Warum flüchten sie?

Währenddessen geben die Beamten in Washington vor, über diesen "Affront gegen die Demokratie" sehr beunruhigt zu sein, während sie dem Putschregime große Unterstützung gewähren. Die daraus resultierende Rückkehr in die Armut wird begleitet von staatlicher und rechtsextremer Gewalt gegen diejenigen, die den neuen Status quo in Frage stellen, was einen weiteren Anreiz zur Flucht aus dem Land darstellt.

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Beobachter bekräftigen Vorwürfe wegen Wahlbetruges in Honduras

In einem Videointerview bestätigte indes die honduranische Journalistin Tomy Morales die Betrugsvorwürfe: "Nachdem die Computersysteme für fünf Stunden abgestürzt waren, gab es einen Vorsprung von mehr als 90.000 Stimmen für die Regierungspartei", sagt sie. Dieses Ergebnis werde im Land jedoch nicht akzeptiert, weil es zahlreiche Beweise für eine Fälschung gebe. Zugleich bat Morales um mehr und entschiedenere Reaktionen au dem Ausland: "Wir würden gerne glauben, dass die internationale Gemeinschaft auf Honduras schaut. Aber es gab keine entschlossene Reaktion." Aufgrund des Schweigens der internationalen Gemeinschaft habe sich "der Wahlbetrug verfestigen können", so Morales.

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