Grundbegriffe und Argumente zu „Integration“ und „Zuwanderung“
Im Zuge einer von der wankenden Nomenklatura der Republik zur Stabilisierung ihrer feudalen Gesellschaftsstruktur strategisch geplanten und mit der Buch-Veröffentlichung des Bundesbankers Thilo Sarrazin begonnenen Kampagne gegen Bevölkerungsteile eskalieren die fĂŒhrenden FunktionĂ€re der z.Z. regierenden Parteien CDU, CSU und FDP ihre ĂuĂerungen. Dabei benennen sie keine konkreten Gesetzesinitiativen, Vorhaben oder eigene Inhalte. Alles bleibt nebulös oder lĂ€cherlich und appelliert in Form einer Jahrtausende alten historischen Methode von Machthabern an den „Volkskörper“ des wahren, einzigen und reinen Landes XY, welches durch Fremdkörper bedroht und angezapft wĂŒrde und deshalb den forcierten Schutz der unbeliebten Machthaber benötige.
Hier nun eine kleine Chronologie dieser Woche, sowie begleitende konstruktiv-intellektuelle Bemerkungen.
Letztes Wochenende gab der Vorsitzende der bayrischen Partei CSU, Horst Seehofer, der bekannten und beliebten Volkskörper-Zeitung „Focus“ ein Interview. Darin tĂ€tigte er folgende Aussage (1):
„Es ist doch klar, dass sich Zuwanderer aus anderen Kulturkreisen wie aus der TĂŒrkei und arabischen LĂ€ndern insgesamt schwerer tun. Daraus ziehe ich auf jeden Fall den Schluss, dass wir keine zusĂ€tzliche Zuwanderung aus anderen Kulturkreisen brauchen.“
Auch den „Salzburger Nachrichten“ (2) fiel dazu auf:
„HĂ€tte Seehofer auf die Zahlen geblickt, hĂ€tte er vielleicht geschwiegen. Denn der Zuzug von TĂŒrken ist seit 2006 rĂŒcklĂ€ufig. Im vergangenen Jahr kehrten 10.000 mehr in ihre Heimat zurĂŒck als aus der TĂŒrkei nach Deutschland kamen. Am Bosporus sind die Berufsaussichten der gut Ausgebildeten weitaus besser.“
Einen ganz besonders perfiden Aspekt der von Bundesbanker Thilo Sarrazin eröffneten Kampagne lieĂen die „Salzburger Nachrichten“ dabei ebenfalls nicht unerwĂ€hnt:
„Etwas irritiert zeigte sich der GeneralsekretĂ€r des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan Kramer. Es sei kaum nachzuvollziehen, mit welcher Vehemenz manche Politiker jetzt die jĂŒdischen Wurzeln Deutschlands betonten und versuchten, das Judentum gegen den Islam in Stellung zu bringen.“
Sogar der Weisse Zwerg von Bertelsmann schrieb zu „Seehofers BlutgrĂ€tsche“ (3):
„Irgendeinen Sinn macht Seehofers pauschales Gerede nicht. Was will er denn erreichen? Er weiĂ doch ganz genau, dass fast alle tĂŒrkischen Zuwanderer derzeit ĂŒber die BrĂŒcke der FamilienzusammenfĂŒhrung in die Bundesrepublik kommen. Und zudem mĂŒssen sie zuerst einen Sprachtest absolvieren, um ihre Chancen auf Integration zu verbessern. Sperrte man diese BrĂŒcke, wĂŒrden die Verfassungsrichter in Karlsruhe sie unverzĂŒglich wieder freigeben. Freigeben mĂŒssen.“
Doch streng nach Plan legte am Montag dem 11.Oktober die „Bild“ im medialen Feldzug nach und veröffentlichte ein Interview mit dem Vorsitzenden des Philologenverbands, Heinz-Peter Meidinger. Der machte den Vorschlag, alle SchĂŒler der Republik (in staatlichen Schulen) auf ihren Schulhöfen unter Androhung von Strafe dazu zu zwingen, ausschlieĂlich und immer deutsch zu sprechen. Zwei Tage spĂ€ter schloss sich dieser Idee Christian Lindner an, der GeneralsekretĂ€r der FDP. (Christian Lindner ist ein Idiot)
Die wenigstens beachteten die praktischen Konsequenzen aus diesem wahnwitzigen Vorschlag: Spionagesysteme auf den Schulhöfen, organisiertes Denunziantentum unter der Jugend, Trennung und Hierarchie von Sprachen (ergo Kultur) in „erlaubt“ und „verboten“ und direkten autoritĂ€ren (zentral)staatlichen Eingriff in das Zentrum einer verfassungsrechtlich garantierten LĂ€ndersache, nĂ€mlich der Bildung. Ăberdies war klar, dass Meidinger nicht die Privatschulen fĂŒr Privilegierte angesprochen hatte.
