Der zweite Herzl

AM YOM KIPPUR-Abend letzte Woche, wenn wirkliche Juden in der Synagoge fĂŒr ihr Leben beten, saß ich am Tel Aviver Strand und dachte nach.
Es war mein erster Yom Kippur ohne Rachel, und die dunklen Wellen gaben meine Stimmung wieder.
Ich dachte ĂŒber unsern Staat nach, den Staat Israel, in dem ich sozusagen eine GrĂŒnderaktie habe.

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US Air Force-Mitarbeiter zockten mit „Mafia Wars“ ihren Drohnenfuhrpark buchstĂ€blich in Grund und Boden?

Betriebsinterne Online-Spieler legten möglicherweise zum Teil die Sicherheit der Creech Air Force Base, Heimat des unbemannten Drohnenarsenals der US Luftwaffe in Nevada lahm.

Vor genau einem Monat gab es die erste Pressemeldung ĂŒber die mit einer Schadsoftware infizierten Cockpits des MQ-1 Predator-Drohnenprogramms der US Armee, die seitdem weltweit sehr beachtet als Angriff und Gefahr auf die militĂ€rischen Systeme die Runde antrat.

Occupy Wall Street: Brookfield und Bloomberg geben nach – Zuccotti Park wird nicht gerĂ€umt

Die neue soziale Volksbewegung in der Ă€ltesten Republik der Welt hat in ihrem Streben nach Schaffung einer bislang fehlenden relevanten politischen ReprĂ€sentanz von ĂŒber 300 Millionen US-Amerikanern ein wichtiges Tauziehen gewonnen. Die in Kanada sitzende Kapitalgesellschaft Brookfield Properties, zu 50 % in EigentĂŒmerschaft der ebenfalls in Toronto sitzenden Kapitalgesellschaft Brookfield Asset Management und Besitzer des New Yorker Zuccotti Parks, wird New Yorks BĂŒrgermeister Michael Bloomberg und seine Polizei den Park nicht rĂ€umen lassen, sondern ein Arrangement mit den dort versammelten New Yorkern und Aktivisten von „Occupy Wall Street“ treffen. Dies gab New Yorks VizebĂŒrgermeister Cas Holloway bekannt, wenn auch nicht ĂŒber die Netzseite seiner eigenen New Yorker Stadtverwaltung, sondern ĂŒber den in den Niederlanden stationierten Informationsindustrie-Konzern BNO News.

Strom sparen statt Fahrpreise erhöhen: Kein Stuttgart 21!

ParkschĂŒtzer fordern Ende der stromfressenden Infrastrukturpolitik Stuttgart: Die ParkschĂŒtzer fordern die Bahn auf, endlich energiefressende Infrastrukturprojekte wie Stuttgart 21 und die Neubaustrecke Wendlingen-Ulm aufzugeben, statt ungeniert ihre Kunden mit Preiserhöhungen zu schröpfen. Alle reden vom Energiesparen, nur Bahnchef RĂŒdiger Grube setzt weiter auf Tunnelprojekte: Allein auf der 84 km langen Strecke Stuttgart-Ulm plant die Bahn ĂŒber 40 km Tunnel – bei grĂ¶ĂŸeren Höhendifferenzen als auf der bestehenden Strecke. Und jeder Tunnel kostet Strom, nicht nur im Bau, sondern aufgrund des wesentlich höheren Luftwiderstandes im Tunnel jedesmal, wenn ein Zug durchfĂ€hrt.

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Die Geostrategie EuropÀischer Macht

Anders als etwa in den Vereinigten Staaten wurde mit derartigen Begriffen auf EU-Ebene lange allenfalls hinter verschlossenen TĂŒren hantiert.[1] Sie stehen fĂŒr Machtpolitik und das Denken in EinflusssphĂ€ren und waren deshalb unvereinbar mit dem sorgsam gepflegten Mythos von der ‚Zivilmacht Europa‘: „Die GrĂŒndungsphilosophie der EWG, aus der die EG und dann die EU wurden, richtete sich nach innen und entwickelte ein Gegenkonzept zu Geopolitik und zu geostrategischen Dimensionen: Befriedung, Aussöhnung und politische Kooperation durch wirtschaftliche Verflechtung als Antithesen zur Geopolitik und zum Imperialismus.“[2]