Schweiz: Offener Brief zum Überwachungsgesetz BÜPF und zum neuen Nachrichtendienstgesetz

Mit der KabelaufklĂ€rung soll es dem Nachrichten-dienst des Bundes erlaubt werden, «grenzĂŒberschreitende Signale aus leitungsgebundenen Netzen zu erfassen». Das heisst, der Nachrichten-dienst könnte alle Datenströme anzapfen, die von der Schweiz ins Ausland fliessen und mit Stichworten durchforsten. Da der Grossteil der InternetaktivitĂ€ten in der Schweiz ĂŒber das Ausland stattfindet, wĂ€ren grundsĂ€tzlich alle von dieser Überwachung betroffen. Der Nachrichtendienst hĂ€tte Zugriff auf Metadaten und auf sĂ€mtliche Inhalte der elektronischen Kommunikation wie Mails, Suchanfragen oder Internet-Telefonie.

Zuhause im Augias-Stall: Wie die TotalĂŒberwachung funktioniert, in den U.S.A., in Deutschland

U.S.-Regierungs-„Offizielle“ bestĂ€tigen der „New York Times“ das „zeitweilige Kopieren..annĂ€hernd aller grenzĂŒberschreitenden text-basierten Daten“. Die Regierung von Deutschland wiederum erwĂ€hnt ein „Memorandum of Agreement“ bezĂŒglich der Kooperation von N.S.A. und B.N.D. vom 28. April 2002, von dem sie im Juni 2013 angeblich nichts wusste.

Derweil wird weiter ĂŒber die Bevölkerung bzw stĂ€ndig wechselnde Bevölkerungsteile ein Berg von (Boulevard-)MĂŒll gekippt, um diese zu verwirren und / oder insgesamt zu diskreditieren.

Ein Versuch der MĂŒllbeseitigung.