Doch weiter ging es – scheinbar wie von Sinnen, doch schlicht und einfach streng nach Plan.
Am gleichen Tag der UnterstĂŒtzung von FDP-GeneralsekretĂ€r Lindner fĂŒr die vom Vorsitzenden des Philologenverbands-Vorsitzenden Meidinger aufgestellte Forderung nach einem Sprachverbot auf deutschen Schulhöfen, veröffentlichte am 13.Oktober die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung eine ĂŒber Monate erstellte Studie mit dem vielsagenden Namen „Die Mitte in der Krise“ (4). Wie man von der sterbenden selbsternannten „Volkspartei“ SPD nur zu gut weiĂ, folgt sie einer eindimensionalem Politik-Philosophie: wo es nur links und rechts gibt, ist die Spitze der Pyramide die Mitte der Gesellschaft.
Die Studie der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung diente nun diese Woche dazu, die Deutschen insgesamt als autoritĂ€res Volk zu diffamieren, dessen Zehntel sich nach einem neuen „FĂŒhrer“ sehne (5). Bizarrerweise wurde dies gleichzeitig als Protesthaltung umschrieben. AutoritĂ€r geprĂ€gte und funktionierende Untertanen protestieren nicht. Doch allein diese simple Erkenntnis einfacher Logik war fĂŒr die autoritĂ€r geprĂ€gten und funktionierenden Untertanen in Partei-Apparaten, Informationsindustrie und privilegierten Seilschaften schon zuviel. Dies hĂ€tte nĂ€mlich Selbsterkenntnis und eine kritische Distanz zum eigenen Handeln vorausgesetzt, welche den Aufsteigern der Generation Kohl-Schröder-Merkel systematisch ausgetrieben wurde.
In dieser Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung wurden den teilnehmenden Personen keine Fragen gestellt. Es wurden ihnen Behauptungen vorgelegt, denen sie zustimmen oder eben widersprechen sollten. Allein dieser Umstand erzeugte einen psychologischen Druck, den die im Brechen von Charakteren geschulten Akteure der SPD-nahen Stiftung bewusst einsetzten.
Sieht man sich dann noch die Behauptungen an, zu denen die Befragten ihre Zustimmung (positive Haltung) oder Ablehnung (negative Haltung) abgeben mussten, so könnte man im Lexikon unter „suggestiv“ oder „zynisch“ noch eine extra SPD-nahe Rubrik eröffnen. Der Wortlaut der aufgestellten Behauptungen:
1. Im nationalen Interesse ist unter bestimmten UmstÀnden eine Diktatur die bessere Staatsform.
2. Ohne Judenvernichtung wĂŒrde man Hitler heute als groĂen Staatsmann ansehen.
3. Was Deutschland jetzt braucht, ist eine einzige starke Partei, die die Volksgemeinschaft insgesamt verkörpert.
Man beachte hier, wie plump die SPD-nahe Stiftung den Befragten indirekt den Befragten den Begriff „Volkskörper“ unterjubeln will.
4. Wir sollten einen FĂŒhrer haben, der Deutschland zum Wohle aller mit starker Hand regiert.
Man sehnt sich zurĂŒck nach dem „Basta“. Doch nur 3.7 % der Befragten stimmten der vorgelegten Behauptung der Friedrich-Ebert-Stiftung „voll und ganz zu“ und nur 9.5 % „ĂŒberwiegend“.
