55. Montagsdemonstration vom “Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21″

Stuttgart: Nachdem die Demonstration der ParkschĂĽtzer am Samstag den erfolgreichen Auftakt zu einem Wiederaufleben des Widerstands gegen das Industrie- und Regierungsprogramm „Stuttgart 21“ (S21) gab, startet heute nun die 55. Montagsdemonstration des „AktionsbĂĽndnis gegen Stuttgart 21“ um 18 Uhr am Arnulf-Klett-Platz vor dem vom Abriss bedrohten Hauptbahnhof. Dessen Architekt Paul Bonatz wĂĽrde heute seinen 133. Geburtstag feiern. Die Volksreporter von cams21.de senden live TV via Internet, Radio Utopie ĂĽberträgt.

US-Regierung: “Al Kaida” und “Taliban” aus Saudi-Arabien finanziert

Wie die ĂĽber Wikileaks veröffentlichten Daten und Protokolle des US-AuĂźenministeriums belegen, weiss die US-Regierung seit langem, dass Saudi-Arabien, Kuwait, Katar und weitere verbĂĽndete Monarchien der arabischen Region organisierte (para)militärische Attentäter und Milizen („terroristische Gruppen“) weltweit finanziert. Man zeigt sich darĂĽber schwer „besorgt“ in Washington. Und das schon seit Jahren. „Es ist eine permanente Herausforderung Saudi Arabiens Beamte davon zu ĂĽberzeugen die von Saudi Arabien ausgehende Finanzierung von Terrorismus als eine strategische Priorität zu behandeln.“ Diese vielsagende Aussage, die gestern die „New York Times“ zitierte, stammt von US-AuĂźenministerin Hillary Clinton persönlich und wurde in einem als geheim klassifizierten Memo des AuĂźenministeriums im Dezember 2009 archiviert.

GrĂĽne Ă–sterreichs bieten WikiLeaks Parteiserver an

Der Sicherheitssprecher Peter Pilz von den Grünen Österreichs teilte am heutigen Sonntag, den 5.Dezember 2010 mit, dass seine Partei WikiLeaks für die weiteren Veröffentlichungen von Dokumenten den Parteiserver zur Verfügung stellen würde. Zugleich forderte er die Regierung auf, Julian Assange politisches Asyl zu gewähren.

Categorized as: Allgemein

WikiLeaks erinnert an Diego Garcia, das geraubte verlorene Paradies

Deportation von der Insel im Indischen Ozean – Filmdokumentation “Stealing a Nation” von John Pilger und Buch „Island of Shame: The Secret History of the U.S. Military Base on Diego Garcia“ von David Vine Der Guardian veröffentlichte am 3.Dezember die von WikiLeaks offen gelegten Dateien in dem Artikel „WikiLeaks: Foreign Office accused of misleading public over Diego Garcia“ und lenkte somit die Aufmerksamkeit auf die Spionage- und Militärinsel Diego Garcia, die 750 Kilometer sĂĽdlich der Malediven eine wichtige strategische Lage einnimmt. Darin wird das britische Auswärtige Amt beschuldigt, eine IrrefĂĽhrung der Ă–ffentlichkeit ĂĽber das Schicksal von Tausenden eingeborenen Inselbewohnern durchgefĂĽhrt zu haben, die aus ihrer Heimat vertrieben wurden, um den Weg fĂĽr einen US-MilitärstĂĽtzpunkt zu ebnen, der von der US Navy und der US Air Force genutzt wird.