Bundesweit gehen die Studenten und Studentinnen an Dutzenden von UniversitĂ€ten in die nĂ€chste Runde des Bildungsstreiks. Mit der Zeit entwickeln sich dezentral und basisdemokratisch Ideen und AnsĂ€tze fĂŒr eine neue Zeit. Dabei haben nun in einem „ersten Forderungskatalog der Freiburger Studierenden“ diese Eckpunkte einer lang ĂŒberfĂ€lligen und von allen etablierten Parteien bislang systematisch unterdrĂŒckten gesellschaftlichen Debatte erstellt. Sie beleuchten dabei, kompetent und pragmatisch, eine FĂŒlle von Tabuthemen und verschwiegenen Dogmen in der Republik – darunter der Einfluss von Konzernen und Profitinteressen auf die UniversitĂ€ten und Bildungschancen der Bevölkerung. Die Freiburger Studierenden, welche seit 10 Tagen ihr Audimax in der Albert-Ludwigs-UniversitĂ€t Freiburg besetzt halten, haben sich in einem „Ersten Forderungskatalog“ (1) an die Ăffentlichkeit gewandt. In diesem stellen sie an Bundesregierung, Landesregierung und Rektorat gerichtete Forderungen; u.a. „die Reflexion ĂŒber das der Bildung zugrunde liegende Menschenbild“. Dabei ĂŒbersah die aktive Studentenschaft Freiburg offensichtlich die Notwendigkeit, diese Forderungen auch ins Weltinformationsnetz zu stellen. Es war die „Badische Zeitung“, welche diese dokumentierte und den Studierenden auch die Gelegenheit gab, ihre Forderungen in Form von Interviews (2) dazulegen. 2000 Studenten untersĂŒtzen den Bildungstreik und seine Forderungen in Freiburg durch eine Demonstration. Derweil geht der Bildungsstreik der Studierenden bundesweit in die nĂ€chste Runde. Zur Zeit…