GEW setzt sich fĂŒr die Umbenennung der Duisbergstraße ein

Duisberg war Gewerkschaftsfeind und verlangte als Mitglied der rechtsextremen Deutschen Vaterlandpartei die Annexion der im 1. Weltkrieg besetzten Gebiete in Belgien und Frankreich. Schon bald danach forderte er „deutschen Lebensraum“ in Polen und Russland und unterstĂŒtzte die aufkommenden Nationalsozialisten, denen die IG Farben mit Millionen-Spenden auf die Beine halfen, wofĂŒr diese sich nach der MachtĂŒbernahme 1933 mit Absatz- und Mindestpreisgarantien fĂŒr synthetisches Benzin bedankten.

Ja, wer hat denn hier nicht zugehört, Herr OberbĂŒrgermeister?

Herr OberbĂŒrgermeister, eine sachlich ausgerichtete Diskussion scheint sich wegentwickelt zu haben, hin zu leeren Formen von politischem Symbolismus. Ganz nebenbei ist der Ton untereinander in Teilen ausgesprochen rĂŒde geworden. Mutige und an der Sache orientierte QualitĂ€tsentscheidungen aller Verantwortlichen sind wichtig – und nicht ein „Handeln, das sich an den Kategorien persönlichen oder parteipolitischen Machtgewinns orientiert“.

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