Die HSH und der Hedgefonds Cerberus

ZunĂ€chst engagierte sich Cerberus im WaffengeschĂ€ft, kaufte diverse RĂŒstungsunternehmen auf und wurde unter dem Namen „Freedom Group“ zum bedeutendsten HandfeuerwaffenhĂ€ndler der USA. Mit der Übernahme von „DynCorp“ entstand ab 2010 ein „Sicherheits- und MilitĂ€runternehmen“, das weltweit Söldnerarmeen unterhĂ€lt und seine AuftrĂ€ge hauptsĂ€chlich von der US-Regierung bekommt.

Dabei helfen Cerberus seine hervorragenden Beziehungen in Washington: John Snow, von 2003 bis 2006 unter George Bush jr. Finanzminister, sitzt ebenso im Vorstand wie Dan Quale, von 1989 bis 1993 US-VizeprĂ€sident. Im Wahlkampf 2017 wurden sowohl an Donald Trump als auch an Hillary Clinton großzĂŒgige Wahlspenden gezahlt.

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Grossbritannien: Wildtier-Verbot im Zirkus

In Vorbereitung des Verbotes – welches dringend von TierschĂŒtzern gefordert und um diese vorlĂ€ufig zu beruhigen – wurde im Jahr 2012 eine PrĂŒf- und Untersuchungsgruppe ‘Post Implementation Review’ of the Welfare of Wild Animals in Travelling Circuses (England) Regulations 2012 eingerichtet, die die VerhĂ€ltnisse, wie die Tiere gehalten werden, durch Inspektionen zu kontrollieren und bei MissstĂ€nden einzugreifen hatte. Diese Regelung gilt bis 19.Januar 2020 und wird nicht ĂŒber dieses Datum hinaus erneuert. Damit ist der Weg frei, um das neue Gesetz zu verabschieden.

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Kaputtgesparte Bundeswehr? Nochmal zum Mitrechnen!

Bereits 2014 wurde in den deutschen Medien eine „Schrotthaufen-Debatte“ losgetreten, in der ein Artikel nach dem anderen die angeblich mangelnde AusrĂŒstung der Bundeswehr mit Verweisen auf eine unzureichende finanzielle Ausstattung verknĂŒpfte. Schon damals hieß es u.a. die Bundeswehr sei „stahlgewordener Pazifismus“ (Die Zeit), sie sei „Schrott“ (Bild), was kein Wunder sei, schließlich sei sie „chronisch unterfinanziert“ (Deutschlandfunk). Dennoch ist es auffĂ€llig, dass diese Kernbotschaften in der jĂŒngsten Zeit von nahezu der gesamten deutschen Medienlandschaft noch einmal deutlich penetranter widergekĂ€ut werden. Typisch hierfĂŒr ist etwa ein Kommentar der Tagesschau, in dem von einem „zwei Jahrzehnte dauernden, ruinösen Sparkurs“ die Rede ist, um dann direkt zur Forderung ĂŒberzuleiten: „Wer sagt, dass Deutschland militĂ€risch mehr Verantwortung ĂŒbernehmen soll, kann das nicht mit Kleingeld und warmen Worten untermauern. Die Bundeswehr muss ordentlich finanziert werden.“

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