Live-Sendung zu neuem 100 Mrd-Ausverkauf durch die Merkel-Regierung

Am Sonntag beschlossen „Europäische Union“ (EU) und „Internationaler Währungsfond (IWF) gemeinsame MaĂźnahmen im Umfang von 720 Mrd Euro. Wie die „SĂĽddeutsche“ (1) berichtete, sollen die MaĂźnahmen dem „Bankenrettungsschirm“ ähneln, welcher am 17.Oktober 2008 durch den Bundestag gepeitscht wurde. Dieser „Rettungsschirm“, das „Finanzmarktstabilisierungsgesetz“, war von genau den Banken mitentworfen worden, denen es zugute kam und schuf die Ermächtigungsbehörde Soffin. Nun soll dieses Modell auf EU-Ebene durchgezwungen werden; schon in der späten Freitag Nacht sprachen die EU-Regierungschefs von einem „Notfallfonds“. Mit diesem sollen die Banken ausbezahlt werden, die Schuldtitel an Staaten besitzen. Das läuft auf einen in BrĂĽssel organisierten Staatsbankrott aller Mitgliedsstaaten hinaus.

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DIE GRIECHENLAND-KRISE (IV): Machtergreifung einer neuen kapitalistischen Sowjetunion

Teil I – Goldman Sachs und das China-Syndrom Teil II – Banken, hört die Signale.. Teil III – Das “nächste Lehman Brothers” – die Entstaatlichung der Staaten Am 8.Februar hatte der der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble während eines Treffens der Finanzminister der G7-Staaten erklärt, die G7 solle sich gefälligst aus der Griechenland-Sache heraus halten, ebenso der Internationale Währungsfond (IWF). Die Angelegenheit falle in den Einflussbereich der EU. Schliesslich diskutiere man, so Schäuble, in den G7-Treffen ja auch “nicht die finanziellen Probleme des Staates Kalifornien.“ Bereits am nächsten Tag sprangen an der Frankfurter Börse, entgegen dem allgemeinen Trend, die Banken-Aktien förmlich nach oben, darunter die der Bail Out-erprobten Deutschen Bank und Commerzbank. Das mutete umso abstruser an, als die berĂĽchtigte „Bank fĂĽr Internationalen Zahlungsausgleich“ (BIZ), die engstens mit dem IWF verknĂĽpft ist, eine eigentlich verheerende Statistik in die Welt gesetzt hatte. Der BIZ zufolge hatten „deutsche Geldhäuser in Griechenland und anderen hoch verschuldeten Ländern der Euro-Zone Ende September 2009 rund 535 Mrd. Euro an Forderungen ausstehen.“ (1) Dennoch stiegen genau diese Aktien dieser vermeintlich so verzweifelten Gläubiger. Ein neuer Bankentribut, ein neuer „Bail Out“ lag in der Luft. Die Gelderfinder hatten Blut geleckt.

HINWEIS AUF KOMMENDE DESASTER – Mikis Theodorakis

ERKLÄRUNG VON MIKIS THEODORAKIS Mit meinem gesunden Menschenverstand kann ich die Geschwindigkeit nicht erklären, geschweige denn rechtfertigen, mit der unser Land im Vergleich zu 2009 abgestürzt ist auf den Punkt, wo wir einen Teil unserer nationalen Souveränität an den IWF verlieren und unter Treuhand gestellt werden.

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18.30 Uhr Live-Sendung zu IWF, Weltwährung „Sonderziehungsrechte“ und der Griechenland Situation

In „Risikoklasse 5“, der Gesprächsrunde von und mit Edmund & Daniel Neun, ist heute Michael Mross (MMnews) zu Gast. Thema ist die weltpolitische und geldpolitische Entwicklung rund um die Griechenland Situation. Konkret: die Rolle des Internationalen Währungsfonds (IWF), dessen „Sonderziehungsrechte“ als mögliche faktische Weltwährung bzw. weltweiter Währungsstandard, sowie die Konkurrenzsituation zum Versuch der Etablierung eines „Europäischen Währungsfonds“ innerhalb der Eurozone durch die BrĂĽsseler Räte.

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