Kongressausschuss: BP verĂĽbte chemisches „Flächenbombardement“ im Golf von Mexiko

Der Ă–lmulti BP hat im Gebiet um die explodierte Ă–lplattform „Deepwater Horizon“ auch in den letzten Monaten exzessiv hochgiftige Dispersionsmittel eingesetzt. Die US-KĂĽstenwache genehmigte die Chemieeinsätze. Neben BP in die Affäre verwickelt: der Sonderbeauftragte der US-Regierung (ein ex-Admiral der KĂĽstenwache), die Umweltschutzbehörde, sowie der weltweit größte Offshore-KonzernTransocean. Zusammen sitzen alle Beteiligten in einem „Vereinigten Kommandozentrum“. Nun flog das Ganze durch einen quasi offenen Brief des Vorsitzenden eines Sonderausschusses der Kongresskammer Repräsentantenhaus an den Sonderbeauftragten der Regierung auf. Seit der Explosion der Ă–lplattform „Deepwater Horizon“ am 20.April hat der Ă–lmulti BP im Golf von Mexiko massiv hochtoxische Dispersionsmittel bzw Dispergatoren wie Corexit zur Bindung von Ă–lteppichen eingesetzt. Auf öffentlichen Druck hin verbot die US-Umweltschutzbehörde „United States Environmental Protection Agency“ (EPA) zwar in einer sehr allgemeinen Anweisung vom 24.Mai solche Chemieeinsätze, lieĂź aber gleichzeitig Ausnahmen zu. Der Vorsitzende eines Sonderausschusses des Kongresses hat nun durch einen quasi offenen Brief an den Sonderbeauftragten der Regierung an die Ă–ffentlichkeit gebracht, dass der massive Chemie-Einsatz des Ă–lkonzerns einfach weiter ging.

Dr. Larry Lowry von der University Of Texas Health Science Center at Tyler ĂĽber die Gifte der Ă–lpest und ihre Auswirkungen

Im folgenden Video spricht Dr. Larry Lowry ĂĽber die chemischen Zusammensetzungen im Golf von Mexiko, die durch die Ă–lpest entstanden sind, teils durch Austritte aus dem Ă–lleck sowie die zum Einsatz kommenden Dispersionsmittel und Gifte, die die Ă–lklumpen auflösen oder auf den Meeresgrund versenken sollen. Dr. Lowry erklärt die Reaktionen dieser Verbindungen, die Entstehung neuer Chemiecocktails und ihre gefährlichen Auswirkungen auf den Menschen, die Tierwelt und die Pflanzen. Was sind einige der Gefahren fĂĽr die Kinder? Was sind die langfristigen Auswirkungen der Exposition gegenĂĽber dem Ă–l, sind es Dämpfe oder Dispersionsmittel? Dr. Lowry ist ein hochangesehener Wissenschaftler an der Universität von Texas am Health Science Center at Tyler. Anfang Januar 2007 wurde Lowry zum Direktor des UTHSCT‘s Environmental Health Graduate Program ernannt. Zusätzlich zu seiner Position bei UTHSCT ist Dr. Lowry ausserordentlicher Professor der Umweltwissenschaften an der SFA. Er ist Co-Direktor des Southwest Center for Pediatric Environmental Health , welches sich auf dem Gelände des UTHSCT befindet. Er ist auch Vorsitzender des Biological Exposure Indices Committee of the American Conference of Governmental Industrial Hygienists.

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BP-Affäre Deepwater Horizon: Gibt es ein umweltschonendes Dispersionsmittel?

Zu der seit ĂĽber zwei Monaten andauernden Affäre um die Ă–lpest im Golf von Mexiko, in der sowohl die Washingtoner Regierung, als auch der weltweit operierende Energiekonzern „British Petroleum“ (BP) durch faktische Sabotage, Verantwortungslosigkeit und absolutes Nichtstun glänzen, interviewte nun Jens Blecker  fĂĽr „Infokrieger News“ Herrn Walter und Frau Rawanelli, Geschäftsleitung des Betriebs „Biosativa“ (1).

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