Medien-Mem „Israel: Assad soll bleiben“

„Intelligente graue Zellen“ (Intelligence sources) sagten, dass ein intaktes, aber geschwächtes Assad-Regime fĂĽr das Land und die ganze Krisenregion vorzuziehen wäre, nachdem der israelische Ministerpräsident Netanjahu am Dienstag Präsident Wladimir Putin in Russland ĂĽberfallen hat, der C.I.A.-Direktor John Brennan am Freitag nach Jerusalem zum israelischen Verteidigungsminister Mosche Jaalon eilte und ebenfalls am Freitag am frĂĽhen Morgen in Limassol russische Kriegsschiffe (der Zerstörer „Admiral Pantelejew“, der Tanker „Petschenga“ und das Versorgungsschiff „Fotij Krylow“) Anker an der KĂĽste von Zypern warfen. Ein Aufsatz in der britischen Zeitung The Times of London vom Samstag, den 18. Mai 2013 sorgt fĂĽr Furore. Das soll er auch, schliesslich wurde dieser dafĂĽr gedruckt. Gibt man bei Suchmaschinen den Beginn der Wörter der wichtigsten Aussage ein, werden sämtliche internationalen Medien aufgelistet, die diese unkritisch ĂĽbernehmen. Die meisten Zeitungen beschränken sich auf die blosse Wiederholung der kurzen Botschaft. Andere wiederum ranken noch je nach Gustus und Weltanschauung einige Informationen mehr zum „Thema“ herum.

Umfrage: BĂĽndnis 90/Die GrĂĽnen nur noch vier Prozent hinter CDU/CSU

Die neueste Sonntagsfrage bei Forsa zeigt eine weitere Fortsetzung der Aufholjagd der einzigen etablierten parlamentarischen Partei, die noch gesellschaftliche Opposition zu Nomenklatura und Regierungsverhältnissen der alten „Volksparteien“ repräsentiert. Der parlamentarische Diskurs, sowieso von Gesellschaft und Realität entfremdet, entscheidet sich nun zwischen der Rechtsunion und den BĂĽndnisgrĂĽnen. Entscheidet er sich dort nicht mehr, werden anderen Parteien ihren Platz einnehmen.