Kriminalisierung von Tor-Servern stoppen

„Wir wehren uns gegen die Kriminalisierung unseres Einsatzes fĂŒr AnonymitĂ€t im Internet. Nur weil wir Tor-Knoten betreiben, sind wir nicht kriminell“, sagte Christian Mihr, GeschĂ€ftsfĂŒhrer von Reporter ohne Grenzen. Die Organisation unterstĂŒtzt das Tor-Netzwerk mit zwei Servern, um Journalistinnen und Journalisten die Umgehung von Zensur zu ermöglichen. „In unseren Trainings zur digitalen Sicherheit erleben wir tĂ€glich, wie wichtig ein VPN oder der Tor-Browser fĂŒr die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten geworden ist. Solche Angebote gilt es im Zeitalter zunehmender Überwachung zu stĂ€rken, anstatt zu kriminalisieren.“

Nicht Amazon ist Skandal sondern Videos durch Bundespolizei

Eine Gefahr fĂŒr die Demokratie und die Verletzung der PrivatsphĂ€re der Einwohner unseres Landes und der auslĂ€ndischen Besucher geht von der Anfertigung dieser Filmaufnahmen aus. Ganz gleich, auf welchem Server diese gespeichert werden. Die Gesichter der Passanten werden natĂŒrlich nicht verpixelt, sonst wĂ€re kein Einsatz von Software zur Gesichtserkennung möglich.

World Wide Web: Rekonstruktion der ersten U.S.-Webseiten in den Neunzigern nach C.E.R.N.-Vorbild

Das weltweite Kommunikations-Netzwerk W.W.W. – von Physikern fĂŒr den Austausch von Ideen und Informationen mit kostenlosen Zugang fĂŒr jeden Interessierten erschaffen – droht nach fĂŒnfundzwanzig Jahren durch Politiker und staatlichen Behörden durch eine impertinente Einmischung in eine offene kreative Welt, die sie nichts angeht und vor der sie sich endlos fĂŒrchten, ein geistiger verstĂŒmmelter Ort zu werden wenn dagegen kein Widerstand geleistet wird.

In eigener Sache: Technischer Status

Wie Ihr seht, ist die Medienstation Radio Utopie wieder im World Wide Web. Wer diesen Artikel verspĂ€tet liest: Wir haben den Server gewechselt. Daher braucht es einige Zeit, bis sich die Server der einzelnen Internet-Provider weltweit auf unsere neue IP-Adresse in der grĂ¶ĂŸten Datenbank eingestellt haben, die ihr tĂ€glich aufruft: dem „Domain Name System“ (DNS).

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Empfehlung: Retroshare, die nĂ€chste Generation verschlĂŒsselter Kommunikation, statt Jabber (XMPP)

Wer nicht regelmĂ€ĂŸig per Skype oder Facebook fĂŒr die Datenbanken der Geheimdienste texten will, nutzt derzeit in der Republik hauptsĂ€chlich Jabber bzw das XMPP Protokoll. Dieses hat u.a. einen entscheidenden Nachteil: die zentrale Server-Struktur. Noch nicht sehr bekannt, aber strukturell klar im Vorteil, ist das 2012 der Öffentlichkeit vorgestellte serverlose Retroshare. Es ermöglicht indivuelle VerschlĂŒsselung und Kommunikation (download) und stellt faktisch bereits so etwas wie ein Soziales Netzwerk dar.

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