Studenten protestieren gegen Raytheons PrÀsenz auf der Jobbörse des College

Als ich mich dem GebĂ€ude nĂ€herte, kam Billy Calphas, ein Raytheon-Mitarbeiter und derjenige, der die Veranstaltung leitete, nach draußen. Als ich ihn fragte, was er von den Demonstranten hielt, „die darauf aufmerksam machten, dass Raytheons Bomben benutzt wurden, um Zivilisten und Kinder im Jemen zu töten“, antwortete er: „Hmmm, nun, ich sollte erwĂ€hnen, dass ich ein wenig voreingenommen bin, ich bin selbst Raytheon-Mitarbeiter … ich sollte Sie das wissen lassen, wenn Sie mir eine Frage ehrlich stellen. Aber meine ehrliche persönliche Meinung darĂŒber ist, dass die Meinungsfreiheit etwas ist, das dieses Land großartig macht, also wissen Sie was? Wenn sie völlig frei sind, ihre Meinung so oft zu Ă€ußern, wie sie wollen, und so lange niemand verletzt wird, hĂ€lt sie niemand davon ab, das zu tun, was sie tun mĂŒssen, dann können sie schreien, was immer sie wollen.“

„Glauben Sie, es gibt ein moralisches Dilemma, bei Raytheon mit all diesen Kriegsverbrechen im Jemen zu arbeiten, die von Saudi-Arabien mit Raytheons Bomben begangen wurden?“ fragte ich.

Er wurde sofort nervös: „Ich glaube nicht, dass ich genug ĂŒber die Situation weiß, um das ehrlich zu beantworten“, antwortete er.

„Nun, es gibt Hunderte von Kindern, die mit Raytheon-Bomben getötet wurden, was halten Sie davon?“ sagte ich.

„Ich verstehe, ich muss zurĂŒck zur Veranstaltung“, sagte er.

Bundeswehr-Werbung in Schulen verbieten

Die hohe Zahl an MinderjÀhrigen in der Bundeswehr ist das Ergebnis einer aggressiven Werbung der Bundeswehr in Schulen, bei Ausstellungen und Messen, VortrÀgen in Jobcentern, Arbeitsagenturen und Berufsinformationszentren. Bei diesen Veranstaltungen wirbt die Bundeswehr insbesondere bei Jugendlichen zwischen 15 und 17 Jahren.

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Bundeswehrmessen: Wann darf demonstriert werden?

In Stuttgart, so der Vorwurf der dortigen Staatsanwaltschaft, habe der Aktivist Thomas H. bei den Protesten gegen einen Bundeswehr-Rekrutierungsstand auf der Ausbildungsmesse „Nacht der Unternehmen“ in der Liederhalle am 17. November 2015 Unrecht begangen.. Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft: Hausfriedensbruch.

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Die Ministerin im Wahlkampf

DemgegenĂŒber wurde ĂŒber den Tod eines Rekruten nach einem „Eingewöhnungsmarsch“ ausfĂŒhrlich berichtet. Anhand der dabei zutage getretenen Informationspolitik lĂ€sst sich jedenfalls nachweisen, dass die Aufarbeitung alles andere als offen und transparent erfolgt und es fast so scheint, als wĂŒrden gezielt falsche Hinweise gegeben.

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Die HĂ€lfte von Schas

DIE KLUFT zwischen Aschkenasen und Orientalen ist nur eine von mehreren in Israel. Es gibt eine Kluft zwischen Orthodoxen und SĂ€kularen, Juden und Arabern, alten und neuen (aus der frĂŒheren Sowjetunion) Einwanderern, Linken und Rechten, Einwohnern von Tel Aviv und seiner Umgebung einerseits und der „Peripherie“ andererseits und natĂŒrlich zwischen Gutsituierten und Armen.

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