5. Wie in der Natur sollte sich in der Gesellschaft immer der StÀrkere durchsetzen.
Zuerst einmal sollte die real existierende Sozialdemokratie versuchen heraus zu finden, warum der Tyrannosaurus Rex ausstarb. Und dann reden wir ĂŒber StĂ€rke und wer sich durchsetzt. (SPD, Schröder und der Dinopark: er will da raus, 1.Oktober 2007)
6. Die AuslÀnder kommen nur hierher, um unseren Sozialstaat auszunutzen.
ZĂ€hlt zum Beispiel die „Welt AG“ Daimler Benz zu den „AuslĂ€ndern“, wenn sie ihre Fabriken weltweit – Verzeihung, im „Ausland“ – bauen lĂ€sst und dort inlĂ€ndische AuslĂ€nder beschĂ€ftigt, die von zugewanderten FunktionĂ€ren aus Deutschland bewacht werden? Nutzen „globalisierte“ Konzerne den Sozialstaat aus, wenn sie hier die Menschen arbeitslos machen, dem Staat vor die FĂŒĂe werfen und selbst keine Steuern mehr bezahlen mĂŒssen? Wie viele Milliarden Steuergelder sind schon weltweit operierenden Banken geschenkt worden, nur weil sie damit gedroht haben sonst zusammenzubrechen und ihre gekaperten BesitztĂŒmer in Deutschland als Verbrannte Erde zu hinterlassen?
7. Auch heute noch ist der Einfluss der Juden zu groĂ.
8. Wir sollten endlich wieder Mut zu einem starken NationalgefĂŒhl haben.
9. Eigentlich sind die Deutschen anderen Völkern von Natur aus ĂŒberlegen.
10. Wenn ArbeitsplĂ€tze knapp werden, sollte man die AuslĂ€nder wieder in ihre Heimat zurĂŒckschicken.
Es braucht Mut diesen Thesen zu widersprechen. Eben weil, wie sich die Nomenklatura zynisch und penetrant auf ihre vermeintlich jĂŒdischen Wurzeln beruft, dafĂŒr eine Art Unantastbarkeit der eigenen Privilegien einfordert und gleichzeitig systematisch versucht die Kirchen in Deutschland gegeneinander in Stellung zu bringen.
Mut dagegen ist fĂŒr NationalgefĂŒhl nicht notwendig. Mut ist fĂŒr ĂŒberhaupt kein GefĂŒhl notwendig, die entstehen von alleine. Mut ist dagegen auch die innere Kraft gewonnene geistige Erkenntnisse und Ăberzeugungen gegen eine stĂ€rkere und (vermeintlich) im Vorteil befindliche Partei zu vertreten. Ein feiner Unterschied, den die Herren der real existierenden Sozialdemokratie hier geflissentlich ĂŒbersahen.
Die eugenische Rassentheorie von der biologischen Volkskultur wird hier semantisch perfide mit dem Wort „eigentlich“ versehen und schmackhafter fĂŒr unverdienten Stolz auf eine Wahl der eigenen Eltern gemacht, die seit Menschengedenken noch nie getroffen wurde.
Und wer das Prinzip Angebot und Nachfrage inzwischen begriffen hat, weiĂ, welchen volkswirtschaftlichen Effekt die Emigration oder gar Deportation von Millionen von Menschen hat. ArbeitsplĂ€tze entstehen dadurch nicht. Abgesehen vielleicht von boomenden neuen alten Berufszweigen wie Geheimpolizisten, LagerwĂ€chtern, Folterknechten und Propagandisten.
