Analyse: Deutschland soll Banken in Griechenland-Bankrott ausbezahlen, Blitzkrieg-Versuch im Bundestag

Als gestern klar wurde, daß die von Merkel-Regierung, der EZB, dem IWF und der EU-Kommission als „Übergangsregierung“ eingesetzten Technokraten in Griechenland die Kontrolle verlieren und der unabwendbare offizielle Staatsbankrott sich nicht mehr wie geplant bis zur Installation des „EuropĂ€ischen StabilitĂ€tsmechanismus“ ESM hinaus zögern lĂ€sst, schwenkte die Berliner Nomenklatura um. Mit allen Strategien gescheitert, wurde nun auf den alten Plan zurĂŒckgegriffen, den EFSF als Fonds zur Ausbezahlung der Banken-Forderungen zu benutzen.

Ein riskantes, Ă€ußerst riskantes Unterfangen, da das Bundesverfassungsgericht am 28. Oktober das unter Kollaboration aller Fraktionen durch den Bundestag gebildete EFSF-Geheimgremium mit sofortiger Wirkung außer Kraft gesetzt hatte. Aber den Strategen des Staatsstreichs gegen die europĂ€ischen Demokratien, allen voran die deutsche Republik, blieb keine andere Wahl mehr.

Antidemokraten in Regierung, Parteien und Presse verlieren den Verstand

Jorgos Chatzimarkakis (FDP) schlĂ€gt in der Springer-Zeitung „Bild“ die „Umbenennung“ Griechenlands und die Installation einer neuen Verfassung vor. Der Leiter des Innenresorts der Spinger-Zeitung „Die Welt“, Torsten Krauel, nennt Kanzlerin Merkel die „Königin Europas“ und betitelt seinen Artikel: „Die EU ist heute Angela Merkels DDR“.

Griechenland: Oberster Gerichtshof prĂŒft Anklage wegen FĂ€lschung des Staatsdefizits durch Papandreou und „EuropĂ€ische Union“

Athen: Wie die bekannte griechische Zeitung „Kathimerini“ meldet, erheben ehemalige Statistiker der staatlichen Behörde ELSTAT schwere VorwĂŒrfe gegen den ehemaligen MinisterprĂ€sidenten Georgios Papandreou („sozialistische“ Pasok-Partei) und nicht nĂ€her genannte Beamte oder Vertreter der „EuropĂ€ischen Union“. Diese sollen 2009 nach Amtsantritt Papandreous gemeinsam dafĂŒr gesorgt haben, daß das griechische Staatsdefizit von 12-13 Prozent auf 15.4 Prozent hochgerechnet wurde. Ziel der FĂ€lschung: an staatliche Zahlungen aus EU-MitgliedslĂ€ndern fĂŒr Griechenland-GlĂ€ubiger (Banken, Kapitalgesellschaften, etc) zu kommen und im gleichen Atemzug dafĂŒr das Volk Griechenlands zu Armutsprogrammen und Entstaatlichung zu erpressen.

Griechenland braucht den Super-Bankrott

Das von „EuropĂ€ischer Union“, „Internationalem WĂ€hrungsfonds“ IWF und der Frankfurter Zentralbank EZB eingesetzte Banker- und Technokraten-Regime von „MinisterprĂ€sident“ Lucas Papademos und „Finanzminister“ Evangelos Venizelos in Athen versucht unter dem fadenscheinigen und zynischen Schlagwort „Rettung“ aus den StaatsbĂŒrgern europĂ€ischer Demokratien weitere 130 Milliarden Euro fĂŒr die FinanzglĂ€ubiger des systematisch ruinierten und abgebauten Staates Griechenland heraus zu pressen. U.a. wird nun ĂŒber die griechische Presse lanciert, das Land brauche bis MĂ€rz eine „Supertranche“ von 89 Milliarden Euro Cash, fĂŒr seine „Rettung“.

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