Der Washingtoner Konsens ist gebrochen

Eine Analyse über Hintergründe zum Fall Strauss-Kahn, zur vermeintlichen Schuldenkrise in den USA, das Scheitern der „Globalisierung“ und gänzlich neue Zeiten. Vorgestern besuchte Timothy F. Geithner den recht vornehmen Harvard Club of New York. Dort forderte der Finanzminister der USA den Gouverneursrat des Internationalen Währungsfonds (IWF) auf, zu einer Sondersitzung zusammen zu treten und anstelle vom inhaftierten Dominique Strauss-Kahn einen neuen Managing Director zu wählen. Im typischen Amtszynismus verkündete Geithner zur Strauss-Kahn-Affäre (1): „Ich kann zur der Sache keinen Kommentar abgeben, aber (Strauss-Kahn) ist offensichtlich nicht in der Position den IWF zu leiten und es ist wichtig, dass das Board (Anm.: „Board of Governors“, Gouverneursrat) formell jemanden für eine Interims-Periode an die Stelle setzt, der als Direktor („Managing Director„, IWF-Direktor) fungiert.“ Entgegen landläufiger Meinung ist die „Sonderorganisation“ der „Organisation der Vereinten Nationen“ (UNO) vor der UNO gegründet worden. Die UNO Charta wurde am 26. Juni 1945 in San Francisco unterzeichnet. Der IWF dagegen entstand mit den Bretton-Woods-Verträgen am 22.Juli 1944 durch die 2.Weltkriegs-Alliierten von 44 Staaten unter der Leitung der USA, Großbritanniens und Frankreichs. Witzigerweise schuf Bretton Woods auch die IBRD, die „International Bank for Reconstruction and Development“. Es gab da kürzlich einen Anlass, sich dessen mal wieder bewusst zu…

Obama-Osama-Samba-Party in Fort Campell

Rückfall ins Barbarentum: das ungesetzliche erfolgreiche Töten von ausländischen Staatsbürgern durch geheime Einsatzkommandos erhält durch das Verbreiten der Osamageschichte keineswegs eine Legitimation. Hier sollten sich Politiker und Funktionäre mit ihrer offen zur Schau getragenen Zustimmung bewusst sein, dass sie sich als ungesetzliche Beihelfer zum Mord und an einem Verbrechen durch geheime Killerkommandos offenbaren – ganz gleich, ob die White House-Story Glauben findet oder nur geheuchelte Zustimmung. Nichts hat sich seit zweitausend Jahren in ihrem Denken und Handeln geändert, wie dieses Beispiel der Senatoren aus den Tagen des Römischen Reiches – des Super-Empires – zeigt: Macht, Landraub, Opfern der Soldaten in einem fremden Land: Zurück in die Gegenwart: angeordneter Freudentaumel in Fort Campell, 6.Mai 2011

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Bradley Manning-Song auf Obamas privater Wahlspendengala-Betteltour

Mehr als 75000 Dollar zahlten Akteure für ihren kurzen Auftritt mit dem Protestlied “Free Bradley Manning” Rückblende: Barack Obamas Versprechen auf den unzähligen Wahlkampfveranstaltungen vor seiner Präsidentschaft, die im Widerspruch zur eingetretenen enttäuschenden Politik in seiner Amtszeit stehen, die die Hoffnung dieser Menschen an seine Person betrogen hat (Die grösste Präsidentenpfeife auf diesem Planeten). „One Voice Can Change a Room“ – allerdings ist es nicht die Stimme für Obama. Präsidenten der Republikaner und Demokraten sind im Zweiparteienland der ehemaligen, angeblich unbegrenzten Möglichkeiten seit dem Tod von J.F.Kennedy einfach nur austauschbar.

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Mit seiner Überstellung nach Kansas setzt das Militär weitere Schritte zur Isolierung von Bradley Manning

Der angebliche WikiLeaks-Informant soll aus der Nähe seines Verteidigers und der Unterstützer aus der Washingtoner Region entfernt werden; die in Kansas wohnenden Unterstützer bereiten sich allerdings bereits darauf vor, die Führung der Unterstützungsmaßnahmen zu übernehmen. „Militär und Regierung waren schockiert über das Ausmaß der Unterstützung, die Bradley Manning weltweit bekommen hat – besonders an den Toren von Quantico, Virginia. Im vergangenen Monat demonstrierten 500 Unterstützer in der Nähe des Marinegefängnisses, in dem der Gefreite Manning seit August 2010 eingesperrt ist. Es war kein Geheimnis, dass wir planten, ein, zwei tausend Menschen für ein bevorstehendes Hearing vor der Verhandlung in der Region Washington zusammenzubringen,“

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