Die perfide Flucht vor der eigenen Verantwortung der Sozialdemokratie und ihrem ĂŒber die Jahrhunderte seit dem Kaiserreich gewachsenen riesigen Umfeld von Profiteuren im sterbenden Parteiapparat, drĂŒckt sich in der Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung durch immer wieder in einzelnen Abschnitte gut versteckten Philosophien aus. Hier nur ein Beispiel:
„Der Zusammenhang von politischer Einstellung und ökonomischer Entwicklung, sei sie nun krisenbehaftet oder nicht, versteht sich nicht von selbst â auch wenn dieser Zusammenhang offen zutage liegt. Nicht nur aktuelle Untersuchungen weisen in steter RegelmĂ€Ăigkeit auf den Zusammenhang von politischer Einstellung und Ăkonomie hin. Bereits mit der ersten ErschĂŒtterung nicht nur der Demokratie, sondern bereits mit dem Zivilisationsbruch, fĂŒr den Nazideutschland steht, ist er benannt und untersucht worden. Was die demokratische Gesellschaft bedroht, ist ihr selbst entsprungen. Als Entsprungenes fĂŒhrt es ein Eigenleben.“
Das ist grundfalsch. Der Aufstieg des Faschismus und der NSDAP im Deutschen Reich wĂ€hrend der Jahre 1918-1933 resultierte direkt aus dem Verrat an der Revolution von Arbeitern und Soldaten im Jahre 1918. Anstatt das Deutsche Reich aufzulösen und eine neue Republik begrĂŒnden, lieĂen SPD und bĂŒrgerlich-reaktionĂ€re KrĂ€fte nach dem 9.November 1918 die desorientierten und unorganisierten Arbeiter- und SoldatenrĂ€te zunĂ€chst ins Leere laufen, zerschlugen sie dann mit Hilfe des kaiserlichen MilitĂ€rs und schufen durch die „Verfassung des Deutschen Reiches“ (Weimarer Verfassung) einen PrĂ€sidenten als Ersatzkaiser, der die Verfassung selbst jederzeit auĂer Kraft setzen konnte. Damit wurde der Weimarer Republik bereits bei ihrer GrĂŒndung die eigene Selbstzerstörung und der Ăbergang in eine neue Diktatur im fortbestehenden Deutschen Reich einprogrammiert.
Eine zentrale Rolle in diesen Tagen, die das Schicksal der Deutschen bis heute entscheidend mitgeprĂ€gt haben, spielte damals ausgerechnet der Mann, nachdem sich die Friedrich-Ebert-Stiftung benannt hat. Dem SPD-Vorsitzenden Friedrich Ebert hatte das zusammenbrechende Kaiserreich am 9.November 1918 noch schnell die Macht ĂŒber das Reichskanzleramt ĂŒbertragen. Sofort schloss Ebert einen Pakt mit dem kaiserlichen MilitĂ€r und der Obersten Heeresleitung unter Leitung von General Wilhelm Groener. Dieser sicherte am 10.November Ebert in einem TelefongesprĂ€ch die UnterstĂŒtzung und die Anerkennung seiner Kanzlerschaft an. Seine Motive dafĂŒr begrĂŒndete General Groener spĂ€ter damit,
„der Revolution zum Trotz das beste und stĂ€rkste Element des alten PreuĂentums in das neue Deutschlandâ hinĂŒber zu retten“
Dies ist dem MilitÀr in der Tat bis heute gelungen, mit Hilfe seiner guten alten Tante SPD und ihrer Friedrich-Ebert-Stiftung.
Also: was die demokratische Gesellschaft bedroht, ist nicht ihr selbst entsprungen, sondern antidemokratischer Tradition und deren Strukturen, die ihr Paradebeispiel im MilitĂ€r haben. Dort wird nicht gewĂ€hlt, dort wird gehorcht. Und genauso funktionieren auch die machtvergessenen und machtversessenen Apparate der seit 20 Jahren nicht nur etablierten, sondern betonierten Parteien, allen voran die SPD. Das „Entsprungene“, was hier fĂŒr die Friedrich-Ebert-Stiftung ein so bedenkliches „Eigenleben“ fĂŒhrt, sind in Wahrheit die zu Zeiten des Grundgesetzes (auf)gewachsenen demokratischen KrĂ€fte, die nur noch eines wollen: diesen Haufen Heuchler namens „SPD“ zu befördern – allerdings auf den MĂŒllhaufen der Geschichte. Und diese politische Einstellung wird sich nicht Ă€ndern, ob beim Hungern oder Essen.
Am 13.Oktober erschien also die Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung „Die Mitte in der Krise“. Am 15.Oktober nun hielt die gemeinsame Jugendorganisation von CDU und CSU, die „Junge Union“, in Potsdam ihren Deutschlandtag ab. Gastredner Horst Seehofer. Er setzte die Kampagne der um mehr Volk bittenden „Volksparteien“ weiter fort.
