Keine weiteren Truppenentsendungen nach Afghanistan!

Aktuell mĂŒssen wir feststellen, dass der Einsatz von zeitweise mehr als 100.000 Soldat*innen aus NATO-Staaten, Angriffe mit bewaffneten Drohnen, die LuftschlĂ€ge von Kundus 2009 und der Einsatz der bislang grĂ¶ĂŸten konventionellen Bombe durch die Trump-Regierung 2017 sowie all die militĂ€rischen und zivilen Opfer die NATO und ihre VerbĂŒndeten ihrem Ziel keinen Schritt nĂ€her gebracht haben. Selbst der seit sechs Jahren als Exit-Strategie verfolgte Aufbau der sog. Afghanischen SicherheitskrĂ€fte (Afghan National Security Forces, ANSF) hat sich in den letzten Wochen als Popanz und grandioser Fehlschlag erwiesen, der letztlich von der NATO gelieferte RĂŒstungsgĂŒter in die HĂ€nde der Taliban ĂŒberfĂŒhrte.

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Warum Daniel Hale Dankbarkeit verdient, nicht GefÀngnis

Bewegt von seinem Gewissen, entschied er sich, ein WahrheitsverkĂŒnder zu werden.

Die US-Regierung behandelt ihn als eine Bedrohung, einen Dieb, der Dokumente gestohlen hat, und einen Feind. Wenn die normalen Menschen mehr ĂŒber ihn wĂŒssten, wĂŒrden sie ihn vielleicht als Helden betrachten.

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Im Gegensatz zu dem, was Biden gesagt hat, wird die US-KriegsfĂŒhrung in Afghanistan fortgesetzt

Der US-Krieg gegen Afghanistan wird nicht enden, nur weil PrĂ€sident Biden und die US-Nachrichtenmedien uns das sagen. Wie Guljumma und zahllose andere Afghanen erfahren haben, sind die Soldaten vor Ort nicht das einzige Maß fĂŒr die grausame KriegsfĂŒhrung.

Egal, was das Weiße Haus und die Schlagzeilen sagen, die US-Steuerzahler werden nicht aufhören, das Töten in Afghanistan zu subventionieren, bis es ein Ende der Bombardierungen und der „Spezialoperationen“ gibt, die in Geheimhaltung gehĂŒllt bleiben.

Berg-Karabach und der „erste echte Drohnenkrieg“

Aserbaidschan verfĂŒgt ĂŒber bedeutende Rohölreserven und ist der 19. grĂ¶ĂŸte Ölexporteur der Welt. Etwa 10 Prozent der Ölförderung geht nach Israel und decken damit circa 40 Prozent des Ölbedarfs des Landes ab. Laut SIPRI hat Israel im Gegenzug Aserbaidschan zwischen 2006 und 2019 Waffen im Wert von 825 Millionen Dollar verkauft, darunter etliche Kampfdrohnen und ‚herumlungernde Munition‘, im allgemeinen Sprachgebrauch auch unter dem Begriff ‚Kamikaze-Drohnen‘ bekannt.

Die NATO ist ein schlechter Einfluss

Ricochet berichtete kĂŒrzlich ĂŒber interne Regierungsdokumente bezĂŒglich einer Diskussion ĂŒber den Verkauf von Sensoren fĂŒr bewaffnete Drohnen an die TĂŒrkei. Im letzten FrĂŒhjahr genehmigte die Trudeau-Regierung eine Ausnahmeregelung vom Waffenexportverbot in die TĂŒrkei, die es dem in Ontario ansĂ€ssigen Unternehmen L3Harris Wescam erlaubte, seine Technologie zur thermischen Überwachung und zum Zielen von Laserraketen zu verkaufen. Diese wurde anschließend im tödlichen Konflikt zwischen Aserbaidschan und Armenien um Berg-Karabach eingesetzt.

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