StaatsaffĂ€re um „Rettungsschirm“ fĂŒr Eurozone: Konservative Denkfabrik schĂ€tzt 148 Mrd Euro-Tribut als verfassungswidrig ein

Der „Euro-Rettungsschirm“ bzw „Rettungsfonds“ in Höhe von insgesamt 750 Milliarden Einheiten der demokratisch-politisch völlig unkontrollierten EinheitswĂ€hrung fĂŒr 16 Staaten in der Eurozone, verstĂ¶ĂŸt selbst nach EinschĂ€tzung konservativer Euro-Zentristen sowohl gegen das Grundgesetz, als auch gegen geltendes EU-Recht. Der Deal war u.a. durch den Internationalen WĂ€hrungsfonds (IWF) eingefĂ€delt worden, der sich mit Zahlungen im Gegenwert von 250 Milliarden Euro beteiligte. Im Gegenzug bekam er als Möchtegern-Weltregierung quasi die finanzielle Kontrolle ĂŒber die EU-Mitgliedsstaaten, welche Gelder aus diesem „Fonds“ bekommen sollten. Die BrĂŒsseler RĂ€te und Kommissare hatten im gleichen Zeitraum die Kontrolle ĂŒber die Haushalte der MitgliedslĂ€nder in Form einer „Wirtschaftsregierung“ verlangt. Nun aber kommt der Staatsstreich von Finanzindustrie, IWF, BrĂŒsseler RĂ€ten und Kommissaren gegen die Republik und alle anderen souverĂ€nen Mitgliedsstaaten des Verbundes „EuropĂ€ische Union“ offenbar langsam zum Stehen. Die „Welt“ wartete heute mit einer, gerade von dieser Zeitung nicht erwarteten, verfassungsfreundlichen Meldung auf. Wie das Springer-Blatt berichtet, schĂ€tzt ein Gutachten des von der „Stiftung Ordnungspolitik“ finanzierten „Centrum fĂŒr EuropĂ€ische Politik“ (CEP) eine vom BrĂŒsseler Regierungsrat am 11.Mai erlassene Verordnung ĂŒber eine Bereitstellung von 500 Milliarden Euro fĂŒr die FinanzmĂ€rkte als verfassungswidrig ein. Nicht genug damit: die Ratsverordnung ist offenbar sogar nach EU-Recht illegal.

Macht das Bundesverfassungsgericht Deutschland zur Zweckgesellschaft des Geldsystems?

Am 14.Mai trat der neue PrĂ€sident des Bundesverfassungsgerichtes, Andreas Voßkuhle, sein Amt an. BundesprĂ€sident Horst Köhler, ehemals PrĂ€sident des „Internationalen WĂ€hrungsfonds“ (IWF), versuchte vor den Augen der Öffentlichkeit den neuen Verfassungsgerichts-PrĂ€sidenten zur Bewilligung der in wenigen Tagen anstehenden neuen gigantischen FinanzermĂ€chtigung zugunsten des demokratisch nichtkontrollierten Geldsystems, seiner Banken, sowie der von ihr kontrollierten WĂ€hrung „Euro“ zu erpressen. (Neues vom Hexer) Am 21.Mai bewilligte das deutsche Parlament zur „Stabilisierung des Euro“ eine FinanzermĂ€chtigung in Höhe von insges. 148 Milliarden Euro zugunsten einer nicht nĂ€her definierten Zweckgesellschaft, ĂŒber die noch nicht einmal ein Vertrag vorlag. (Die Bankenrepublik unterwirft sich erneut der Finanzindustrie). Unmittelbar nach dieser vom Parlament bewilligten FinanzermĂ€chtigung wurden dagegen beim Bundesverfassungsgericht mehrere AntrĂ€ge auf Einstweilige Anordnung gegen das finanzielle ErmĂ€chtigungsgesetz gestellt, u.a. von der Radio Utopie-Autorin Sarah Luzia Hassel-Reusing (AZ 2BvR 1183/10). ZustĂ€ndig wurde der 2.Senat unter Vorsitz des neuen PrĂ€sidenten Voßkuhle.

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