„Multikulti ist tot…Wir wollen nicht zum Sozialamt fĂŒr die ganze Welt werden“
Auch die 2009 vom Parlament gewĂ€hlte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) stellte sich nun auf Stichwort hin und versuchte das zu machen, was sie einfach nicht kann: irgendeine Emotion zu wekcken, wie das oben erwĂ€hnte „NationalgefĂŒhl“ von jahrzehntelang ausgenutzten Deutschen (6):
„Die Voraussetzung fĂŒr die Integration ist, dass man die Sprache hier spricht..Die VersĂ€umnisse von 30, 40 Jahren können nicht so schnell aufgeholt werden…Wir fĂŒhlen uns dem christlichen Menschenbild verbunden, das ist das, was uns ausmacht.“
Wenn man nun mal den ganzen Schmuck der Hofpresse weglĂ€Ăt und sich in Ruhe durchliest, was die Kanzlerin da eigentlich gesagt hat, entwickelt man den spontanen Impuls entweder den Bildschirm oder sich selbst auf den Kopf zu stellen, um es richtig lesen zu können. Die korrekte Lösung wĂ€re jedoch eher, dies einmal mit der blĂŒhenden „Parteienlandschaft“ zu probieren.
Die „Christlich-Demokratische Union“ ist als Partei weder christlich, noch demokratisch, noch ist sie eine Union. Sie ist auf Selbstversorgung aus, sowie der Dienerschaft gegenĂŒber den sie beherrschenden Kreisen. Dabei spielen die einzelnen Mitglieder der CDU und ihre individuellen Vorstellungen und Handlungen keine Rolle. FĂŒr die „Christlich-Soziale Union“ gilt das Gleiche. Hat die CSU bei der Landtagswahl 2008 noch eine schwere Niederlage erlitten, ist die Partei mittlerweile in offener Erosion begriffen.
Zu den Begriffen „Integration“ und „Zuwanderung „gilt es noch folgendes festzuhalten: Integrieren muss man AuĂenstehende bzw AuĂenstehendes. Diese Regierung, sowie jede einzelne etablierte Partei, steht mittlerweile auĂerhalb unseres Verfassungsgedankens und ausserhalb der immer noch kurzen demokratischen Tradition auf deutschem Boden. Es wĂ€re fĂŒr das Volk also zuerst einmal nötig, CDU, CSU, SPD, FDP, BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen und die Linke in seine Demokratie zu integrieren. Ansonsten mĂŒssen diese Parteien nĂ€mlich raus und zwar schnell. Raus aus den Parlamenten, raus aus den Regierungen, raus aus der lukrativen Selbstversorgung auf unser aller Kosten und vor allem aus den Köpfen.
Wer hingegen auf diesem Boden geboren ist, aber juristisch als nichtdeutsch erklĂ€rt wird, was soll dieser von unserer Demokratie halten? Denn seine ist es ja nicht, weil wir das so wollen. Wir reden hier also ĂŒber eine „Integration“ die wir selbst erst nötig machen, von Bevölkerungsteilen, die wir selbst erst als auĂenstehend definieren.
Wer nun Menschen seine Eltern zum Vorwurf macht, der sollte zuerst begreifen, dass die gesamte Menschheit in den wenigen tausenden Jahren ihrer dokumentierten Geschichte stets ohne ihren Willen geboren wurde. Das ist natĂŒrlich gemein. Aber so ist das nun mal. Verstehen Sie das, lieber Leser? Na also. Das ist nett von ihnen.
Zur „Zuwanderung“: jeder sollte sich einmal vor Augen halten, dass er im Falle einer Auswanderung irgendwo einwandert. Das Verhalten der Menschen dort – auch im Falle einer Reise, eines Besuches, oder einer GeschĂ€ftsbeziehung – wird sicherlich damit zusammenhĂ€ngen, wie und ob dies auf Gegenseitigkeit und FairneĂ beruht.
Um es nochmal klar zu sagen: die Deutschen brauchen sich da keine Sorgen zu machen. Sie sind das beliebteste Volk der Welt. Das hat die BBC in einer aufwendigen weltweiten Erhebung festgestellt, ĂŒbrigens zum dritten Mal hintereinander. Hier die Ergebnisse von 2008, von 2009 und 2010. Mehr Informationen fĂŒr beliebtes, aber zuweilen etwas naives deutsches Personal (mit Ausweis) gibt es unter worldpublicopinion.org. (BBC-Umfrage: Deutschland das beliebteste Land der Welt, 2.April 2008)
Es bedarf nur ein paar logischer DenkansĂ€tze, um der laufenden Kampagne der wankenden Nomenklatura erfolgreich geistigen Widerstand entgegenzusetzen. Dem weiteren Erdrutsch ohne Sieg von CDU, CSU und FDP kann die Republik also gelassen mitverfolgen und auch der SPD vielsagend einen Schlitten an den Abhang stellen. Alles unter Kontrolle. Wer ĂŒberÂŽs Volk meckert, fliegt mit ĂŒber die Kante.
