18.30 Uhr Live-Sendung zu IWF, Weltwährung „Sonderziehungsrechte“ und der Griechenland Situation

In „Risikoklasse 5“, der Gesprächsrunde von und mit Edmund & Daniel Neun, ist heute Michael Mross (MMnews) zu Gast. Thema ist die weltpolitische und geldpolitische Entwicklung rund um die Griechenland Situation. Konkret: die Rolle des Internationalen Währungsfonds (IWF), dessen „Sonderziehungsrechte“ als mögliche faktische Weltwährung bzw. weltweiter Währungsstandard, sowie die Konkurrenzsituation zum Versuch der Etablierung eines „Europäischen Währungsfonds“ innerhalb der Eurozone durch die BrĂĽsseler Räte.

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PEOPLES OF EUROPE – RISE UP

„Völker Europas – erhebt Euch“ – dieses Signal geht von der Akropolis in Athen von Griechenland aus, dessen Bevölkerung sich erhebt, um die Konsequenzen der Spekulationen auf den Finanzmärkten nicht auf ihren Kosten austragen zu lassen. Die Probleme Griechenlands gehen alle BĂĽrger der europäischen Staaten an, kein einziger ist von den Bankencrashs und Geldmanipulationen ausgenommen. Um zu verhindern, dass sich die Menschen untereinander verbinden könnten, werden hier fleissig populistische Parolen ĂĽber angebliche Faulheit und das Siestahalten um die Mittagszeit ausgestreut.

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Und am Montag Hochverrat: Banken-Parteien SPD und GrĂĽne stĂĽtzen irreguläre Gesetzgebung fĂĽr „Griechenland-Hilfe“

GrĂĽne und SPD stimmen einem irregulären verkĂĽrzten Gesetzgebungsverfahren fĂĽr ein Gesetz zu, welches angeblich der „Finanzhilfe an Griechenland“ dient. In der systematisch durch die Finanzmächte erzeugten Griechenland-Krise zeigen nun die „Parteien“ der schwachen Demokratie in Deutschland wieder einmal ihre wahres Gesicht: erneut soll die Berliner Republik zur Ader gelassen und durch die Banken endgĂĽltig kalt erwĂĽrgt werden. Seit Monaten lĂĽgen die Funktionäre der Einheitsparteien, dass sich die Balken biegen. Sinnfreies Geschwätz fĂĽr das ausgeplĂĽnderte und betrogene Volk, maximale Heuchelei und professioneller Zynismus ziehen sich durch jede Behauptung, jedes Statement, jede Rede und jede vorgetäuschte Handlung. Heute haben nun Frank-Walter Steinmeier, ex-AuĂźenminister und derzeitiger AbgeordnetenfĂĽhrer der SPD im Bundesparlament, sowie JĂĽrgen Trittin, Minister der rotgrĂĽnen Hartz IV- und Kriegsregierung von 1998-2005, fĂĽr ihre Haus- und Hofparteien die Zustimmung zu einem irregulär verkĂĽrzten Gesetzgebungsverfahren eines Entwurfs gegeben, welcher ĂĽber die Durchreiche des kaputten griechischen Staates den finanziellen Ausverkauf der Bundesrepublik Deutschland an die globalisierten Banken exekutiert.

Heute wieder unsere Wahlumfrage, im Schatten von Griechenland-Krise und NRW-Wahl

Unsere wöchentliche Wahlumfrage steht wieder einmal ganz im Schatten der herannahenden NRW-Wahl. Denn die Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen am 9.Mai werden höchstwahrscheinlich eine neue Landesregierung in DĂĽsseldorf und eine neue Bundesregierung in Berlin erzwingen. Deswegen hat sie bereits seit Monaten auch weltpolitische Bedeutung. Im heutigen ARD-Brennpunkt (1) zur Griechenland-Krise liess Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble die Katze aus dem Sack: Die geltenden EU-Verträge mĂĽssten „ergänzt“ werden, so Schäuble. Die BrĂĽsseler Räte versuchen also einen neuen EU-Vertrag durchzuzwingen, kein halbes Jahr nach dem mit MĂĽhe den Völkern Europas aufgezwungenen Lissabon-Vertrag. Offensichtlich liessen die Ă„derchen im kleinen Finger das geplante finanzielle Ausbluten der Mitgliedsländer in der neuen Sowjetunion „Europäische Union“ einfach nicht weit genug. Der imperiale Bankenstaat braucht dafĂĽr leider noch die ganze Hand. Das hatte natĂĽrlich nobody erwartet. (EWF soll durch neuen EU-Vertrag durchgezwungen werden, 9.März)

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