Was der aktuelle Pentagon-Bericht zu minderjährigen „Sexsklaven“ in Afghanistan dem U.S.-Kongress verschweigt

Am 2.Januar 2015 veröffentlichte Radio Utopie den Artikel „Vertuscht: Polizeiausbildung mit geduldeten Kinder-Sexsklaven in Afghanistan“. Dort schrieben wir ausfĂĽhrlich ĂĽber einen tödlichen Angriff auf den U.S.-MilitärstĂĽtzpunkt Dehli in der Provinz Helmand in Afghanistan am 10.August 2012 durch Aynoddin Khudairaham, einem sogenannten Sexsklaven des hochgradig kriminellen Chefs der Polizei, Sarwar Jan. Bei dem Angriff mit einer AK-47 des Polizeichefs, einem Racheakt Sarwar Jans, kamen drei U.S.-Soldaten ums Leben und mehrere weitere wurden schwer verwundet. Eine Woche später wurde versucht, ĂĽber die Washington Post diesen Angriff den Taliban zuzuschreiben.

CIA in Afghanistan: Neuauflage der Operation Phoenix?

Diese CIA-Teams in Afghanistan erinnern nicht nur an das Programm Operation Phoenix in Vietnam, die Todeskommandos Zentralamerikas und die schiitischen Folter- und Mördermilizen Bagdads, sondern sind auch deren direkte Nachfahren. Die CIA setzt eine lange Tradition der Anwendung von brutaler Gewalt durch indigene Regierungstruppen fort, in diesem Fall entlang sektiererischer/ethnischer Linien, in dem Versuch, die lokale Bevölkerung zu demoralisieren und letztlich zu besiegen.

Der orwell‘sche Kriegsstaat – Gemetzel und Doppeldenk

Nach den Bombenanschlägen, die beim Bostoner Marathon so furchtbar getötet und verstümmelt haben, versinken die Politiker und Massenmedien unseres Landes in tief empfundenem Mitleid – und reflexivem „Doppeldenk,“ das George Orwell beschrieb als die Bereitschaft, „jede Tatsache zu vergessen, die unbequem geworden ist.“