(…)
zum Thema:
31.08.2010 DEUTSCHLANDS ABSCHAFFER: Bundesbanker Sarrazin und die Mythologie der kirchlichen Gene
Kirchen sind keine Ethnien, Staaten sind keine Völker, Politik ist keine Religion. Jahrhunderte nach dem Zeitalter der AufklĂ€rung und ĂŒber ein Jahrtausend nachdem das zerfallende Römische Imperium das Christentum formte und zur Staatsreligion machte, werden im EinfluĂbereich der kulturellen Nachfolger Roms selbst die simpelsten, logischen Gedanken wieder in Frage gestellt. Die in diesem Kulturraum herrschende Nomenklatura aus Finanzalchemisten und ausfĂŒhrenden Machthabern versucht â den drohenden Machtverlust vor Augen â mit ihren verbliebenen Dienern und Propagandisten im welt-, geld- und geopolitisch entscheidenden Deutschland nicht nur eine geistige Wende rĂŒckwĂ€rts in die Epoche der Mythologie und des verbrĂ€mten Mystizismus. Eine Woche vor dem Treffen der Vize-Finanzminister der G-20-Staaten in Gwangju, zwei Monate vor dem Gipfel der Staatschefs der G-20 in Seoul, mitten in einem Weltfinanzkrieg und kulturellen bzw wirtschaftlichen Umbruch historischen AusmaĂes, ist die Propagandakampagne eines fĂŒhrenden Mitglieds der Zentralbank unter dem Titel âDeutschland schafft sich abâ kein Zufall: sie soll unter der falschen Flagge vermeintlicher Bedrohungen durch Einwanderer die Glocke lĂ€uten, fĂŒr einen Marsch rĂŒckwĂ€rts in Diktatur, Mittelalter, Feudalismus und in ein neues EuropĂ€isches Imperium.
07.08.2010 Die Neue Intelligenz
Eine ARD-Umfrage des Deutschlandtrends von Infratest Dimap zeigt eine derzeitige parlamentarische Meinungs-Mehrheit fĂŒr die etablierten Parteien SPD und BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen. CDU und CSU zeigen dagegen Verfallserscheinungen. Laut einer weiteren Umfrage sind 63 Prozent gegen die WiedereinfĂŒhrung der Folter, aber 81 Prozent fĂŒr die WiedereinfĂŒhrung der Rente mit 65 Jahren. 62 Prozent lehnen ein Verbot von Moschee-Neubauten ab, ebenso sind 61 Prozent gegen âdeutsche Finanzhilfen fĂŒr stark verschuldete EU-Staatenâ â also gegen staatliche Tribute an die GlĂ€ubiger-Banken. Kein Wunder, dass CDU und CSU in einem Positionspapier Abstimmungen âdes niederen Volkes (plebs)â vehement ablehnt und dabei ausgerechnet auf das Römische Imperium verweist.
Quellen:
(1) http://www.tagesschau.de/inland/integration144.html
(2) http://www.salzburg.com/online/nachrichten/newsletter/CSU-Chef-willEinwanderung-stoppen.html?article=eGMmOI8V409VfzaZSCIyLmQWDLCXwfu7xNUQbIk&img=&text=&mode=
(3) http://www.stern.de/politik/deutschland/integrations-debatte-seehofers-blutgraetsche-1612646.html
(4) http://www.fes.de/cgi-bin/gbv.cgi?id=07504&ty=pdf
(5) http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/auslaenderfeindlichkeit-jeder-zehnte-deutsche-wuenscht-sich-einen-fuehrer_aid_561676.html
(6) http://www.sueddeutsche.de/politik/integrationsdebatte-seehofer-wir-wollen-nicht-zum-welt-sozialamt-werden-1.1012708
