Ein kleines bisschen Schweinebucht

Die Nato plant (mit) Libyen-Krieg / Gaddafi-Truppen auf dem Vormarsch / Deutsche Kriegsschiffe dringen morgen in libysche HoheitsgewĂ€sser ein/ Arabische Liga, Frankreich und Großbritannien fordern Flugverbotszone / UNO-Resolution auslegbar bis zur militĂ€rischen Intervention / US-Verteidigungsminister Robert Gates: Eine Flugverbotszone bedeutet einen Angriff auf Libyen / EU-Aussenminister-Treffen nĂ€chsten Donnerstag / Oberster EU-Regierungsrat tagt nĂ€chsten Freitag / Laut GeneralsekretĂ€r Anders Fogh Rasmussen plant der Nordatlantikpakt (Nato) „vorsorglich“ auch fĂŒr den Fall einer militĂ€rischen Intervention in Libyen (1). Die „SĂŒddeutsche“ (9) berichtet, die Nato arbeitet bereits „unter Hochdruck und streng geheim an PlĂ€nen fĂŒr eine Flugverbotszone“. Ebenso heisst es, hinsichtlich einer „Hilfsaktion“ der Bundeswehr-Marine fĂŒr „Ă€gyptische FlĂŒchtlinge in Libyen“: „Die Hilfsaktion im Mittelmeer soll bereits an diesem Freitag anlaufen.“ Übersetzt aus der parteipolitisch-bellizistisch-publizistischen Heuchelsprache heisst das: der Einsatzgruppenversorger A 1411 Berlin, die F 209 Rheinland-Pfalz und F 123 Brandenburg dringen morgen aus  der Großen Syrte, in die sie bereits am 25.Februar aus Malta ausgelaufen waren (7) – in libysche HoheitsgewĂ€sser ein.

Libyen: Europas Verblendung kommt einem Verbrechen gleich

Die Haltung der europĂ€ischen Staaten gegenĂŒber Gaddafi, der gerne seine MĂ€rkte öffnete und dabei seine Grenzen dicht hielt, erwies sich als schwach und korrupt. Der Westen, Europa an der Spitze, scheint erst jetzt zu entdecken, wie barbarisch das Regime von Gaddafi war. Zeichen der „Empörung“ angesichts einer „vollkommen unakzeptablen“ Repression folgen in den Ministerien dicht aufeinander, Aufforderungen zum „sofortigen Stopp“ der Gewaltakte mehren sich.

Mord an Marcos Veron: Angeklagte verurteilt

Die drei MĂ€nner, die des Mordes an dem brasilianischen Indigenen-AnfĂŒhrer Marcos Veron angeklagt waren, wurden wegen EntfĂŒhrung, Folter und krimineller Verschwörung im Zusammenhang mit seinem Tod verurteilt. Von der Anklage des Mordes an Veron und des versuchten Mordes an sechs weiteren Indigenen, welche wĂ€hrend des Angriffs anwesend waren, wurden die MĂ€nner freigesprochen.

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EuropĂ€ische Imperialisten setzen militĂ€rische KrĂ€fte ein fĂŒr Evakuierungen aus Libyen

Die Vereinigten Staaten von Amerika verhĂ€ngen Sanktionen, die Erdölkonzerne sabbern schon bei der Aussicht auf einen „Regimewechsel“ WĂ€hrend die KĂ€mpfe zwischen RegierungskrĂ€ften und einer Opposition anhalten, die in zunehmendem Ausmaß militĂ€rische Angriffe unternimmt und viele der erdölproduzierenden Regionen Libyens unter ihre Kontrolle gebracht hat, verlassen zehntausende auslĂ€ndischer StaatsbĂŒrger das Land.

65. Montagsdemonstration in Stuttgart: Es greent so green im Untertanen-Wahlkampf

Baden-WĂŒrttemberg, Stuttgart. Noch 26 Tage bis zur Landtagswahl. Der Wahlkampf der alten „Stuttgart 21“-Parteien CDU und SPD in voller Fahrt. BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen in voller Abfahrt. 22 Prozent. Einen Punkt hinter den Sozens. Ahh, endlich wieder verlieren, das gut gut, so als GrĂŒner. Mehr will man ja gar nicht. Sonst kĂ€me man ja ganz durcheinander. Das schwarz-grĂŒne GeschwĂ€tz aus den eigenen Reihen zeigt Wirkung. Winfried Kretschmann hatÂŽs geschafft. Ein echter Katholik – und dann noch im Zentralkomitee. So kann man sich ducken, so kann man sich bĂŒcken, weiter so in Selbstsabotage und Demut vor dem Herrn. Einfach Nichtstun, dumm daher reden, ein bisschen die CDU-Obrigkeit anbetteln und nachher mit großen Augen die HĂ€nde heben. Das macht ihm Spaß, dem Untertan. Nur nicht den Stuttgartern. Die ziehen weiter durch.

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