Golfstaaten kaufen Aufstände in Ägypten

Die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika weiß, wie das Geld, das nach Ägypten fließt, benutzt wird, und auch sie will das demokratische Durcheinander in Ägypten nicht haben. Im nationalen Sicherheitsrat und im Weißen Haus ist eine Stimmung vorzufinden, der die Rückkehr von etwas wie der Herrschaft Mubaraks in Ägypten gut passen würde, wenn sich das „demokratisch“ bewerkstelligen ließe, ohne einen größeren Flächenbrand hervorzurufen.

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Tsunami in Ägypten

BIS ZUM letzten Augenblick versuchte die israelische Führung, Hosni Mubarak an der Macht zu halten. Es war hoffnungslos. Sogar die mächtigen Vereinigten Staaten waren machtlos, als sie sich diesem Tsunami, einer Volksempörung, gegenübersahen.

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Tsunami in Egypt

UNTIL THE very last moment, the Israeli leadership tried to keep Hosni Mubarak in power. It was hopeless. Even the mighty United States was impotent when faced with this tsunami of popular outrage. In the end it settled for second best: a pro-Western military dictatorship. But will this really be the outcome?

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Wut, Wut auf die Konterrevolution

Islamophoben aller Länder, haltet die Schnauze und hört auf den Klang der Macht des Volkes. Eure künstliche Nahost-Dichotomie – entweder „unsere Diktatoren oder Jihadismus“ – war niemals mehr als ein billiger Trick. Politische Unterdrückung, Massenarbeitslosigkeit und steigende Lebensmittelpreise sind tödlicher als eine Armee von Selbstmordbombern. So wird wirklich Geschichte geschrieben; ein Land mit 80 Millionen Einwohnern – von denen zwei Drittel geboren wurden, nachdem ihr Diktator 1981 an die Macht kam, und obendrein das Herz der arabischen Welt – zerschmettert endlich die Mauer der Angst und geht auf die Seite der Selbstachtung über. Ägyptens Neo-Pharao Hosni Mubarak schleuderte das Ausgangsverbot gegen das Volk, das aber keinen Moment die Straßen verließ.