Venezuela-Krise: Latinos wollen vermitteln, USA und EU stĂĽtzen Opposition

Bei einer Aktuellen Stunde im Bundestag hatte AuĂźenminister Heiko Maas (SPD) Maduro am Mittwochnachmittag vorgeworfen, gegen Standards von Demokratie, Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit zu verstoĂźen. Er habe das erdölreichste Land der Welt an den Abgrund gefĂĽhrt. „Angesichts dessen kann man nicht neutral bleiben“, sagte Maas unter RĂĽckgriff auf einen frĂĽheren Tweet. Der SPD-Politiker bekräftigte die politische UnterstĂĽtzung Deutschlands fĂĽr GuaidĂł.

Der tragische Beginn des US-Imperialismus

Nach der alten historischen Erzählung waren die USA immer eine demokratische Republik und haben sich (von 1898 bis 1904) nur kurz mit unverhohlenem Imperialismus beschäftigt. Und tatsächlich, selbst in der Zeit, in der die USA Puerto Rico, Guam, Hawaii und die Philippinen eroberten, sahen sich die USA als „Befreier“ der Einheimischen vom spanischen Despotismus. Das war kein echter Imperialismus, sondern, um einen Begriff aus der Zeit zu verwenden, „wohlwollende Assimilation“. Oh, was fĂĽr ein herrlicher amerikanischer Euphemismus!

Mordfall von Ayotzinapa in Mexiko wird neu aufgerollt

Der neue Präsident betonte im Beisein von Angehörigen der verschwundenen Lehramtsstudenten, dass er den Fall zu einer Priorität seiner Regierung mache. In diesem „traurigen und schmerzhaften Fall“ werde es keine Straffreiheit geben. Nur mit groĂźer Beharrlichkeit könne nach dem mutmaĂźlichen Massenmord von Ayotzinapa Gerechtigkeit erreicht werden.