Vertrag zwischen Uni Köln und BAYER: Kooperation bleibt geheim

Der Vertrag zwischen dem Kölner UniversitĂ€tsklinikum und BAYER war im FrĂŒhjahr 2008 geschlossen worden und umfasste eine Zusammenarbeit in den Bereichen Onkologie, Neurologie und Kardiologie. Der damalige Wissenschaftsministers Andreas Pinkwart bezeichnete den Vertrag als die „weitest reichende Kooperation, die eine nordrhein-westfĂ€lische UniversitĂ€tsklinik bislang eingegangen ist“. Kurz darauf wurde der Einfluss des Konzerns durch die Ernennung des langjĂ€hrigen BAYER-Vorstandsmitglied Richard Pott zum Vorsitzenden des Kölner Hochschulrats weiter vergrĂ¶ĂŸert.

Verhandlungen, Dialog und Versöhnung statt Konfrontation

Eine Hauptursache der Gewalt in der Region liegt in der fortdauernden Ungerechtigkeit durch die israelische Besatzung, unter der die PalĂ€stinenser leiden. Laut dem PLO-Exekutivmitglied Dr. Hanan Ashrawi, die von 1991 bis 1993 die offizielle Sprecherin der palĂ€stinensischen Delegation im Nahost-Friedensprozess war, griffen israelische Besatzungstruppen allein in diesem Jahr tausende palĂ€stinensische Zivilisten an. Mehr als 3.000 ÜberfĂ€lle auf palĂ€stinensische StĂ€dte und Dörfer hĂ€tten stattgefunden, mehr als 30 PalĂ€stinenser seien durch israelische Truppen ermordet und mehr als 3.500 inhaftiert worden. Sie wies zudem auf mehr als 11.000 GewaltĂŒbergriffe von Siedlern auf PalĂ€stinenser in den letzten zehn Jahren hin. Als Besatzungsmacht hat Israel auch eine Schutzverantwortung der palĂ€stinensischen Bevölkerung gegenĂŒber. Statt diese wahrzunehmen, ĂŒberlĂ€sst sie die PalĂ€stinenser und PalĂ€stinenserinnen schutzlos den Übergriffen der Siedler.

Israelischer Verteidigungsminister fordert standrechtliche Hinrichtungen: Steinewerfer ‘an Ort und Stelle’ töten

Parlamentsabgeordneter Basel Ghattas von der gemeinsamen Liste sagte, dass die Polizisten „die Politik der Regierung umsetzen, wonach auf jeden arabischen VerdĂ€chtigen sofort zu schießen ist.“ Er kritisierte auch die israelischen Medien, weil sie die Frau als „Terroristin“ bezeichneten, obwohl sie niemanden angegriffen hat.

Das globale Finanzsystem: Die Titanic auf Kollisionskurs

Obwohl die EZB seit MĂ€rz 2015 pro Tag 2 Milliarden Euro aus dem Nichts schöpft und ins System pumpt, um ein Inflationsziel von 2 Prozent zu erreichen, lag die jĂ€hrliche Inflationsrate im September bei minus 0,1 Prozent. D.h.: Trotz der bis zum Herbst 2016 vorgesehenen Geldspritze in Höhe von insgesamt 1,2 Billionen Euro rutscht Europa derzeit in eine Deflation – bei einer Schuldenlast von insgesamt 9,4 Billionen Euro eine verheerende Entwicklung, denn Deflation bedeutet: Die Einnahmen von Staat und Unternehmen sinken, wĂ€hrend Schulden und Zinsen auf ihrem hohen Niveau verharren.

Categorized as: Aktuelles