Schäuble verteilt schon mal rund 62 Milliarden Euro aus ESM-Topf an die Banken

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Während den Geiseln Spanien und Zypern durch das Banken-Kartell und seine Geldmärkte mit der Erschießung gedroht wird, der größte und zweitgrößte Sauhaufen Deutschlands (Bundestag und Bundesrat) am Freitag einen Putsch gegen die Verfassung durchwinken werden und die berühmte "breite Öffentlichkeit" in Deutschland mit roten Backen ihren informativen Nachdurst stillt, setzt sich Wolfgang Schäuble heute in Brüssel in aller Ruhe in die Eurogruppe und beschließt, dem Banken-Kartell und seinen Geldmärkten nochmal so ca. 62 Milliarden Euro in den Rachen zu schütten. Für´s erste.

Natürlich echtes Geld, also Staatsgelder, nach Plan legal gestohlen und geraubt aus dem Fonds des "Europäischen Stabilisierungsmechanismus". Es macht ja nichts, daß der noch nicht mal existiert.

Zuerst soll daher das Geld - für die Banken. Nicht für Spanien, irgendeinen Bauern, Taxifahrer oder braungebrannten Taxigast, für die Banken - aus dem 780 Milliarden Staatsgelder schweren Fonds des EFSF kommen, der luxemburgischen Aktiengesellschaft, den Informationsindustrie und Staatsmedien immer noch "Rettungsfonds" oder "Rettungsschirm" nennen, ohne zu sagen für wen.

Was für ein Zufall, daß heute Nachmittag weltweit die Aktienkurse explodierten. Wo doch der Hollande, Francois, Madame No in Paris schon wieder ein kleines "Qui..." ins Ohr gehaucht hat.

Bereits jetzt ist klar, daß der Sauhaufen im Reichstagsgebäude im Juli zu einer Sondersitzung zusammen kommen will, um uns nochmal auszurauben, für die Banken, in Spanien, natürlich. Und dann nochmal, für die Banken, in Zypern, ist doch klar. Schließlich können die davon leben.

Und dann nochmal. Und dann nochmal. Und dann nochmal.

Na los, Wolfgang, nur zu. Die wollen es doch auch. Die tun nix. Die wollen nur regiert werden. Und ausgeraubt werden, ist doch klar. Die haben´s doch.

Aber hüte Dich vor denen, die nichts mehr zu verlieren haben außer das Grundgesetz. Da gibt´s für Dich und Deine Freunde nix zu holen.

Nur zu verlieren. Nochmal. Und nochmal. Und nochmal.

(...)

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