Ein Blick in die BĂĽchse der Pandora

Der US-Ă–konom James K. Galbraith hat eine bemerkenswerte Rede beim alle zwei Jahre stattfindenden Konvent der CEP-Gewerkschaft Kanadas in Toronto am 20. September 2010 gehalten. In dieser Rede blickte er in die BĂĽchse der Pandora – und was er als hauptsächliche Ursache fĂĽr die Krise, in der wir stecken, fand war: BETRUG. Im folgenden Interview im Zusammenhang mit dieser Rede erklärt Galbraith die Notwendigkeit, „die Kontrolle ĂĽber die Institutionen zu ĂĽbernehmen und sie neu zu strukturieren.“

Categorized as: Kapital, RessourcenKommentar

Vom exponentiellen Wahnsinn des Geldsystems

Der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Bernd Senf zählt zu den prominentesten deutschen Kritikern des bestehenden Finanzsystems. In dem ausführlichen Interview, das er chaostheorien.de gab, zeigt er auf, wo ein aus dem Nichts und durch Schulden geschöpftes Geld hin treibt: in eine stets beschleunigte Zerstörung. „Exponentielles Wachstum kennen wir in anderen Zusammenhängen als Krebs. Da ist es das Wachstum eines Tumors in einem nicht mehr entsprechend wachsenden Organismus. Auf einer solchen Grundlage beruht das bestehende Geldsystem.“

Dr. Werner RĂĽgemer: Der Staastsbankrott und Alternativen fĂĽr Bankenrettung und Euro-Stabilisierung

Unser Politikblog TV im Interview mit Dr. Werner RĂĽgemer Unser Politikblog TV sprach mit dem Publizisten und Berater Dr. Werner RĂĽgemer, der auch Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von attac ist, ĂĽber die Bankenrettung, an der sich schon einige Staaten ĂĽberhoben haben, ĂĽber die Schuldenkrise der Staaten, und welche Kriterien angelegt werden sollten, um ein gerechtes MaĂź fĂĽr die Schuldenstreichungen im Falle eines Staatsbankrotts zu finden.

Categorized as: Kapital, Ressourcen

Die „Neue Weltordnung“: Selbstmord der Staaten oder „Chinesische Lösung“

Wenn man die Berliner Republik einmal kurz vergessen will, kann man am Beispiel Grossbritannien den von oben verordneten Selbstmord eines anderen Staates gut beobachten. Was dabei wirklich vor sich geht, wird gerade in Deutschland durch „Parteien“, Akademiker und Informationsindustrie penetrant verschwiegen und vertuscht. Die Regierung des Vereinigten Königreiches Grossbritannien hat gestern ihre Ministerien angewiesen zu „prĂĽfen“, ob diese ihre Ausgaben um 40 Prozent kĂĽrzen können (1). Die Gewerkschaften mĂĽssten nun eigentlich etwas tun. Ergo tun sie „besorgt“. Ăśber das Geldsystem redet keiner, jedenfalls nicht in der Ă–ffentlichkeit. Immer geht es nur um „Schulden“, die man habe – also alle – und das bei den Banken. Die Lösung besteht nun in seit Jahren in Europa, Amerika, sowie den entsprechenden Einflusszonen Asiens darin, den Banken Abermilliarden an staatlich garantierten Summen oder direkt aufgebrachten Steuergeldern hinein zu stopfen, weil die Banken „frisches Geld“ benötigten. Was aber heisst das eigentlich, „frisches Geld“?