitiativen und linken Gruppen auf internationale Proteste in den kommenden Monaten gegen die KĂŒrzungsdiktate der Profiteure der Finanz- und Wirtschaftskrise vor. Dazu werden auf einer internationalen Aktionskonferenz in Frankfurt am Main am kommenden Wochenende mehrere hundert Menschen aus Deutschland und dem europĂ€ischen Ausland erwartet.