Unsere Welt ist ungerecht

Der Irak wurde verwüstet, wie ich selbst gesehen habe, als ich über die Kriege berichtete. Dieses kleine Land mit 23-25 Millionen Einwohnern, von denen sich ein Drittel in permanenter Revolte gegen die Regierung in Bagdad befand, wurde von der US-Luftwaffe und den Marschflugkörpern in Schutt und Asche gelegt. Zuerst 1990-1991, dann 2003 wurde alles, was von Wert ist, in Stücke gerissen: Krankenhäuser, Schulen, Lebensmittelfabriken, Chemiewerke, die Insektizide herstellen, Brücken und Kommunikationseinrichtungen. Kurz gesagt, alle Attribute eines modernen Staates.

Geschäftsführende Imperialisten

Bettelei der Kader fĂĽr Groko bei „S.P.D.“-Regionalkonferenzen. Luftblasen von Gabriel ĂĽber „Europa“ bei „Sicherheitskonferenz“. Von der Leyen als N.A.T.O.-Generalsekretärin ins Spiel gebracht. Bundeswehr soll nach TĂĽrkei, Afghanistan und Kuwait nun im ganzen Irak und damit an einer weiteren Landgrenzen um den Iran in Stellung gebracht werden.

David Petraeus: Goldmedaille in Schönreden

Ich werde Petraeus hier nicht beleidigen. Er selbst gab zu, dass seine „Errungenschaften“ im Irak und in Afghanistan „sowohl zerbrechlich als auch reversibel“ waren. Und als das haben sie sich herausgestellt. Die USA kämpften im Irak und in Afghanistan und verloren Tausende von Soldaten und Billionen von Dollar fĂĽr Gewinne, die wirklich kurzlebig waren. Trotz dieser katastrophalen und tragischen Realität bleibt Petraeus der Weise auf der BĂĽhne, der Mann fĂĽr die Analyse unserer endlosen Kriege auf PBS, Fox News und anderswo.

Die Abschreckungspolitik treibt die Welt an den atomaren Abgrund

Die Bundesregierung muss der Abschreckungspolitik und der Nuklearen Teilhabe den Rücken kehren und dem UN-Vertrag über ein Verbot von Atomwaffen beitreten. Das fordern die Friedensorganisationen IPPNW und ICAN Deutschland anlässlich der Münchener Sicherheitskonferenz, die am morgigen Freitag beginnt. „Union und SPD billigen im Koalitionsvertrag die weitere Stationierung und Aufrüstung der US-Atomwaffen in Deutschland. Das Regierungsprogramm zeugt angesichts der gegenwärtigen nuklearen Bedrohung von einer beunruhigenden Orientierungslosigkeit“, kritisiert Sascha Hach von ICAN Deutschland.

Categorized as: Aktuelles