Sie wissen von der Bundeswehr-Beteiligung an der Kriegsflotte im Persischen Golf, oder?

20. Januar 2020: Monate vor der Ausrufung des bis heute andauernden Ausnahmezustands und bereits im Windschatten von SARS II („Coronavirus“), beschließen die StaatsfĂŒhrungen von Frankreich, Deutschland, Griechenland, Italien, der Niederlande, Belgien, DĂ€nemark und Portugal in einer gemeinsamen ErklĂ€rung die „European-led maritime surveillance mission in the Strait of Hormuz“ (EMASOH), von der Sie und 80 Millionen Andere bis heute nie gehört haben.

IPPNW und ICAN Aktionstage gegen Atomwaffen

84 Prozent der Deutschen sind gegen die nuklearen Teilhabe – dennoch lagern auf dem Fliegerhorst BĂŒchel offiziell 20 US-Atombomben. Um darauf aufmerksam zu machen und gegen die geplante Modernisierung der Atomwaffen zu protestieren, kommen vom 06. bis zum 11. Juli 2021 etwa 100 Aktivist*innen in BĂŒchel zusammen. Workshops, Theater und Aktionen sorgen fĂŒr ein buntes Programm und starke Bilder. Der Protest ist aktuell wie lange nicht: Das deutsche Verteidigungsministerium plant, neue TrĂ€gerflugzeuge fĂŒr die in BĂŒchel stationierten Atombomben anzuschaffen.

USA warten weiterhin saudische Kampfflugzeuge, die den Jemen bombardieren

In Kommentaren gegenĂŒber Vox gaben Vertreter des Pentagons zu, dass die USA immer noch Saudi-Arabiens Kampfflugzeuge mit Hilfe von Kontraktoren warten. Die USA könnten die VertrĂ€ge jederzeit kĂŒndigen und somit effektiv die saudische Luftwaffe am Boden halten und die bösartige Bombenkampagne beenden, die diese seit MĂ€rz 2015 durchfĂŒhrt.

Categorized as: MilitÀr, Krieg

Im Gegensatz zu dem, was Biden gesagt hat, wird die US-KriegsfĂŒhrung in Afghanistan fortgesetzt

Der US-Krieg gegen Afghanistan wird nicht enden, nur weil PrĂ€sident Biden und die US-Nachrichtenmedien uns das sagen. Wie Guljumma und zahllose andere Afghanen erfahren haben, sind die Soldaten vor Ort nicht das einzige Maß fĂŒr die grausame KriegsfĂŒhrung.

Egal, was das Weiße Haus und die Schlagzeilen sagen, die US-Steuerzahler werden nicht aufhören, das Töten in Afghanistan zu subventionieren, bis es ein Ende der Bombardierungen und der „Spezialoperationen“ gibt, die in Geheimhaltung gehĂŒllt bleiben.

Mali: Bounti war ein Massaker

Zwar wurden nach Darstellung Frankreichs die Bomben von Kampfflugzeugen abgeworfen, die AufklĂ€rung im Vorfeld erfolgte jedoch durch eine Reaper-Drohne, welche zuerst zwei Individuen verfolgt und anschließend jene Gruppe ĂŒber 90 Minuten beobachtet hatte, die dann bombardiert wurde. Auf der Grundlage dieser Bilder wurden nach aktueller Beweislage die HochzeitsgĂ€ste fĂ€lschlicher Weise als „Terroristen“ identifiziert. Das ist durchaus relevant fĂŒr die deutsche Drohnendebatte, weil hier die BefĂŒrwortenden einer Bewaffnung immer wieder damit argumentieren, dass dies angeblich die PrĂ€zision von LuftschlĂ€gen erhöhen wĂŒrde. Im Falle Bountis zeigt sich, dass dies zumindest nicht in dieser PauschalitĂ€t zutrifft.

Categorized as: Aktuelles