Demokratie oder Euro-System: Die Wahl der Wahl

In Deutschland zieht eine Volksabstimmung ĂĽber das Euro-System und seine systemischen Komponenten wie den „Europäischen Stabilisierungsmechanismus“ ESM herauf. In Griechenland stehen Parlamentswahlen an. Doch nicht nur diese beiden, sondern alle europäischen Demokratien sehen sich einem finanziellen Feldzug gegenĂĽber, der sie in ihrer Substanz bedroht und der ihnen nur eine Wahl lässt: die Wahl selbst. Der „Focus“ bewirbt heute einmal mehr den ehemaligen Bundesbanker und Finanzsenator von SPD und Die Linke in Berlin, dem keine Hetze gegen Arme, Religionen und dem friedlichen Zusammenleben der Völker in der Republik zu billig ist. Ganz besonders billig ist der erneute Versuch, Unmut und gesellschaftliches Protestpotential gegen das auf ganzer Linie destruktive, antiwirtschaftliche und antidemokratische Finanz- und Währungssystem „Euro“ in die rechtsreaktionäre, xenophobische, nationalistische und wirtschaftsfaschistische Ecke von Thilo Sarrazin zu lotsen.

Frankreich und Deutschland brauchen die Zwei-Staaten-Lösung

Die Kanzlerin von Deutschland, Angela Merkel, sowie ihr bisheriger Angestellter im Elysee-Palast, haben nicht nur versucht sich ihre eigenen Republiken zu sparen. Unter dem vom weltweiten Banken-Kartell, mit seinen am 4. November 2011 offiziell vom G20-Regierungsbund ernannten 29 Systembanken, kontrollierten System Merkel wurden seit Inkrafttreten des Lissabon-Vertrags alle 27 Demokratien im Staatenbund „Europäische Union“ einem finanziellen Angriffskrieg unterzogen, angefangen mit den 17 Ländern im Währungsgebiet „Euro“. Die Strippenzieher von Merkels neuem Pariser Verwalter Francois Hollande, als designierter LandesfĂĽrst eines zukĂĽnftigen pan-europäischen Bundesstaates Frankreich, haben sich nun bereits eine Frist von 45 Tagen gesetzt, in welcher sie den Franzosen irgendeine virtuelle Roadmap fĂĽr die Besserung ihrer Lebensverhältnisse verkaufen mĂĽssen.

Demokratie-Krise im Euro-System: FR fälscht Aussage von Piratenpartei-Vorsitzenden Sebastian Nerz

Die meisten MitbĂĽrgerinnen und MitbĂĽrger haben sich bereits daran gewöhnt, in der von etablierten Partei-Organisationen und einer Handvoll Konsortien beherrschten Informationsindustrie nur Mist zu lesen. Aber was sich die ab 2006 zuerst vom SPD-Medienkonsortium „Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft“ und dann gemeinsam mit dem DuMont Schauberg Verlag kontrollierte „Frankfurter Rundschau“ heute geleistet hat, erfĂĽllt den Tatbestand einer Fälschung.

Bekenntnis eines Optimisten

Aber trotzdem sind mächtige Kräfte am Werk, ungesehene und ungehörte, die die Dinge zum Besseren verändern können. Es ist wie das Errichten eines Dammes an einem Fluss. Hinter dem Damm steigt das Wasser langsam, still, unbemerkt. Eines Tages bricht der Damm ganz plötzlich, und das Wasser überschwemmt die Landschaft.

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Jenaleaks.de startet fĂĽr mehr Demokratie durch Transparenz

„Wer in seinem Land die Demokratie voranbringen will, sollte nicht auf die Erlaubnis dafür warten.“ – Brülent Ecevit (*1925), türk. Politiker

Unter diesem Motto ist die Plattform www.jenaleaks.de gestartet. Einige Jenaer BĂĽrger sind der Meinung, das gerade in Jena, aber auch in ThĂĽringen solch eine Plattform notwendig ist.