O.P.C.W.-Sabotage in Douma: Übles Doppelspiel auch vom Kreml

Die Untersuchung der "Organisation für das Verbot von Chemiewaffen" (O.P.C.W.) bezüglich dem angeblichen Chemiewaffen-Einsatz in Douma (Duma) in der Region Ghouta wird von allen Kriegsparteien sabotiert. In perfider Taktik der von uns bereits vielfach umschriebenen großen Koalition des Krieges und eines imperialen Komplexes mit ihrem Doppelagenten Wladimir Putin als Zaren über die Russische Föderation, spielen sich dabei die Involvierten gegenseitig die Bälle zu, verzögern eine Aufklärung der Affäre, mobilisieren ihre Propaganda-Einheiten und Fusstruppen und heucheln bis zum Erbrechen.

Strategisches Ziel ist dabei weder irgendein Sinn oder Sieg in irgendeinem Konflikt oder gar im siebzehnjährigen weltweiten Terrorkrieg ("global war on terror"), sondern dessen Kontinuität. weiterlesen

Technologie ersetzt Strategie bei US-Militäroperationen

Wieder einmal hat das US-Militär Tomahawk-Marschflugkörper gegen Syrien gestartet, sowie eine neue Waffe namens JASSM-ER, die als "ein aus der Luft abgefeuerter Tarnkappen-Langstreckenflugkörper" bezeichnet wird. Laut FP: Foreign Policy wird die letztgenannte Waffe "wahrscheinlich von Tokio genau beobachtet, wo Militärbeamte erwägen, die Rakete zu kaufen, um dem Militär des Landes eine weitreichende Schlagkraft gegen nordkoreanische Ziele zu verleihen", berichtet die Japan Times. Kurz gesagt, das US-Militär demonstrierte eine neue Waffe für einen Verbündeten und potenziellen Kunden, während es ein Land (Syrien) angriff, das keine Möglichkeit hat, direkt gegen die Vereinigten Staaten von Amerika zurückzuschlagen. weiterlesen

Warum erzählen sie uns durchsichtige Lügen?

US-Amtsträger und die Sudelmedien sagen uns, dass der illegale US-Raketenangriff auf Syrien Anlagen zerstört hat, in denen Chlor und Sarin gelagert und hergestellt werden. Wenn das wahr wäre, wäre dann nicht eine tödliche Wolke freigesetzt worden, die weit mehr Menschen das Leben gekostet hätte, als bei dem angeblichen syrischen Chemieangriff auf Douma behauptet wurde? Wäre der US-Raketenangriff nicht identisch mit einem Chemiewaffenangriff und würde damit die USA und ihre Vasallen in die gleiche Kategorie einordnen, in die Washington Assad und Putin einzuordnen versucht? weiterlesen

Doppelagent Putin

Dritte Amtseinführung von Wladimir Putin am 7. Mai 2012, Screenshot aus Liveübertragung

Der ranghöchste Funktionär seiner staatlichen Hierarchie ist nicht einmal mit Russland verbündet, geschweige denn mit Syrien, dem Iran oder irgendeinem anderen aus der U.S.-Hegemonie seit Jahrzehnten attackierten oder direkt angegriffenen Land. In Wirklichkeit dient Wladimir Putin dem von uns bereits mehrfach beschriebenen imperialen Komplex und einer seit bald siebzehn Jahren den weltweiten Terrorkrieg führenden großen Koalition des Krieges und internationalen Kriegslobby und strebt deren noch effektivere Kollaboration an.

Putins Rolle dabei ist ähnlich dem eines der vielen Monarchen vor und im Ersten Weltkrieg. Und seine Funktion, wie der "prorussischen", also der pro-regierungs-russischen Lobby insgesamt, ist es, in verdeckter Dialektik mit ihren spiegelbildlichen "proamerikanischen" bzw "proeuropäischen" Pendants in der U.S.-Hegemonie die jeweilige innere Opposition, gerade die fortschrittliche und pazifistische, in Verbindung mit dem jeweils anderen Blockgegner zu bringen, sie von diesem absorbieren zu lassen und so im Inneren erst zu diskreditieren und letztlich neutralisieren zu können. weiterlesen

Ex-Geheimdienstanalysten veröffentlichen Memorandum an Trump zu Syriens „Chemiewaffen“

Veteran Intelligence Professionals für Sanity (V.I.P.S.) veröffentlichte am 11.April 2017 einen offenen Brief mit dem Titel: "Syrien: War es wirklich ein „Chemiewaffen-Angriff?“ an den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. In zwölf Punkten werden die Ereignisse seit 2013 zum Einsatz von Giftgas in Syrien bis zur derzeitigen Eskalation mit den immer gleichen Vorwürfen der U.S.A. und ihren Alliierten, die syrische Regierung hätte Giftgas in Idlib eingesetzt, hinterfragt. V.I.P.S. weist zudem auf das Entsorgungsprogramm von Chemiewaffen-fähigen Stoffen im Auftrag der Organisation der Vereinten Nationen hin. weiterlesen