Schluss mit der ArbeitgeberwillkĂŒr!

Überhaupt will die DB diesen Tarifkonflikt bis zum Gesetz zur Tarifeinheit im Juli 2015 aussitzen, damit sie kĂŒnftig mit der EVG arbeitgeberfreundliche TarifvertrĂ€ge schließen kann. Wer so mit seinem eigenen Zugpersonal umgeht, lĂ€sst ihm gar keine andere Wahl, als mit dem Ultima-Ratio-Mittel Arbeitskampf fĂŒr echte Verbesserungen zu kĂ€mpfen. Das haben uns die Kollegen auch in der BetriebsrĂ€tekonferenz in Darmstadt bestĂ€tigt. Schon im Editorial 2010 habe ich geschrieben, dass Offenheit und Ehrlichkeit fĂŒr alle Amtsinhaber und Mitglieder gelebte Praxis sind. Wir halten uns auch 2015 daran.

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„Man kann nicht schlichten ĂŒber das Grundgesetz“: Die Pressekonferenz der Gewerkschaft Deutscher LokomotivfĂŒhrer

„Wir haben deshalb so lang verhandelt, weil die Bahn in all ihren Angeboten bisher dieses immer zur Grundbedingung gemacht hatte – allerdings immer sehr gut versteckt: in wabbeligen Formulierungen, in fadenscheinigen Argumentationslinien hat sie immer die gleiche Vorbedingung gestellt. Und nun hat sie sie zu Papier gebracht. Nach langen Verhandlungen in den HintergrundgesprĂ€chen. Und wir haben uns erlaubt, unsere Grundrechte nicht an der Garderobe abzugeben, sondern zu sagen: Das werden wir nicht tun. Weder im Vorgriff auf das Gesetz, noch ĂŒberhaupt. Weil wir die Grundrechte nicht als teilbar sehen.

Und das ist auch der Grund, warum wir die Schlichtung ablehnen. Man kann nicht schlichten ĂŒber das Grundgesetz. Das dĂŒrfte jedem in diesem Raume klar sein. Und den Menschen da draußen auch.“