DAS GESPENST III: Das „Märchen vom Gespenst des Kommunismus“

Erste Folge der Reihe: “Das Gespenst” Zweite Folge der Reihe: “Das Gespenst II: Revolution oder die Beherrschung der Gegenwart” 21.Februar 1848: Mitten in heute „bürgerlich“ genannte Erhebungen, Aufstände und Umstürze gegen die feudalen Herrscher und Handelskreise Europas wird im Zufluchtsort sämtlicher gestürzter Usurpatoren der kontinentalen Monarchien, in London, ein Schrieb veröffentlicht welcher mit den Worten anfängt: „Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Kommunismus“. Ein Begriff, den – wenn es ihn vorher überhaupt gab – nur sehr wenig Personen jemals gehört hatten.

Categorized as: Politik, Diplomatie

DAS GESPENST II: Revolution oder die Beherrschung der Gegenwart

Erste Folge der Reihe: “Das Gespenst” Ordnen wir unsere Gedanken und betrachten wir die Geschichte, die sich hier vor 160 Jahre abgespielt hat. Andreas Gottschalk, der Mitbegründer des 48er „Centralmärzvereins“ und seiner radikalen „Donnersberg“-Fraktion, wird zu Karl Marx einmal sagen, er sei nur ein „gelehrter Sonnengott“. „Das Elend des Arbeiters, der Hunger des Armen hat für Sie nur wissenschaftliches, doktrinäres Interesse„.

Des Volkes neue Kleider

Essay zum Denkstreik der Republik Angela Merkel, der wichtigste derzeit regierende ubootfahrende Hosenanzug der Welt, entwickelt sich prächtig als größte denkbare Witzfigur der deutschen Politik seit Hans Eichel. Sie ist die Kanzlerin, die sich Deutschland redlich verdient hat. Es ist ihr einfach alles gleich. Genauso wie dem deutschen Bürgertum, das sie installiert hat. Das ganze, bräsige Nichts im Lächeln, das Juhu der Belanglosigkeit, das karnickelhaft ergebene ins Große und Ganze der Umstände die man selbst produziert weil man sie nicht mal mehr begreift, das ganze Elend der Postmoderne, die Bourgoisie-Falte der Geschichte, es hat einen Namen, wenn auch kein Gesicht. Man freut sich schon jeden Tag auf´s Neue zu hören wer denn jetzt wieder irgendetwas Wirres und gnadenlos Sinnfreies zu irgendwelchen Prozentklauseln zu erzählen hat. Bravo. Jede Gestik des SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach wäre mindestens einen Mel Brooks Film wert, das ganze Mühen des fleischgewordenen Professor-Propheten und verhinderten Finanzminister aus Heidelberg bei Christiansen ist wieder da, es herrscht ein Rütteln und Beben auf dem Politfriedhof, so viele drängt es aus der Gruft und über diesem eine Neonreklame: „Auswandern – wie ich mein Glück machte…“ Das Establishment hat Angst vor dem Volk (was, kruzifix! , leider immer noch wählen darf aber es…

Categorized as: Feuilleton