WaffenbrĂŒderschaft ist kein Friedensprojekt

2007 erklĂ€rte sich die EuropĂ€ische Union im Rahmen des Lissabonvertrags zum MilitĂ€rbĂŒndnis und erhielt dennoch 2012 den Friedensnobelpreis. Seit Ende 2017 hat sich in der EU eine Koalition der Willigen zu mehr AufrĂŒstung und mehr Kriegsbereitschaft verpflichtet. Dennoch reden zwischenzeitlich viele vom „Friedensprojekt Europa“ als sollte dieses demnĂ€chst heiliggesprochen werden. So wichtig es ist, dass zwischen Deutschland und Frankreich heute kein Krieg mehr droht, so wenig darf man europĂ€ische Freundschaft mit europĂ€ischer WaffenbrĂŒderschaft verwechseln. Wo Europa drauf steht ist keineswegs in jedem Fall ein humanistisches Projekt drin.

ICAN-StÀdteappell

Das Engagement von StĂ€dten ist wichtig, um Druck auf die Bundesregierung auszuĂŒben, damit diese auf den Willen der Bevölkerung achtet. Wenn StĂ€dte die Regierung dazu auffordern, dem Vertrag zum Verbot von Atomwaffen beizutreten, ist dies eine spĂŒrbare Mahnung, dass die hier in Deutschland lebende Menschen Massenvernichtungswaffen ablehnen. Die Bundesregierung ignoriert diese Sicht bisher.

Was kann ich tun? Sie können die Mitglieder des Stadtrates oder des Senats Ihrer Stadt auffordern, sich dem Appell anzuschließen. In jeder Stadt sieht der Weg anders aus, also muss man sich zunĂ€chst fragen, wie das genau geht, beispielsweise durch eine Fraktion oder einen Ausschuss.

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Urenco vervierfacht Urananreicherungsgrad

Mit der AnkĂŒndigung von Urenco setzen sich die deutschen MiteigentĂŒmer RWE und EON sowie die Aufsicht fĂŒhrende Bundesregierung klar fĂŒr einen gefĂ€hrlichen Ausbau des Atomsektors ein. Das neue Produkt „HALEU“ (high assay low-enriched uranium) kommt extrem nahe an die 20%-Grenze bei der Urananreicherung. DarĂŒber gilt Uran als hochangereichert und waffenfĂ€hig.

Ein möglicher Grund warum Nordkorea weiter auf seinen Nuklearwaffen hockt

Der Hanoi-Gipfel von U..-PrĂ€sident Donald Trump und Nordkoreas Staatschef Kim Jong-un ist vorzeitig beendet. Trumps anschließende Pressekonferenz sprach diesbezĂŒglich einige BĂ€nde: Nordkoreas StaatsfĂŒhrung drĂŒckt sich um die Denuklearisierung, die sie im Gegenzug zur Aufhebung der U.N.O.-Sanktionen und einem Friedensvertrag zu liefern hat. Dazu gehört auch, endlich die in ihrem Besitz befindlichen Nuklearwaffen (Atombomben, Wasserstoffbomben, etc) herauszurĂŒcken.

Warum aber macht dies Nordkorea nicht?

Bundesregierung soll Stationierung neuer Raketen in Europa verhindern

Die USA entwickeln neue Atomsprengköpfe fĂŒr ihre Raketen und demnĂ€chst geht auch die B61-12-Atombombe in Produktion. Diese könnte auch bald schon in Deutschland stationiert werden. Um die neuen Atombomben einsetzen zu können, erwĂ€gt das deutsche Verteidigungsministerium den Kauf neuer US-Kampfjets, denn die Bundeswehr-Tornados sollen ersetzt werden und sind nicht mehr in der Lage, die neuen „smarten“ Bomben zu steuern.

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