Die „Atomverhandlungen“ um Iran sind eine Farce. Keiner will dort irgendetwas auĂźer Krieg.

Seit Jahrzehnten wird dem Iran wegen dessen Betrieb von Atomkraftwerken durch den Westblock mit seinem 9/11-Moment gedroht, einem (diesmal tatsächlichen) Angriff von außen, zur Stabilisierung der eigenen Gesellschafts- und Machtstruktur. Das ist keine Drohung, sondern das Angebot eines Arrangements auf Gegenseitigkeit. Genau dieses Arrangement verfolgen seit Jahren alle Beteiligten unter ekelerregendem Geschwätz und der Schinderei von Zeit und Menschen. Schluss mit dieser Farce!

Enttäuschter U.S.-Oberkriegstreiber: „Ich schäme mich fĂĽr mein Land, meinen Präsidenten und mich selbst“

Unendliches Leid wurde über die ukrainische Bevölkerung gebracht. John McCain hat allen Grund, sich für sein Land, den U.S.-Präsidenten und sich selbst zu schämen. Natürlich sieht es der Republikaner von der gegenteiligen Warte aus: nicht noch mehr getan zu haben, dem eigenen Empire einen ganzen Staat zu Füßen zu legen.

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Warum sind Russland und China (und der Iran) vorrangige Feinde der herrschenden Elite der Vereinigten Staaten von Amerika?

Mit einem Wort, die „Progressiven” des Westens betrachten jetzt die Vorgänge auf der Welt durch die falsche Linse, die gleiche, die ihre Beherrscher benützen, wenn es ihnen passt. Es ist an der Zeit, zur korrekten Art der Betrachtung dessen zurückzukehren, was auf der Welt vorgeht. Nur dann wird die antikoloniale und antiinterventionistische Bewegung in der Linken wiederhergestellt werden.