Die Verhaftung von Ahed Tamimi wirft ein beunruhigendes Licht darauf, wie Kinder von Israel behandelt werden

Ahed und Nabi Saleh haben gezeigt, dass der unbewaffnete Widerstand des Volkes – wenn er Israel und der Welt Unbehagen bereiten soll – es sich nicht leisten kann, passiv oder höflich zu sein. Er muss furchtlos, antagonistisch und störend sein.

Vor allem muss er dem Unterdrücker einen Spiegel vorhalten. Ahed hat den schießwütigen Tyrannen entlarvt, der in der Seele zu vieler Israelis lauert. Das ist eine Lektion, die eines Gandhi oder Mandela würdig ist.

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Tote, Tempelberg, Tarnkappen: Netanjahu bei der Arbeit

Über Israels immer noch amtierenden Premierminister Benjamin Netanjahu gibt es eigentlich nur eines zu wissen: Er glaubt, was er sagt. Völlig egal, was das ist. Für die seit der Ermordung von Yitzhak Rabin in 1995 faktisch durchgängig an der Macht befindliche Nomenklatura Israels gilt das Gleiche. Ebenso für deren Unterstützer und LobbyistInnen.

Über die Palästinenser gibt es wiederum nur Eines zu begreifen: dass sie nichts begreifen. Was wiederum zumindest nachvollziehbar ist, weil sie zu sehr mit Sterben, Leid und der seit Generationen über sie verhängten Kolonialherrschaft beschäftigt sind und von fast allen Seiten nur benutzt werden, eingeschlossen ihren sogenannten „Repräsentanten“.

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König Bibi

Alles in allem ist Netanjahu ein Mann ohne intellektuellen Tiefgang, ein politischer Manipulator ohne wirkliche Lösungen, ein Mann mit einer imponierenden Fassade, aber nichts dahinter.

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