Julian Assange: PresseerklÀrung in der Botschaft von Ecuador in London zu Asylantrag

Videointerview vom 21.Mai 2012 mit Assange und dem PrĂ€sidenten von Ecuador, Rafael Correa, ĂŒber die Rolle der Medien in der Berichterstattung am Fallbeispiel seines Landes Nachdem der Oberste Gerichtshof von Grossbritannien den schwedischen Auslieferungsantrag des Wikileaks-GrĂŒnders fĂŒr rechtmĂ€ssig erklĂ€rt und alle weiteren BerufungsantrĂ€ge abgelehnt hat, beantragte Julian Assange Asyl in Ecuador. Das Aussenministerium von Ecuador bestĂ€tigte gestern den Antrag. Der Wortlaut der PresseerklĂ€rung kann im Original (in spanischer Sprache) auf der entsprechenden Regierungswebseite des sĂŒdamerikanischen Landes hier gelesen werden.

Ecuador weist US-Botschafterin aus

Diplomatin hatte sich geweigert, zu Wikileaks-Depeschen Stellung zu nehmen. Botschaft hatte interne Informationen aus dem Polizeiapparat Quito/Washington. Die Regierung von Ecuador hat die Botschafterin der USA in diesem sĂŒdamerikanischen Land, Heather Hodges, zur Persona non grata erklĂ€rt und zur sofortigen Ausreise aufgefordert. Das berichtet der lateinamerikanischen Nachrichtensender Telesur unter Berufung auf den ecuadorianischen Außenminister Ricardo Patiño, der die Entscheidung in der Hauptstadt Quito auf einer Pressekonferenz bekanntgab.

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SĂŒdamerika verurteilt Angriff auf Libyen

Ecuadors Vizeaußenminister verweist auf weitgehende Ablehnung einer Intervention. Regierungsgegner ziehen Parallelen zu Lateinamerika Quito. Mehrere Regierungen SĂŒdamerikas haben besorgt ĂŒber den Angriff der französischen Luftwaffe auf Libyen reagiert. Die StaatenbĂŒndnisse ALBA und UNASUR hatten in den vergangenen Tagen und Wochen wiederholt auf eine friedliche Lösung des innenpolitischen Konfliktes in dem arabischen Staat gedrĂ€ngt.

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