Das Dienstags-Brett auf Radio Utopie

Heute senden wir den Vortrag von Tobias PflĂĽger von der IMI, den er am 4.3. im Jugendkulturzentrum Forum Mannheim zu strategischen Zielen der Bundesregierung im Krieg gegen Afghanistan gehalten hat. Der Beitrag ist von bermuda.funk Freies Radio Rhein-Neckar. Das Freie Radio Stuttgart ist heute mit einer Lesung der Briefe Ernst Tollers an Tessa dabei.

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INTERVIEW MIT EINEM EX-AGENTEN: „Wenn etwas auffällt, wird es immer dem Mossad in die Schuhe geschoben“

Zweiter Teil des Interviews mit Wilhelm Dietl, ehemals Agent des Bundesnachrichtendienstes (BND), ĂĽber sein Buch „Schattenarmeen“. 1.Teil: Wilhelm Dietl ĂĽber “Schattenarmeen” Das Interview fĂĽhrten die Redakteure ter und Daniel Neun. Zum Zeitpunkt des Gespräches, welches im Februar in Berlin-Mitte stattfand, war die Affäre um den Dubai-Mord noch nicht an die Ă–ffentlichkeit gedrungen. Radio Utopie: Bleiben wir bei Syrien. Ist die von Ihnen beschriebene Rolle des Schwagers von Präsident Assad, Assef Shaukat, als Spionagechef ähnlich zu bewerten wie z.B. die Rolle von Omar Suleiman in Ă„gypten, dem dortigen Chef des allgemeinen Nachrichtendienstes? Ist Shaukat der starke Mann hinter Assad? Wilhelm Dietl: Ich denke, es ist anders zu bewerten. Assef Shaukat war der starke Mann, fĂĽr eine Weile, und hat dann ĂĽberzogen als er sagte, er könne auch ohne weiteres auch Präsident sein in diesem Land. Das war natĂĽrlich ein Affront gegenĂĽber seinem Schwager und das konnte der nicht dulden. Also hat Assad ihn entmachtet und ihm einen einflusslosen anderen Posten gegeben, den er jetzt bekleidet. Also er wurde nicht unter den Kiel gejagt, oder sonst was, man hat ihn einfach wegbefördert.

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Kleiner Ratgeber fĂĽr Einsteiger im Internet: Recherche und Lesen

Internetzeitungen, Webseiten, Browser, Lesezeichen, Internetradio, einfachster Datenschutz, Remote, Update, blablabla – flĂĽchten Sie nicht. Lesen Sie. Es ist mir immer wieder aufgefallen, dass die Leute in Deutschland mittlerweile so eitel, verkommen, geizig und selbstgefällig geworden sind, dass sie nicht mehr nur aus lauter Dummheit keine einzige nĂĽtzliche Information mehr weitergeben, sondern schon aus Prinzip nicht. Dies soll nun also der Versuch sein genau denjenigen zu helfen, denen niemand hilft weil sie Hilfe brauchen. Das ist der Ratgeber fĂĽr die, ĂĽber die jeder Emotionsfaschist und Schlechtmensch immer am liebsten und am lautesten lacht, weil Sie da eben „auch durch“ mĂĽssen.  Weil er selbst was zu Lachen haben will.

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