Warum dieser BLOG?

Seit dem verbrecherischen Überfall der NATO auf Jugoslawien ist Antiwar.com die Website, die ich besuche, sobald ich den Computer einschalte. Als einzige Website, die sich als gegen den Krieg gerichtet deklariert, ist Antiwar.com thematisch festgelegt und bemĂŒht sich Tag fĂŒr Tag, diesem Anspruch gerecht zu werden, was großteils auch gelingt. Im Lauf der Zeit hat sich ein echtes VertrauensverhĂ€ltnis zwischen antiwar.com und antikrieg.com entwickelt. Na ja, antikrieg.com ist ja ebenso thematisch festgelegt und ich hoffe, ebenfalls diesem Anspruch gerecht zu werden!

Was hat das alles mit diesem Blog zu tun?

Hin und wieder platzt mir der Kragen und ich schreibe selbst einen Artikel.

10 Jahre antikrieg.com

Heute vor zehn Jahren ging antikrieg.com in Betrieb. Der folgende Artikel von Gideon Levy hat mich damals so beeindruckt, dass ich mich entschloss, mit den mir zur VerfĂŒgung stehenden Möglichkeiten gegen Krieg, Ausbeutung und UnterdrĂŒckung aktiv zu werden. Das Internet bot sich als ideale Kommunikationsplattform an und – oh Wunder! – die Domain antikrieg.com war auch frei.

Alles Gute zum Geburtstag Antiwar.com!

Das World Wide Web eröffnete eine aufregende neue Welt mit dem Potenzial, die Kommunikation zu revolutionieren. Ich beschloss, eine Anti-Kriegs-Website zu starten. Ich habe etwas herumgecheckt und wissen Sie was? Antiwar.com war verfĂŒgbar!

Ich machte mich daran zu lernen, wie diese Internet-Sache funktioniert. Drei Jahre spĂ€ter war mein Hobby zu einer tĂ€glichen AktivitĂ€t mit einem betrĂ€chtlichen Besucheraufkommen geworden und begann, einiges an Interesse zu wecken. Ich veröffentlichte Nachrichten ĂŒber Bill Clintons Sanktionen und Bombardierungen des Irak. Dann kam der Krieg gegen Serbien (der „Kosovo-Krieg“), der Antiwar.com in grĂ¶ĂŸerem Ausmaß bekannt machte, und die großen Medien konzentrierten sich auf die neu entstehende Antikriegsbewegung online.

Wie – und warum – wir machen, was wir tun

Warum tun wir das? Warum sollte jemand so etwas tun? Hinter vielen, vielen TodesfĂ€llen stehen zahlreiche Geschichten. Viele sind Geschichten von lebenden atmenden Menschen, genau wie du und ich. Es sind Menschen mit Hoffnungen, TrĂ€umen und Familien, die sie geschĂ€tzt haben. Viele von ihnen waren nie eine Bedrohung fĂŒr die Gesundheit oder Sicherheit eines US-BĂŒrgers irgendwo in der Welt.