Die Banken fressen die Staaten Europas

EZB an Irland: Nun bezahlt schon endlich die Banken mit den Steuergeldern aus dem Euro-Rettungsfonds. Vor den Augen der Ă–ffentlichkeit, die immer noch die Auseindandersetzung mit dem Kern aller ihrer Probleme scheut, spielt sich eine bizarre Posse ab: die „Europäische Zentralbank“ (EZB), die zusammen mit den Geschäftsbanken das Monopol auf Gelderfindung („Geldschöpfung“) besitzt und so Geldsystem, Reichtum und Hierarchie von insg. einer halben Milliarde Menschen in der Euro-Zone kontrolliert, setzt den machtlosen und im Geldsystem der Banken verschuldeten Staat Irland unter Druck, endlich den „Euro-Rettungsfond“ in Anspruch zu nehmen und seine Gläubiger auszubezahlen – die Banken.

Ein Blick in die BĂĽchse der Pandora

Der US-Ă–konom James K. Galbraith hat eine bemerkenswerte Rede beim alle zwei Jahre stattfindenden Konvent der CEP-Gewerkschaft Kanadas in Toronto am 20. September 2010 gehalten. In dieser Rede blickte er in die BĂĽchse der Pandora – und was er als hauptsächliche Ursache fĂĽr die Krise, in der wir stecken, fand war: BETRUG. Im folgenden Interview im Zusammenhang mit dieser Rede erklärt Galbraith die Notwendigkeit, „die Kontrolle ĂĽber die Institutionen zu ĂĽbernehmen und sie neu zu strukturieren.“

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Vom exponentiellen Wahnsinn des Geldsystems

Der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Bernd Senf zählt zu den prominentesten deutschen Kritikern des bestehenden Finanzsystems. In dem ausführlichen Interview, das er chaostheorien.de gab, zeigt er auf, wo ein aus dem Nichts und durch Schulden geschöpftes Geld hin treibt: in eine stets beschleunigte Zerstörung. „Exponentielles Wachstum kennen wir in anderen Zusammenhängen als Krebs. Da ist es das Wachstum eines Tumors in einem nicht mehr entsprechend wachsenden Organismus. Auf einer solchen Grundlage beruht das bestehende Geldsystem.“

Dr. Werner RĂĽgemer: Der Staastsbankrott und Alternativen fĂĽr Bankenrettung und Euro-Stabilisierung

Unser Politikblog TV im Interview mit Dr. Werner RĂĽgemer Unser Politikblog TV sprach mit dem Publizisten und Berater Dr. Werner RĂĽgemer, der auch Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von attac ist, ĂĽber die Bankenrettung, an der sich schon einige Staaten ĂĽberhoben haben, ĂĽber die Schuldenkrise der Staaten, und welche Kriterien angelegt werden sollten, um ein gerechtes MaĂź fĂĽr die Schuldenstreichungen im Falle eines Staatsbankrotts zu finden.

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