Britische Soldaten und „Diplomaten“ in Benghazi

Das Vereinigte Königreich Großbritannien interveniert völkerrechtlich illegal in Libyen. Das passt zu den Versuchen von Nordatlantikpakt (Nato), USA, sowie den Staaten der „EuropĂ€ischen Union“ irgendwie eine Invasion oder eine militĂ€rische Intervention in Libyen durch Propaganda und Manipulation der Weltöffentlichkeit vorzubereiten. Dabei pflegt die imperiale Oberschicht Großbritanniens selbst beste Beziehungen zu den Kollegen in Libyen. Laut einem Bericht der „Sunday Times“ sind „bis zu acht“ britische Soldaten der Sondereinheit SAS derzeit in Benghazi. Angeblich sind sie dort durch AufstĂ€ndische festgesetzt worden, nachdem sie in ziviler ortsĂŒblicher Bekleidung einen niederrangigen „Diplomaten“ begleitet hatten, der zu Verhandlungen mit aufstĂ€ndischen Rebellen in Ost-Libyen unterwegs war. Weder besagen die AuszĂŒge des Times-Berichtes, wann die SAS-Soldaten angeblich festgesetzt wurden, noch, warum nicht auch die britischen „Diplomaten“ – also Agenten – von den revoltierenden Einheiten festgenommen wurden. (1)

US, Saudis, Iran, TĂŒrkei: droht dem Irak die „polnische Teilung“?

Polen, 1772: Das nach einem BĂŒrgerkrieg zwischen orthodoxen und katholischen Christen geschwĂ€chte Polen wird nach einer russischen Intervention zugunsten der Orthodoxen in einer Verschwörung der europĂ€ischen GroßmĂ€chte Preußen, Österreich-Ungarn und Rußland dazu gezwungen, an die jeweiligen GroßmĂ€chte Land abzutreten. Die Initiative dazu ging von Friedrich II. aus, der noch höhnisch ĂŒber die österreichische Kaiserin Maria Theresia anmerkte:“Je mehr sie weint, desto mehr nimmt sie.“ FĂŒr diesen simplen Landraub gab es natĂŒrlich allerlei VorwĂ€nde seitens der Besatzer. Nachdem sich Polen als erstes europĂ€isches Land ĂŒberhaupt 1791 eine demokratische Verfassung gab, war endgĂŒltig der Ofen aus. Nach zwei weiteren Teilungen 1793 und 1795 hörte Polen auf zu existieren (1). Teheran, 05.Februar 2007: Der iranische PrĂ€sident Ahmadinedschad trifft sich mit dem FĂŒhrer der irakischen SCIRI (2)(„Supreme Council for the Islamic Revolution in Iraq“), Abul Aziz al Hakim (Abdul Aziz Hakim) (3) und Ă€ußert sich wie folgt zum Krieg im Nachbarland: „Die diversen Verschwörungen der USA, die einen Spalt zwischen den Iran und den Irak treiben sollen, fĂŒhren zu nichts, da beide LĂ€nder ihre bilateralen Beziehungen in allen Bereichen ausbauen wollen“, so Ahmadinedschad laut Presseberichten(6). Washington, 04.Dezember 2006: George Bush empfĂ€ngt Abdul Aziz al Hakim, den SCIRI-Chef bei sich im Oval Office und erklĂ€rt…